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Trockenes Brot und Luftmatratzen: „Promi Big Brother“-Star Jörg verrät, wie hart das Leben am Set wirklich ist

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Von: Lukas Einkammerer

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Bei „Promi Big Brother“ geht es meist ziemlich chaotisch zu. Streitigkeiten und Konflikte sind bei dem Reality-Hit vorprogrammiert. Auch hinter den Kulissen herrschen laut Comedian Jörg Knör eher ungemütliche Zustände.

Köln – Zehn Jahre große Unterhaltung und köstliches Drama. Das berühmt-berüchtigte Reality-Format „Promi Big Brother“ steht 2022 ganz im Zeichen eines runden Geburtstags – den es natürlich gebührend zu feiern gilt. Um Zuschauern ein Spektakel der Extraklasse zu servieren, hat SAT.1 sechzehn größtenteils namhafte Gäste in die Container-WG in den MMC Studios in Köln eingeladen – die bis zum Finale am 7. Dezember auf engem Raum und in nervenaufreibenden Wettkämpfen aneinander geraten. Egal ob rührende Geständnisse, Wutausbrüche oder Heulkrämpfe: Den wachsamen Augen des „großen Bruders“ entgeht dabei gar nichts.

Kameraüberwachung und schnarchende Mitbewohner: Jörg Knör spricht über „Promi Big Brother“-Erfahrung

Unter den (mehr oder weniger) prominenten Teilnehmern der „Promi Big Brother“-Jubiläumsstaffel ist auch Parodist Jörg Knör (63). Der gebürtige Wuppertaler, der sich mit seinen legendären Imitationen einen Namen gemacht hat, ist zwar noch eher ein Neuling in der Welt des Reality-TV, schnitt in der Container-WG jedoch gar nicht so schlecht ab. Trotz sympathischem Auftreten und lustiger Stimmung reichte es am Ende aber nicht für den Sieg: Am 14. Tag des Wettstreits musste der Komiker seine Koffer packen und das Studio verlassen – das er als keinen besonders idyllischen Ort in Erinnerung zu haben scheint.

Jörg Knör ist Teilnehmer in der zehnten Staffel von „Promi Big Brother“.
Die Jubiläumsstaffel von „Promi Big Brother“ ist derzeit in vollem Gange. Sechzehn prominente Teilnehmer wohnen in der Container-WG, die sich für Kandidat Jörg Knör als ein ziemlich ungemütlicher Ort erwiesen hat. © SAT.1 (Fotomontage)

Dass das Leben in der „Promi Big Brother“-WG – außer vielleicht im luxuriösen Loft – kein Zuckerschlecken ist, dürfte den Fans bewusst sein, schließlich ist es ja genau die ungemütliche Wohnsituation, die so viele schöne Reibereien verursacht. Gegenüber bild.de verrät Jörg Knör, wie anstrengend sein Aufenthalt in der rund um die Uhr kameraüberwachten Anlage aber wirklich war – und vor allem, wie wenig Schlaf er dabei bekam. „Das sind Gespräche bis gefühlt fünf Uhr im Sprechzimmer. Dann musst du die Geschehnisse auch noch für dich bearbeiten“, erinnert sich der TV-Star, „Du legst dich dann zum Schlafen auf eine nur noch halb gefüllte Luftmatratze. Wenn dann noch Katy Knarrenbauer neben dir schnarcht und (Sam Dylan) die ganze Zeit etwas brabbelt, ist das Schlafen extrem schlecht.“

Das Erfolgsrezept „Big Brother“

Wie auch viele andere Realityshows stammt „Big Brother“ aus den Niederlanden. Dort läuft das Format, das die bis dahin noch unbekannten Teilnehmer in einer geschlossenen Gemeinschaft gegeneinander antreten lässt, seit 1999. Inzwischen finden sich in aller Welt Ableger, wie etwa das äußerst erfolgreiche „Celebrity Big Brother“, das für „Promi Big Brother“ als Vorlage diente. Der Name der Sendung basiert auf dem Konzept des „großen Bruders“ aus dem dystopischen Roman „1984“ des britischen Schriftstellers George Orwell – ein düsteres Omen für alle Mutigen, die sich in den Container wagen.

„Einfach grauenvoll“: Jörg Knör packt über harten Alltag in der „Promi Big Brother“-WG aus

Wer zu „Promi Big Brother“ geht, will groß rauskommen – umsonst ist der TV-Ruhm aber nicht. Das bekam Jörg Knör am eigenen Leib zu spüren: Im Gespräch mit bild.de erzählt er, dass die Hausgäste nach drei Stunden Schlaf nicht etwa von Vogelgezwitscher, sondern einem „Hämmern und Sägen“ geweckt werden. Auch kulinarisch lässt das Container-Leben viel zu wünschen übrig. Zum Essen gab es laut Jörg, der seine 14 Tage im Container in der Garage verbrachte, morgens meist trockenen Toast „ohne Belag“ und zum Abendessen Nudeln ohne irgendwas. „Das ist einfach grauenvoll“, wettert der Fernseh-Witzbold.

Trotz der spärlichen Versorgung und der unbequemen Schlafsituation im Container erwies sich ein Aspekt von „Promi Big Brother“ als eine noch größere Herausforderung: Die Woche in Isolation vor dem Beginn der Dreharbeiten – sieben Tage ohne Fernseher und Handy und ohne Kontakt zu anderen. „Das kann sich wirklich keiner vorstellen, der das nicht selbst erlebt hat“, blickt Jörg Knör gegenüber bild.de auf die aufwühlende Erfahrung zurück. Seine TV-Kollegin Walentina Doronina (22) bekam am „Promi Big Brother“-Set hingegen unerwünschten Besuch von ihrem Ex-Freund. Verwendete Quellen: bild.de, spiegel.de

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