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„Rosenheim-Cops“-Winterspecial begeistert Fans - Stargast war „besonderes Bonbon“

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Von: Armin T. Linder

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„Die Rosenheim-Cops-Mörderische Gesellschaft“
Die Pathologin Mai (Sina Wilke, l) erläutert den Kommissaren Stadler (Dieter Fischer, M) und Hansen (Igor Jeftic, 2.v.r.) sowie Polizeihauptmeister Mohr (Max Müller, r) ihre ersten Untersuchungsergebnisse. © Bojan Ritan/ZDF/dpa

Für das traditionelle Winterspecial bekamen die „Rosenheim-Cops“ die doppelte Zeit zum Ermitteln. Auch ein Stargast erfreute die Fans.

Update vom 30. Dezember 2021: Das Winterspecial der ZDF-„Rosenheim-Cops“ wurde am Mittwochabend ausgestrahlt (siehe Ursprungsartikel unten) und ist auch jetzt noch in der Mediathek zu bewundern. Mit dabei: die eigentlich ausgestiegene Sina Wilke als Pathologin Sandra Mai. Dazu bei genauem Hinschauen ein Requisit, in das sich die Darstellerin „verliebt“ hat. Und ein Stargast. Die Rede ist von Michaela May - dass die bayerische Schauspiel-Legende mit von der Partie sein würde, ist schon seit Monaten bekannt.

Rosenheim-Cops
Michaela May gastierte bei den „Rosenheim-Cops“. Links und rechts die Kommissare Sven Hansen (Igor Jeftić) und Anton Stadler (Dieter Fischer). © ZDF / Bojan Ritan.

Die ersten Fan-Reaktionen via Instagram sind überwiegend positiv. Auch wegen Michaela May. „️Es war ein super schöner Abend, gerne mehr und dass noch Frau May dabei war, war ein besonderes Bonbon“ und „Es war super, gerne öfter 90 Minuten. Und schön, dass Michaela May dabei war“, schreiben die Zuschauer. „Wir haben es genossen“ und „Super Film“ meinen andere. Restlos euphorisch sind allerdings nicht alle Fans. „War nicht schlecht, gab aber schon bessere“, heißt es etwa.

Es gabat zwoa Leich‘ - Winterspecial der „Rosenheim-Cops“

Unser Artikel vom 29. Dezember 2021:

Rosenheim - Während der Winter in Deutschland offiziell gerade mal angebrochen ist, neigt er sich ausgerechnet im traditionellen Winterspecial der „Rosenheim-Cops“ schon wieder dem Ende entgegen.

Schnee liegt nur noch auf den Bergen und rund um Bergbauernhöfe, es wird wärmer, der See taut auf - und gibt eine Wasserleiche frei.

Es ist ein Sohn aus gutem Haus - wobei Villa oder Anwesen in diesem Fall besser passt. Die Unternehmerfamilie Herrling kommt hier in den geräumigen Zimmern zusammen. Der Tote war allerdings so etwas wie das schwarze Schaf, passte karrieretechnisch nicht zu seinen Geschwistern und hatte - wie sich herausstellt - Dreck am Stecken. „Er war der wildeste von meinen Söhnen“, umschreibt Mutter Margarethe Herrling (prominent besetzte Gastrolle: Michaela May) die Außenseiterposition.

Das ZDF zeigt die Folge „Mörderische Gesellschaft“ diesen Mittwoch um 20.15 Uhr. Einmal in der Saison gibt es seit Jahren dieses Format in Spielfilmlänge - damit ist es doppelt so lang wie die üblichen Episoden, die dienstags im Vorabendprogramm laufen.

„Rosenheim-Cops“ (ZDF): Ermittlerteam in Stammbesetzung

Dass das Special außerhalb der eigentlichen Staffel läuft, wird eingefleischten Fans der Serie vor allem an Rechtsmedizinerin Sandra Mai (Sina Wilke) auffallen: In den regulären Folgen ist sie schon vor einigen Wochen ausgestiegen und ersetzt worden.

Das Ermittlerteam besteht derweil aus der Stammbesetzung: Da sind die Kommissare Sven Hansen (Igor Jeftić) und Anton Stadler (Dieter Fischer), der nach dem Tod von Schauspieler Joseph Hannesschläger 2020 in der Rolle des Rosenheimer „Urcops“ Korbinian Hofer dessen Position eingenommen hat. Ihnen zur Seite stehen Polizist Michael Mohr (Max Müller) und Sekretärin Miriam Stockl (Marisa Burger).

Schnell haben sie in der Industriellenfamilie und der Firma einen Verdächtigen ausgemacht. Doch haben sie nicht nur doppelt so viel Zeit für den Fall - es gibt auch eine zweite Leiche. Der Yogalehrer von Margarethe Herrling, der ein auffallend enges Verhältnis zu der Witwe hat, ist auf die Terrasse der Villa gestürzt worden. Hängt das mit dem Tod des Unternehmersprösslings zusammen oder steht der doch nicht im Kontext eines Erbschaftsstreits? Irgendwann klären sich die Zusammenhänge - wie Stadler bairisch bekundet: „Jetzt schnackelt's!“

„Rosenheim-Cops“ (ZDF): Frau Stockl recherchiert Bankraub

Wie in jeder Folge der „Rosenheim-Cops“ gehört auch in das Special ein Nebenstrang aus dem Leben im Polizeipräsidium. Dieses Mal organisiert Marianne Grasegger (Ursula Maria Burkhart) vom Empfang eine Tombola zugunsten ihres Schrebergartenvereins. Allerhand Menschen bringen allerhand Ausrangiertes als mögliche Gewinne im Präsidium vorbei.

In einem beleuchtbaren Globus findet Stockl 12.000 Deutsche Mark in bar, die aus einem Bankraub von vor 35 Jahren stammen. Sie macht sich an die Recherche, wer der Täter war. Und staunend stellt Grasegger fest, dass an der Sekretärin eine Kommissarin verloren gegangen sei.

Die D-Mark, die eigentlich längst ausgeschiedene Pathologin - es sind nicht die einzigen Reminiszenzen an vergangene Zeiten. Stadler und Hansen exerzieren den sonst auch oft zu hörenden Running Gag durch, den anderen mit alten Fällen aus ihren früheren Stationen in Passau und Hamburg ungefragt zu behelligen. Für die Dauergucker der „Cops“ gehört das ebenso zu den liebgewonnenen Ritualen wie das „Stadler Ende“, bevor der Kommissar am Telefon auflegt. Und natürlich Stockls „Es gabat a Leich'“ - was sie nun gleich zweimal verkünden kann. (lin/dpa)

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