Offenkundiges Statement

Nach turbulenter Kindheit: Angelo Kelly muss sich während Talkshow kritischen Familien-Fragen stellen

Angelo Kelly ist Teil der berühmten „Kelly Family“, doch hat mittlerweile auch sein eigenes Familien-Business. Was macht er im Hinblick auf damals bei seinen Kindern anders?

Leipzig - Angelo Kelly weiß, wie im Musik-Business der Hase läuft. Seit Kindheitstagen steht er in der Öffentlichkeit, hat schon früh erfahren, wie es ist, auf der Bühne zu stehen und zu performen. Da er als jüngstes Mitglied der Kult-Band „Kelly Family“ ziemlich viel erlebt hat, weiß er auch, wie man mit Erfolgsdruck richtig umgeht. In einer Talkshow spricht jetzt er jetzt ganz unverfänglich darüber, wie er es damals empfunden hat und wie er es mit seinen Kindern handhabt.

„Riverboat“ (MDR/ARD): Gemeinsam mit fünf Kindern - Angelo Kelly singt mit der ganzen Familie

Bis heute ist sie die berühmteste Großfamilie Europas – die Kelly Family. Insgesamt zwölf Geschwister zog Familienoberhaupt Dan Kelly damals groß. Als Familie feierten sie damals unglaubliche Erfolge und haben bis heute eine gigantische Fanbase. Mittlerweile haben die einzelnen Kelly-Mitglieder allerdings auch eigene Familien gegründet.

Gemeinsam mit seiner Frau Kira hat Angelo Kelly beispielsweise fünf Kinder, mit denen er inzwischen eigene Sache macht. „Coming Home For Christmas“, heißt ihr neues Familienalbum, welches am 27. November erschienen ist. Auf dieser Platte beweisen seine Kinder: Auch sie tragen das musikalische Talent von ihrem talentierten Papa im Blut.

„Riverboat“ (MDR/ARD): Weniger Leistungsdruck als damals? Angelo erklärt, wie er das mit seinen Kindern regelt

„Machst du jetzt was anders bei deinen Kindern, weil die jetzt auch auf der Bühne stehen? Ich hab auch Interviews von dir gesehen, wo du gesagt hast, dass dir als Kind oft alles viel zu viel war“, will Natascha Ochsenknecht bei der Talkshow „Riverboat von Angelo Kelly wissen. Daraufhin erklärte der 38-Jährige, dass er gerne als Kind auf der Bühne stand, die Musik von Anfang an liebte und ja deutlich mehr Auftritte hinter sich hatte, als seine Kinder zum jetzigen Zeitpunkt: „Ich hab mit 15 Jahren mehr Erfahrung gemacht, als die meisten mit 70. Wir haben an vier bis fünf Tagen in der Woche drei bis vier Konzerte für eine Stunde gespielt. Jetzt machen wir viel weniger.“

Dass es aber Momente gibt, an denen man mal zusammen an einem Song scheitert oder es weniger Spaß macht, ist aber auch klar, meint Angelo. „Ich weiß aber nie, wann es das letzte Mal ist, dass wir als Familie auf der Bühne stehen“, beteuert der Sänger und meint aber dennoch, dass es nicht schadet, ein Stück weit kreativ aufzuwachsen. (mrf)

Rubriklistenbild: © TVNOW/Chris Bucanac

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