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„Denn sie wissen nicht, was passiert“

TV-Kritik zu neuer RTL-Show: „Wenn das nicht hinhaut, ist das Samstagabend-TV tot“

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Thomas Gottschalk (l.), Barbara Schöneberger und Günther Jauch in der Sendung: „Denn sie wissen nicht, was passiert“.

„Denn sie wissen nicht, was passiert“: Unter diesem Motto stand eine neue RTL-Show mit Thomas Gottschalk, Barbara Schöneberger und Günther Jauch am Wochenende. Klang vielversprechend, funktionierte aber nur zur Hälfte, findet TV-Kritiker Jörg Heinrich.

Köln - Wenn Paul McCartney und Mick Jagger gemeinsam ein Konzert geben, und wenn dann auch noch Lady Gaga für jugendlichen Elan sorgt, dann sollte doch ein legendärer Abend dabei herauskommen. So ungefähr hat sich das auch RTL vorgestellt. Thomas Gottschalk, Günther Jauch und die umwerfende Barbara Schöneberger erstmals gleichberechtigt in einer Show – wenn das nicht hinhaut, dann ist das Samstagabend-TV endgültig tot. Nach der Premiere von „Denn sie wissen nicht, was passiert“ bleibt als Fazit: Es hat hingehauen, aber leider nur eine halbe Sendung lang. 

Nach einem starken Start, nach einem Mix aus Wetten, dass..?“ ohne Bagger und einer Art Schlag die Babs wurde die Show so langatmig wie ihr Titel. Dabei klingt die Idee hübsch. Der „Herr Jauch“, wie ihn Frau Schöneberger nennt, Thommy und Babs treten zu dritt an – und erfahren erst zu Beginn von einem Harry Potterschen Sortierhut, wer moderiert und wer im Duo die zehn Spiele bestreitet. Zur Premiere suchte sich der Hut Herrn Jauch als Moderator aus, der keine Ahnung hatte, was er da nun moderieren soll und der motzte: „Das ist ein Scheißgefühl.“ Das klingt lustig und war zunächst auch ein amüsanter Kessel Buntes. Im Duell mit Jan Josef Liefers und Axel Prahl mussten Thommy und Babs Gegenstände identifizieren, die ein Schredder zerschreddert hatte. 

Schlussendlich ist RTL und Jauchs Produktionsfirma I&U für das Trio aber doch nichts anderes eingefallen als ein „Schlag den Raab“-Klon. Und so wurde die Vier-Stunden-Show zäh und zäher,bis zum Tiefpunkt, als das über 30-minütige (!) Finalspiel in die Hose ging. Ein Ballon wollte trotz ausführlicher Misshandlung partout nicht platzen. Der Gewinn von50 000 Euro musste zwischen den beiden Publikumskandidaten aufgeteilt werden. Entsprechend überschaubar war die Quote: 2,61 Millionen Zuschauer. Ach, RTL – mit diesen Giganten so viel Langeweile zu produzieren, muss man erst mal hinkriegen. 

Doch nicht nur für diese Sendung muss Thomas Gottschalk Kritik einstecken. Dagmar Frederic war in „Gottschalks große 68er Show“ zu Gast und fand nun deutliche Worte gegen den Moderator.

Barbara Schöneberger sorgte kürzlich mit einer ganz anderen Aktion für Schlagzeilen. Die Moderatorin postete ein Selfie aus dem Auto und beschäftigte damit sogar die Münchner Polizei

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Jörg Heinrich

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