„Rassismus geht uns alle an!“

„Alles was zählt”: RTL startet Anti-Rassismus-Kampagne

AWZ-Motto: „Rassismus geht uns alle an!“
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AWZ-Motto: „Rassismus geht uns alle an!“

RTL und die UFA Serial Drama starten eine Anti-Rassismus Kampagne. Unter dem Motto “Rassismus geht uns alle an!” will sich der Sender gegen Rassismus einsetzen.

Köln - Unter dem Motto „Rassismus geht uns alle an!“ startet RTL und UFA Serial Drama eine Kampagne mit Themenschwerpunkt Rassismus und Racial Profiling. Ab dem 8. Juli möchte der Sender durch Inhalte der Vorabend-Soap „Alles was zählt” einen Schwerpunkt zum Thema Rassismus setzen. Auch das Thema Racial-Profiling, bei der unter anderem durch Polizisten Menschen aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit oder nationalen Herkunft als verdächtig oder sogar gefährlich eingestuft werden. Mit den Programminhalten wollen RTL und die UFA einen Schwerpunkt gegen Rassismus setzen. Auch online und auf den Social-Media-Kanälen soll die Kampagne umgesetzt werden. Besonders bei „Alles was zählt” sollen die neuen Inhalte umgesetzt werden. „Solange Rassismus in unserer Gesellschaft noch an der Tagesordnung ist [...] ist es Aufgabe eines jeden Einzelnen Haltung zu zeigen. Und das tun wir bei RTL gemeinsam mit der UFA und unseren täglichen Serien.”, betonen Katharina Katzenberger und Saskia Budde von der „Alles was zählt”-Redaktion. Die Serie erreicht über 2,2 Millionen Zuschauer, weshalb die Produzenten hoffen, mit dieser Kampagne einen Unterschied zu machen.

So wird die Kampagne bei AWZ umgesetzt

In der Sendung kommt es thematisch dazu, dass Serienfigur Ina Ziegler, gespielt von Franziska van der Heide, eine schwere Phase durchmacht. Da Ina einen großen Schuldenberg angehäuft hat, verkauft sie in ihrer Notlage die Drogen, die ihr Ex-Freund Kai ihr als Teil für den Pachtvertrag zurückgelassen hat. Problematisch dabei ist, dass Ina selber abhängig ist und wenig später mit Nasenbluten in Behandlung muss. Ihr Freund Mo übernimmt für sie eine Essenslieferung, jedoch befinden sich noch immer Drogenrückstände auf der Take-away-Box. Im Laufe der Folge kommt es zu einer Katastrophe, denn der Kunde erleidet aufgrund der Rückstände einen Herzinfarkt - verdächtigt wird Mo. Der leitende Ermittler des Drogendezernats, Kommissar Steiner, befragt Mo und geht aufgrund seiner Hautfarbe davon aus, dass er der Schuldige ist. 24hamburg.de* berichtet über einen bundesweiten Streit um einen Firmennamen: Aktivisten fordern die Umbenennung der „Mohren-Apotheken“ sowie die Änderung des Logos. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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