Sylvie Meis und Lilly Becker treten an

„Schlag den Star“ mit Lilly Becker und Sylvie Meis: Skandal um fragwürdige Aussage zu George Floyd live im TV

„Schlag den Star“ (ProSieben): Das Duell von Sylvie Meis und Lilly Becker am Samstagabend wurde von einem Eklat überschattet - jetzt äußern sich die Kandidatinnen.

  • Am Samstag (6. Juni) traten Lily Becker und Sylvie Meis bei „Schlag den Star“ auf ProSieben an.
  • Der Kommentator Ron Ringguth leistete sich einen heftigen Patzer.
  • Jetzt äußerten sich Elton und die Kandidatinnen zu dem Eklat.
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Update vom 8. Juni, 14.25 Uhr: Nach der unangebrachten Aussage des „Schlag-den-Star“-Kommentators Ron Ringguth meldeten sich jetzt auch Moderator Elton und die beiden Kandidatinnen Lily Becker und Sylvie Meis zu Wort. Während eines Spiels in der Show konnte Lily Becker wegen eines Helms schlecht sehen und sagte: „I can‘t see“. Ron Ringguth machte daraufhin eine Anspielung auf den Satz „I can‘t breathe“, den der von Polizisten getöteten George Floyd vor seinem Tod immer wieder sagte (siehe unten).

„Das, was er gesagt hat, ist leider ein No-Go“, sagte Elton in einem Instagram-Video. „Er war in seinem Sportkommentatoren-Modus und da redet man und redet man und dann rutscht ihm das raus“, erklärte der Moderator und nahm Ron Ringguth in Schutz. Ringguths Entschuldigung während der Sendung sei in Eltons Augen jedochetwas spät gekommen.

„Schlag den Star“: Lily Becker und Sylvie Meis nehmen Ron Ringguth in Schutz

In einem Interview mit Bild  Live sagte Lily Becker, deren Ex-Mann Boris Becker kürzlich bei Instagram Fan-Spott erntete: „Ich glaube wirklich, er war im Moment und hat das gesagt. Ich glaube, er wollte einen Witz machen, aber das war nicht witzig. Ich glaube, das versteht er jetzt auch.“ Weiter führte Becker an, dass Ron Ringguth es wohl nicht so gemeint habe. Es tue ihr leid für ihn und sie hoffe, dass es ihm gut gehe.

Sylvie Meis äußerte sich ähnlich: „Ich finde das wirklich sehr schade, dass das passiert ist, auf diese Art und Weise“. Sie könne sich jedoch ebenfalls nicht vorstellen, dass Ringguth es böse gemeint hatte. Auf die Frage, ob der Moderator seinen Job verlieren sollte, antwortete Meis: „Er hat sich entschuldigt. Der Sender hat sich entschuldigt und ich hoffe auch, dass es dann auch dabei bleibt.“

Indes hat Rapper Samy Deluxe einen Song gegen Rassismus veröffentlicht. Der Titel „I Can‘t Breathe“ ist eine Anlehnung an die letzten Worten von George Floyd.

„Schlag den Star“ mit Lilly Becker und Sylvie Meis: Skandal um fragwürdige Aussage zu George Floyd live im TV

Update vom 7. Juni, 9.25 Uhr: ProSieben hat sich für einen Patzer seines „Schlag-den-Star“-Kommentators Ron Ringguth entschuldigt. In der Challenge mit den Kettenfahrzeugen bemerkte Lilly Becker unter ihrem Helm: „I can't see“ (deutsch: „Ich kann nichts sehen“). Ringguth erinnerte das offenbar an die Unruhen in den USA - er erwiderte prompt: „Nicht ‚I can't breathe‘, sondern 'I' can't see!‘“

„I can‘t breathe“ (deutsch: „Ich kann nicht atmen“) waren die Worte, mit denen der Afroamerikaner George Floyd  den weißen Polizisten kurz vor seinem gewaltsamen Tod anflehte. Das Video, das den Vorfall dokumentierte, war der Auslöser für die landesweiten Polizeigewalt-Proteste unter dem Motto „Black Lives Matter“ (den Slogan trug Lilly Becker während der Sendung auch auf ihrem Arm).

Auf Twitter fand man die Parallele, die Ringguth da zog, deshalb pietätlos. Auch Ringguth ging im Laufe der Live-Sendung wohl ein Licht auf, denn er bat später um Verzeihung für diesen „unpassenden Kommentar“, der „überhaupt nichts“ mit seiner persönlichen Haltung zu tun habe.

Auch ProSieben hat inzwischen zu dem Vorfall getwittert: „Nein. Es gibt einfach Sätze, die man nicht sagt, weil sie unnötig sind. Das war einer. Und deshalb hat Ron sich live entschuldigt. Und deshalb haben wir uns hier entschuldigt. #SchlagDenStar“

„Schlag den Star“: Lilly Becker empört nach Protest mit China-Aussage - „Rassismus fängt bei sich selbst an“

Update vom 6. Juni, 21.15 Uhr: Das Duell zwischen den beiden Holland-Models startete mit kuriosen Spielen, beispielsweise mit einem Wett-Käsereiben oder einem Hamsterrad-Spiel. Doch bei einem Spiel regten sich einige User auf Twitter aufgrund einer Aussage von Lilly Becker auf. Als es in Spiel zwei darum ging, Prominente zu erkennen und diese zu benennen, erlaubte sich Becker eine unangebrachte Aussage.

Die 43-Jährige, die mit einem #BlackLivesMatter-Schriftzug an den Armen in der Sendung auftritt, fiel mit einem Kommentar auf, der ihrer Message für viele Nutzer widersprach. So meinte sie bei einem Bild des chinesischen Staatsoberhaupts Xi Jinping nur „China! Ching, Chang, Chong“, was viele Zuschauer als rassistisch betrachteten.

Die China-Aussage von Lilly Becker war nicht die einzige fragwürde Aktion der Ex-Frau von Boris Becker. Lilly Becker sorgte zusätzlich mit einem Ausraster bei „Schlag den Star“ für Aufsehen.

„Schlag den Star“ (ProSieben): Lilly Becker überrascht mit eindeutiger Botschaft auf den Armen

Update vom 6. Juni, 20.35 Uhr: Das Niederländische TV-Duell zwischen den beiden Models Sylvie Meis und Lilly Becker startete mit einer großartigen Message. Lilly Becker zeigte sich solidarisch mit den #BlackLivesMatter-Protesten und schrieb sich das Motto der Demonstrationen auf die Arme. So positionierte sich die Ex-Frau von Boris Becker gegen Rassismus. Den Twitter-Usern gefiel die Message.

München - Beide sind Frauen, beide sind stark und beide sind richtige Sportskanonen: Die ehemalige „Let‘s Dance“Moderatorin und Model Sylvie Meis tritt am Samstag (6. Juni 2020) um 20.15 Uhr bei „Schlag den Star“ auf ProSieben gegen Lilly Becker, ebenfalls Model und Ex von Tennis-Idol Boris Becker, an. Um schon vorab ihren Kampfgeist zu demonstrieren, posten sie sich gegenseitig klare Statements undfiese Sprüche auf Instagram zu.

„Schlag den Star“ (ProSieben): Fiese Sprüche zwischen Meis und Becker - „Wo keine Muskeln sind...“

„Ausverkauf bei Sylvie Meis am Samstag. Talent im super sale“, postet Lilly Becker unter einem Foto von sich mit einem Tennisschläger in der Hand und greift ihre Kontrahentin damit schon mal vorweg verbal an. Für Samstagabend macht sie eine klare Kampfansage an Sylvie: „Mit Oberflächlichkeiten kannst du dich dort nicht über Wasser halten.“ Dann kündigt sie an: „Es wird auf jeden Fall heiß, wenn die kleine Meise (...) in meinem Topf aufpoppt“, und spielt damit frech auf Sylvie Meis‘ Körpergröße an.

Klein, aber nicht zu unterschätzen, positioniert sich Sylvie Meis, die privat ihr Glück schon gefunden haben soll*, hingegen auf ihrem Instagram-Account mit einem Fußball in der Hand. Was dort zu lesen ist, sollte Lilly Becker im besten Falle einschüchtern: „Wo keine Muskeln sind, kannst du dir auch nicht weh tun“, spottet sie und kontert schon jetzt siegessicher: „Der Schmerz gegen mich zu verlieren, lässt sich nachher trotzdem nicht ignorieren.“ Dann verspricht sie, sie werde ihrer Gegnerin zeigen, wie „gute Beinarbeit zum Sieg führt“ und fügt noch mit einem Hashtag hinzu: „#ichmachdichfertg“. 

„Schlag den Star“ (ProSieben): Sylvie Meis und Lilly Becker mit klaren Kampfansagen - „Talent im Sale“

Auch wenn der bereits begonnene Kampf und die miesen Sticheleien zwischen den Beiden nicht ganz ernst zu nehmen sind - schließlich sind die beiden bekanntermaßen privat eng befreundet - wird es am Samstag sicherlich heiß hergehen zwischen den zwei Kämpfernaturen. Der Support ihrer Follower scheint ihnen auf jeden Fall sicher zu sein. Unter ihren Posts finden sich zahlreiche „Drücke Dir die Daumen“- Kommentare und „Viel Erfolg“-Wünsche, mit denen die Fans jetzt schon mitfiebern. 

„Schlag den Star“ ist eine Abwandlung der Show „Schlag den Raab“ mit TV-Legen Stefan Raab. Das Urgestein hat sich mittlerweile von der Fernsehbühne verabschiedet. Trotzdem hat er jetzt eine neue Show für ProSieben entwickelt. Bei „Famemaker“ suchen Promis nach Gesangstalente - aber sie können sie gar nicht hören.

Auf VOX beginnt am Montag (8. Juni 2020) die neue Staffel der beliebten Auswanderer-Doku-Soap „Goodbye Deutschland“ mit dem aufregenden Familienleben von Angelo Kelly im Lockdown - bis dann die Tränen fließen.

Indes gab ein US-Superstar seinen Instagram-Account ab. 179 Millionen Follower sahen „herzzerreißendes“ Videomaterial.

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jbr

Rubriklistenbild: © dpa / Ursula Düren, Georg Wendt

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