Schwach

Einschaltquoten stürzten ab: Zweiter „Free ESC“ schnitt schlechter ab als 2020

"Free ESC" - Gätjen und Conchita Wurst
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Der „Free ESC“ konnte seinen Erfolg vom Vorjahr nicht wiederholen

Der „Free ESC“ ging am Samstag (15. Mai) in die zweite Runde. An dem Erfolg aus dem letzten Jahr konnte der Sender aber nicht anknüpfen. 

Unterföhring – Am Samstag (15. Mai) ging zum zweiten Mal die ESC-Alternative „Free ESC“ an den Start. Als im vergangenen Jahr, aufgrund der Corona-Pandemie, der „Eurovision Song Contest“ weichen musste, nutzte Stefan Raab zusammen mit ProSieben die Gunst der Stunde, um eine Alternative aus dem Boden zu stampfen. Eine hervorragende Idee, wie sich herausstellen sollte, denn der „Free ESC“ war 2020 ein voller Erfolg.

Obwohl der ESC in diesem Jahr zurück ist und – zwar unter besonderen Auflagen – wieder stattfindet, hielt ProSieben an dem „Free ESC“-Konzept fest und baute den Musikwettbewerb eine Woche vor dem originalen „Eurovision Song Contest“ (Samstag, 22. Mai) ins Programm. Der Original-ESC wird anders ablaufen in diesem Jahr. Leider muss nun schmerzlich verkraftet werden, dass an dem Erfolg vom letzten Jahr nicht angeknüpft werden konnte. Das Interesse für die ESC-Alternative konnte scheinbar nicht aufrechterhalten werden.

Der „Free ESC“ verliert 46 Prozent

Der „Free European Song Contest“ mit den Gastgebern Steven Gätjen (48) und ESC-Gewinnerin Conchita Wurst (32) konnte 2020 etwa 2,5 Millionen Zuschauer vor dem Fernseher überzeugen. Starke Quoten, die begeisterten. Es schien, als hätte das Format alles richtig gemacht. Die Messlatte für den zweiten „Free ESC“ war also hoch und das Interesse sank um 46 Prozent. Nur etwa 1,3 Millionen Zuschauer schalteten ein. Dennoch landete ProSieben damit Quoten über dem Senderschnitt – auch wenn nach dem Volltreffer aus dem vergangenen Jahr sicherlich mehr erhofft wurde. Wie Sänger Sasha offenbarte, sorgte eine TV-Panne auch noch für weitere Enttäuschung - zumindest bei ihm.

Während Nico Santos (28) beim ersten „Free ESC“ den Sieg nach Spanien brachte, holte sich Rea Garvey (48) nun den Titel nach Irland. Besonders viel Wirbel machte allerdings der Kandidat für Deutschland. Diesen hielt ProSieben bis zum Contest geheim. Es werde eine Legende für Deutschland antreten, hieß es vom Sender vor der Show. Welche Legende gemeint war, ist allerdings schwer zu sagen, denn letztendlich trat Helge Schneider (65) als Udo Lindenberg auf. Die Überraschung war allemal gelungen und sorgte für den fünften Platz.

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