„Alle Gefühle durcheinander“

„Promi Big Brother“ (Sat.1): Was im TV nicht zu sehen ist - Ex-Kandidat packt aus

Jochen Schropp und Marlene Lufen trösten weinenden Pascal Kappés.
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Pascal Kappés bei seinem Rauswurf aus der Show.

„Promi Big Brother“ ist aktuell wieder im TV zu sehen. Dass dort nicht alles gezeigt wird, ist an sich nichts Neues. Ein Ex-Kandidat packt jetzt aber mit Details aus.

Köln - In den MMC-Studios in Köln steht gerade wieder „Promi Big Brother“ im Drehplan. 18 Kandidaten haben sich dort eingefunden, um die Show als Letzter zu verlassen. Neben den zu erwartenden Streitereien, Tränen und massenhaft überkochenden Emotionen gibt es in diesem Jahr bereits nach wenigen Tagen den ersten freiwilligen Ausstieg: Die Ex-Bachelorsiegerin macht sich aus dem Staub. Nun macht ein weiterer Ex-Kandidat der Sat.1-Show von sich reden: Pascal Kappés - er wurde von den anderen Kandidaten rausgewählt.

Zu seinem Rauswurf sagt er: „Die Nominierung war für mich verwunderlich, aber ich nehme das nicht persönlich. Es ist ein Spiel.“ Der 31-Jährige durfte es sich nur fünf Tage lang in dem Weltall-Set gemütlich machen. Dabei hat er so einiges mitbekommen, was ihm in den letzten Jahren als Zuschauer der Show nicht klar war. Im Interview mit der Bild packt der „Berlin Tag & Nacht“-Schauspieler jetzt aus.

Pascal Kappés über „Promi Big Brother“: „Leider wurde das im TV gar nicht gezeigt“

Positiv fand der junge Vater das Weck-Ritual der Show: „Das Wecken war Weltklasse. Da wurde immer um 6 Uhr morgens Musik gespielt, immer so Gassenhauer, ‚Daylight In Your Eyes‘ von den No Angels oder ‚Sternenhimmel‘ von Hubert Kah. Da sitzt du direkt senkrecht im Bett.“

Die anderen Kandidaten konnten mit Pascal Kappés Elan scheinbar nicht mithalten: „Da waren alle muffig, ich war als einziger direkt on air.“ Einziger Punkt, den der Schauspieler schade findet: „Ich war morgens durch dieses frühe Wecken immer voller Kraft, habe jeden Morgen direkt Yoga gemacht und ,Hakuna Matata‘ gesungen. Leider wurde das im TV gar nicht gezeigt.“

Ex-Kandidat Pascal Kappés über die Stimmung im „PBB“-Container: „Da lässt sich Emotionalität kaum unterdrücken“

Als Erklärung für die emotionale Anfälligkeit mancher Kandidaten erklärt der Schauspieler: „Man hat da drin kein Zeitgefühl, muss komplett nach der Sonne gehen, muss ewig auf alles warten, kann niemandem aus dem Weg gehen“, erzählt Kappés. „Schlafentzug und Vitaminentzug haben mir total viel Energie und mentale Kraft gezogen. Da lässt sich Emotionalität kaum unterdrücken.“

Der Schauspieler äußerte sich noch weiter: „Wir hatten da drin gar keinen Ablauf, es gab nur morgens aufstehen, irgendwann zwischendurch Mittagessen, dann eine Challenge, dann abends irgendwann die Show, manchmal live. Wir wussten teilweise aber gar nicht, welche Tageszeit wir gerade haben, vor allem in der Raumstation. Da geraten alle Gefühle durcheinander.“

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