Er lief ihn 13 Mal

„Promi Big Brother“ 2021: Jörg Draeger spricht über Jakobsweg-Erfahrung - „Nach Strich und Faden betrogen!“

Moderator Jörg Draeger bei der Verleihung der „Goldenen Sonne“ im Jahr 2019
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Moderator Jörg Draeger bei der Verleihung der „Goldenen Sonne“ im Jahr 2019

Jörg Draeger, der Moderator, zeigt sich derzeit als Kandidat bei „Promi Big Brother“. Nun erzählt er in einem Interview, welche Situationen ihn im Leben prägten.

Köln - Bekannt wurde Jörg Drager als Moderator der beliebten Gaming-Show „Geh aufs Ganze“. Sie erinnern sich bestimmt - die Show mit dem Zonk. Derzeit kämpft der heute 75-Jährige um den Sieg bei „Promi Big Brother“ - und ist Teil dieser bekannten TV-Show auf Sat.1. Mit seinen restlichen Mitbewohnern und Mitbewohnerinnen redet er über viele Situationen des Lebens. Gibt Tipps, Ratschläge und äußert auch seine Meinung, wenn wieder einmal dicke Luft herrscht. Dabei machte der Moderator ebenfalls sehr viel durch in seinem Leben. In einem Interview mit Focus.de erklärt er zum Beispiel, wieso er den Jakobsweg alles andere als heilig findet.

„Promi Big Brother“-Jörg Draeger über Jakobsweg: „Ich kann klar sagen, dass dieser Weg nicht heilig ist“

Gleich 13 Mal ist der Moderator den Jakobsweg gelaufen. „Ich schinde mich total mit dem Rucksack und laufe dann mindestens sechshundert Kilometer. Manchmal sogar mehr. Du bist da dann wirklich am Ende. Du hast Blasen, es tut dir alles weh. Du entwickelst Sehnsüchte nach Hause. Es ist wirklich richtig heftig“, so der 75-Jährige im Focus.de-Interview. „Aber man ist halt einfach drei Wochen oder gar vier Wochen mit sich alleine. Du beschäftigst dich in diesen vier Wochen mit ganz zentralen Fragen: Wer bin ich? Wo komme ich her? Was habe ich falsch gemacht? Was soll ich besser machen?“, erzählte Draeger. Die Antwort auf diese Fragen? „Es sind immer die gleichen Fragen. Es sind immer die gleichen Antworten. Und vielleicht gibt es auch keine Lösung“.

In den Jahren 2007 bis 2019 ist er den Jakobsweg gelaufen - doch seine Erkenntnis ist deutlich - und er teilt seine Meinung offen und ehrlich mit: „Ich bin halb Spanier, ich spreche spanisch und deutsch. Ich lerne die Leute dadurch anders kennen und bin den Jakobsweg inzwischen dreizehn Mal gelaufen. Ich kann klar sagen, dass dieser Weg nicht heilig ist. Dieser Weg ist scheinheilig heilig“, so Jörg Draeger. Aber er geht ihn weiterhin - sein Ziel sind die heiligen Stellen, nicht die scheinheiligen Orte. Die kennt er mittlerweile nämlich ganz gut. „Es wird beschissen und betrogen auf dem Jakobsweg! Die Priester lügen und die Pilger lügen sich gegenseitig an. Diese Urkunde, die alle in Santiago haben möchten, kannst man inzwischen bei Taxifahrern kaufen. Der Fahrer übergießt einen, wenn man will, auch mit Wasser. Damit du dann, wenn du an der Herberge ankommst, den Eindruck erweckst, du seiest verschwitz. Es ist grauenhaft was da im Namen Gottes auf diesem Weg geschieht!“ Harte, aber klare Worte von dem Moderator.

„Promi Big Brother“ 2021: Jörg Draeger kämpft um den Sieg

Dennoch zieht es den Moderator immer wieder zum Jakobsweg, für ihn ist ein heiliger Ort. Nur in diesem Jahr ist er nicht dabei. Aufgrund der Corona-Pandemie ist es ihm noch zu unsicher. Er hofft auf ein 14. Mal in 2022. Aktuell kann sich Jörg Draeger eh nicht auf den Weg machen - denn er ist einer der Kandidaten bei „Promi Big Brother“ 2021. Für viele Fans und Twitter-User hat er große Chancen auf den Sieg der TV-Show. „Jörg Draeger ist cool und witzig. Seine Interviews sind mega lustig - aber er kann auch austeilen. Ich bin gespannt - für mich hat er klares Sieger-Potenzial!“, schrieb ein User. Auch Werner Hansch, PBB-Gewinner aus 2020, wünscht es sich, dass sein TV-Kollege in seine Fußstapfen tritt.

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