Samstag im Fernsehen, Sonntag auf dem Fußballplatz

Markus aus Pöcking: So lief meine Pleite bei Raab

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Stefan Raab jubelt nach seinem gewonnenen Matchballspiel.

Pöcking/Köln - In der Nacht noch live bei „Schlag den Raab“, wenige Stunden später schon wieder auf dem Fußballplatz: Der Pöckinger Markus Schulz hat ein ereignisreiches Wochenende hinter sich und berichtet uns von seiner verpassten Chance auf eine Million Euro.

Irgendwann um kurz nach 1 Uhr war’s vorbei. Markus Schulz lachte zwar immer noch, aber die große Chance, eine Million Euro zu gewinnen, ließ er verstreichen. Um Mitternacht hatte es noch so ausgesehen, als könnte der 32-jährige Stürmer des Fußball-Bezirksligisten SC Pöcking-Possenhofen eine Aufholjagd starten und den Entertainer bei „Schlag den Raab“ doch noch verputzen. Aber der „Raabinator“ machte ausgerechnet in einem Spiel, in dem es um Geschicklichkeit mit den Füßen ging, den Deckel drauf. Fußballer Schulz fand einfach kein Rezept, wie er mit seinen Tretern schneller als Raab drei Flaschen aufstellen konnte. „Es ist echt viel schwieriger, als man sich das vor dem Fernseher vorstellt. Die Anspannung und das ganze Drumherum verhindern, dass man sein normales Leistungsvermögen abrufen kann“, erzählt Schulz.

Dabei hatte er sich so einiges vorgenommen. So eine Million auf dem Konto hätte dem frisch verheirateten Feinwerkmechaniker aus Pöcking durchaus gut getan. Bei seiner Vorstellung hatte er noch angekündigt: „Stefan, wenn du mit deinen Psychotricks ankommst, mach’ ich die Blutgrätsche.“ Doch im Kampf um den Jackpot sah Schulz lange Zeit kein Land, lag Mitte der Sendung am Samstag deutlich zurück und konnte insgesamt nur vier von 14 Duellen für sich entscheiden: Tennis, beim Fußball die Latte treffen, Süßigkeiten wiegen und Sitz-Segway fahren – eine Disziplin, bei der Stefan Raab auftrat wie ein Formel-1-Rowdy, mehrmals gegen Wände oder Hindernisse donnerte und Prellungen sowie blutende Wunden erlitt. Am Ende war’s wurscht: Raab wehrte Schulz’ späte Attacke ab und siegte 71:34.

„Das war nicht so schlimm. Es hat Riesenspaß gemacht, alle waren sehr nett zu mir“, berichtete Schulz, der von seiner Schwester Sonja Meininger zur Teilnahme überredet wurde. „Sie hat lange auf mich eingeredet. Im Nachhinein bin ich ihr sehr dankbar“, teilt der 32-Jährige mit.

Markus Schulz war nicht der Erste aus dem Landkreis Starnberg, der Raab herausforderte. Vor etwa sechs Jahren war die damals 24-jährige Medienmanagement-Studentin Amelie Mooseder aus Starnberg bei „Schlag den Raab“ gescheitert. Sie verlor damals mit 21:70 Punkten.

In welchen Spielen Markus gegen Stefan Raab antreten musste: Hier das Spieleprotokoll von "Schlag den Raab".

von Tobias Huber und Thomas Kirmaier

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