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„Dschungelcamp“: Janina Youssefian über Bohlen-Affäre - Brisantes Detail war bislang unbekannt

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Von: Anna-Katharina Ahnefeld

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„Dschungelcamp“: Harald Glööckler, Anouschka Renzi (r.) und Janina Youssefian gönnen sich ein Plauderstündchen am Fluss. Es geht um Janinas Betitelung als „Teppichluder“
„Dschungelcamp“: Harald Glööckler, Anouschka Renzi (r.) und Janina Youssefian gönnen sich ein Plauderstündchen am Fluss. Es geht um Janinas Betitelung als „Teppichluder“ © RTL

Janina Youssefian wurde als „Teppichluder“ sexistisch beleidigt. Im „Dschungelcamp“ erzählt sie ihre Version – und wie Dieter Bohlen sie im Stich gelassen haben soll.

Kruger-Nationalpark – „Was geschah wirklich zwischen Janina und Dieter?“, wird direkt zu Beginn der zweiten Folge von „Dschungelcamp“ gefragt. Die Affäre mit dem sogenannten „Poptitan“ Dieter Bohlen machte die damals gerade volljährig gewordene Janina Youssefian über Nacht berühmt. Was folgte, war eine sexistische Kampagne, in der Youssefian als „Teppichluder“ beleidigt wurde. Eine Bezeichnung, die der 39-Jährigen bis heute anhaftet. Dass Bohlen selbst, trotz seiner damaligen Beziehung zu Nadja Abd el Farrag, mit der 30 Jahre Jüngeren beim Sex erwischt wurde: Nebensache. Das Augenmerk lag auf der jungen Frau.

In der 15. Staffel der RTL-Erfolgssendung „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“, ist Janina Youssefian eine der Teilnehmenden im Kampf um die Dschungel-Krone. Youssefian arbeitete in den vergangenen Jahren als Model, wurde bereits zweimal im Playboy abgelichtet – und will nun offenbar die Chance nutzen, ihre eigene Geschichte zu der Bohlen-Causa zu erzählen. Dazu hat sie direkt in Folge zwei Gelegenheit – und gibt emotionale Einblicke.

„Dschungelcamp“ 2022: Janina Youssefian über Beziehung zu „Poptitan“ Dieter Bohlen

„Sie hat gedacht, du bist ein Teppichluder“, legt Modedesigner – und meist beachteter Teilnehmer – Harald Glöckler im Dreier-Gespräch mit Janina und Schauspielerin Anouschka Renzi direkt den Finger in die Wunde. Der selbst gerade von RTL in Folge eins des „Dschungelcamp“ gedemütigt wurde. „Das ist genauso, als wenn du ab morgen heißt Esel“, äußert sich Janina zu ihrem sexistischen Beinamen. Und dann müsse man sich jeden Tag anhören, ob man der Esel sei. Dass der Umgang mit ihr für sie schmerzhaft ist, merkt man ihr deutlich an.

Renzi spricht aus, was auf der Hand liegt: „Warum nennt man nicht den Bohlen, der eigentlich verlobt war und sich versöhnen wollte ... ?“, fragt sie. „Er kann seinen Dödel überall … und warum wird sie dann als ‚Teppichluder‘ beleidigt.“ Im Einzelgespräch mit RTL fügt sie hinzu: „Das, was damals mit ihr gemacht wurde, ist wirklich diskriminierend und schlimm.“ Janina Youssefian nutzt die Chance, um aus ihrer Perspektive zu berichten. So habe Bohlen damals nichts unternommen, der jungen Frau beizustehen. „Er war ja schon so lange in der Presse. Er hätte das ja steuern können – hat er nicht gemacht!“

Wirklich widerlich, findet Renzi – und macht auf die Hierarchie zwischen Bohlen und Youssefian aufmerksam. „Du kannst aber nicht jemand, der mega erfolgreich und machtvoll ist, älter ist, mit einem jungen Mädchen vergleichen.“ Nicht auf Augenhöhe, urteilt die Schauspielerin entschieden.

RTL: „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“: Janina stellt Geschichte richtig – und Bohlens unrühmliche Rolle

Auch sei das kein einmaliger Vorfall gewesen, verrät Janina im „Dschungelcamp“, die damals in flagranti mit Bohlen in einer Hamburger Boutique erwischt wurde. Die übrigens neben einem Teppichladen war, daher auch der unschöne Spitzname. Drei Jahre hätten Bohlen und sie eine Affäre gehabt. „Dieter hat immer um 16 Uhr angerufen und wollte.“ Doch sie sei bei der Arbeit gewesen – doch irgendwann habe sie dem Musikproduzenten und „Modern Talking“-Star nachgegeben und gesagt: „Okay, dann komm vorbei, ich nehme mir ne Pause.“ Getreu dem Motto: „Kleid hoch, Hose runter“, bekennt Janina. Und so seien sie dann beim Sex erwischt worden. Daraufhin sei sie gekündigt worden und der Ladenbesitzer habe die Geschichte an die Presse verkauft.

Und noch eines stellt sie bezüglich ihres sexistischen Spitznamens klar: „Das war auch nicht im Teppichladen, das war auf dem Zuschneidetisch.“ (aka)

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