Im „Riverboat“-Talk

Kathy Kelly gibt leidvolle Familiengeschichte preis - und macht dann Hammer-Andeutung

Kelly-Family Sängerin Kathy Kelly
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Sängerin Kathy Kelly beim „Riverboat“-Talk

Kathy Kelly, eines der ältesten Kelly-Family-Geschwister, überraschte bei der mdr-Show „Riverboat“ mit spannenden Ankündigungen und privaten Details.

Leipzig - Musik-Produzentin, große Schwester und Ersatz-Mutter - Kathy Kellys Stellung im musikalischen Riesen-Clan war und ist von großer Bedeutung. In der mdr-Promi-Talkshow „Riverboat“ plauderte die 58-Jährige beim Moderatoren-Team Kim Fisher und Sven Lorig jetzt aus dem Nähkästchen, von skurillen Familienchats über bewegende Details bis hin zu großen Ankündigungen.

Kathy Kelly: Sie sah ihre leibliche Mutter erst nach 33 Jahren wieder

Bereits während ihrer Teilnahme bei „Promi Big Brother“ hatte sich Kelly über ihre persönliche Vergangenheit geöffnet, im Riverboat-Gespräch ging sie jetzt noch einmal genauer auf die Beziehung zu ihrer leiblichen Mutter ein, die 2018 verstarb. Tatsächlich habe sie als junge Frau lange keinen Kontakt zu Mutter Janice gehabt - „ungefähr 33 Jahre“ herrschte Funkstille. Als Kathy Kelly 8 Jahre alt war, trennten sich die Eltern, Janice verließ die Familie, die Kinder blieben bei Vater Daniel und seiner neuen Frau Barbara-Ann. Bei all dem Trubel der folgenden Jahre habe Kathy gar nicht großartig den Kopf gehabt, sich über den Verbleib ihrer Mutter ausführlicher Gedanken zu machen - bis diese 2002 wieder auftauchte. „Ich habe sie getroffen, als wenn wir uns nie auseinandergelebt hätten“ beschreibt Kelly die Wiedervereinigung, sie habe den erneuten Kontakt zur Mutter als „großes Geschenk“ empfunden.

Kelly-Family: Mutter Barbara-Ann gab ihr Leben für Sohn Angelo

„Sie hat unglaubliche Geduld, also‚ in der Ruhe liegt die Kraft‘“ - diese Eigenschaft der Mutter habe Kathy Kelly neben dem Temperament des Vaters geerbt. Doch auch von Stiefmutter Barbara-Ann spricht Kelly mit großer Anerkennung: Als sie mit Sohn Angelo schwanger war, wurde bei Barbara-Ann Krebs festgestellt. „Der Krebs war sehr fortgeschritten“, als man ihn bemerkte, erzählt Kathy Kelly. Eine Chemo-Therapie hätte der Schwangeren noch einige Jahre Zeit verschafft, das ungeborene Kind jedoch umgebracht - „und dann hat sie einfach den mutigen Schritt gemacht und gesagt ‚ich entscheide mich für das Kind‘“. Mit dem Tod von Barbara-Ann übernahm die junge Frau eine Mutter-Rolle für die jüngeren Geschwister - zu denen der Kontakt auch heute noch gut ist.

Kelly-Family im digitalen Zeitalter: Skurille „Bienenbilder“ im Familienchat

Der Kelly-Clan sei beispielsweise auch digital vernetzt, bestätigt die 58-Jährige auf Nachfrage von Sven Lorig. „Das muss ja dann die größte Familiengruppe Europas sein quasi, oder wie ist das?“ Nicht nur eine, sondern gleich mehrere Gruppen gebe es, so die irisch-amerikanische Sängerin: „Ich bin bei fünf Chats dabei“ erklärt sie. Sie selbst sei mal mehr, mal weniger aktiv - da hat Moderator Lorig gleich noch eine Nachfrage parat: „Es gibt ja in jeder Familie so einen, der immer so verrückte Fotos schickt - wer ist das bei Euch?“ Die Antwort kommt von Kelly wie aus der Pistole geschossen: „Paul.“ Der gelernte Koch „schickt immer so Bienenbilder“, erklärt seine ältere Schwester. Bienenbilder hin oder her - gerade in Corona-Zeiten habe sie die Familien-Chats als sehr hilfreich erlebt, weil sie trotz physischer Distanz eine Plattform für die persönlichen Anliegen gegeben hätten.

Kelly-Fans dürfen sich freuen: Kathy Kelly mit Hammer-Andeutung

Auch über Zukunftspläne spricht Kelly, die vor kurzem ihr erstes eigenes Album herausbrachte - und dürfte mit ihren Aussagen für Freude beim Publikum sorgen: Auf die Frage, ob die Familienmitglieder nach der Pandemie wieder zusammen auftreten werden, macht Kelly den Fans Hoffnung. Man befände sich gerade in einer Pause, betont sie, die nun eben durch Corona verlängert werde. Wie es nach der Pause aber genau weitergeht, darüber will sie in der Sendung noch keine Aussage machen: „Es ist sehr viel los. Mehr darf ich nicht erzählen“, lacht sie über die neugierigen Bemühungen von Gastmoderator Sven Lorig - die „vertragliche Schweigepflicht“ gilt eben auch im vertrauten Talk-Show-Plausch. (eu)

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