Revolution bei Blickpunkt Sport!

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Markus Othmer (46) freut sich über "das schöne Kompliment".

München - Kleine Revolution bei "Blickpunkt Sport": Zum ersten Mal in seiner über 30-jährigen Geschichte wird das BR-Magazin von nur noch einem Moderator präsentiert.

Markus Othmer wird künftig durch alle Sendungen führen, wie der Bayerische Rundfunk auf Nachfrage der tz bestätigte.

„Ja, es stimmt. Markus Othmer ist zurzeit unser einziger Moderator“, so Sportchef Werner Rabe zur tz. Janina Nottensteiner, die im August 2009 mit viel Vorschusslorbeeren als Moderatorin ins Blickpunkt Sport-Team geholt wurde, habe sich „auf eigenen Wunsch“ zum Jahreswechsel „vom sportbegeisterten Publikum“ (BR) verabschiedet. Als Moderatorin des Magazins "laVita" werde sie aber weiterhin vor der Kamera stehen.

Was sind die Hintergründe für die Entscheidung? „Wir testen Blickpunkt Sport nun mit einem einzigen Moderator“, erklärt Rabe. „Bei anderen Sendungen wie etwa Quer mit Christoph Süß hat sich dies ­bewährt.“

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Seit 1979 wird die Sendung vom Bayerischen Rundfunk produziert, zu den Moderatoren gehörten u.a. Eberhard Stanjek († 2001), Fritz von Thurn und Taxis, Gerd Rubenbauer und Waldemar Hartmann. Redaktionsleiterin ist Marianne Kreuzer

Vieles sprach für Markus Othmer. Er kommt bei den Zuschauern an, hat einen guten Draht zu den Sportlern und arbeitet schon sehr lange (seit 1993) für den Blickpunkt. Im Laufe des Jahres sollen außerdem ein paar weitere Veränderungen umgesetzt werden – auch, weil die Quote der Sendung nicht mehr so ist, wie sie schon einmal war. Zuletzt kam das Montags-Magazin auf gut fünf Prozent Marktanteil. Zum Vergleich: Im Durchschnitt erreicht der BR gut sieben Prozent – dass der "Blickpunkt Sport" darunterliegt, kann Werner Rabe nicht zufrieden stellen. „Die Fernsehlandschaft hat sich verändert, die Konkurrenz ist größer geworden. Natürlich müssen wir etwas tun und uns ständig verbessern“, sagt Rabe. Ideen für neue Rubriken gibt es bereits: Ein „Thema der Woche“ wäre denkbar, oder die Frage „Was macht eigentlich …“.

Facebook, Skype, die neuen Medien – all das soll auch Einzug halten in den "Blickpunkt Sport". „Wir müssen mit der Zeit gehen“, sagt Rabe. Und Markus Othmer? Der freut sich natürlich über die „große Ehre“, wie er es formuliert, auch wenn sie einen Batzen mehr Arbeit bedeutet. „Ich nehme das als schönes Kompliment“, sagt er zur tz. Seine anderen Aufgaben etwa beim Ski-Weltcup oder bei der ARD-Sportschau im Ersten will er weiterhin wahrnehmen. „Mein bester Freund“, sagt Othmer, „wird in den nächsten Wochen der Terminkalender sein.“

St. Thyssen

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