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Schlagerstar Florian Silbereisen mit DSDS am Tiefpunkt: Von „Take Me Out“ besiegt

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Von: Matthias Kernstock

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Es kommt einer öffentlichen Demütigung von Schlagersänger Florian Silbereisen gleich: In der Kernzielgruppe der 14 bis 49-jährigen TV-Zuschauer wurde der DSDS-Chef von „7 Tage, 7 Köpfe“ mit Guido Cantz in Sachen Einschaltquoten geschlagen.

Köln - Wenn junge Menschen lieber „7 Tage, 7 Köpfe“ oder „Take Me Out“ schauen als „Deutschland sucht den Superstar“ (hier alle News zur Show) mit Schlagerstar Florian Silbereisen (40), Starproduzent Toby Gad (53) und Countrysängerin Ilse DeLange (44), dann sollte sich bei RTL jemand Gedanken machen, ob die Entlassung von DSDS-Legende Dieter Bohlen nicht ein Fehler war, wie tz.de berichtet.

ShowDSDS
SenderRTL
Erstausstrahlung9.11.2002
IdeeSimon Fuller

Guido Cantz beliebter als Florian Silbereisen

Florian Silbereisen, der als Nachfolger von DSDS-Legende Dieter Bohlen mit Qualität statt blöden Sprüchen überzeugen wollte, wurde am Samstagabend von Guido Cantz (50) regelrecht gedemütigt. Der ehemalige „Verstehen Sie Spaß?“-Moderator konnte mit seiner dritten Folge „7 Tage, 7 Köpfe“ bereits bessere Einschaltquoten einfahren als Florian Silbereisen mit „Deutschland sucht den Superstar.“

Das Quotendesaster um DSDS ist auch Mittelpunkt der Berichterstattung des Branchendienstes „DWDL“: „Im Anschluss an DSDS (hier alle Sendetermine im TV) konnte zumindest „7 Tage, 7 Köpfe“ nach dem Quoteneinbruch der vergangenen Woche wieder einen zweistelligen Wert vorweisen, allerdings nur denkbar knapp: Genau 10,0 Prozent betrug der Marktanteil in der klassischen Zielgruppe diesmal“, berichtet dwdl.de.

Auch wenn Florian Silbereisen hier noch ganz entspannt wirkt bei der Meditation: Die DSDS-Quoten rauschen weiter in den Keller.
Auch wenn Florian Silbereisen hier noch ganz entspannt wirkt bei der Meditation: Die DSDS-Quoten rauschen weiter in den Keller. © RTL+

Florian Silbereisen öffentlich gedemütigt: Guido Cantz hat bessere Einschaltquoten als DSDS

Zum Vergleich: Florian Silbereisen erreichte in der Kernzielgruppe einen Marktanteil von nur 9,8 Prozent. Damit lockte Guido Cantz (MA: 10 Prozent) mehr TV-Zuschauer zu RTL als der Schlagerstar.

Sogar noch besser als DSDS und „7 Tage, 7 Köpfe“ schnitt die Flirtshow „Take Me Out“ im Anschluss ab: Hier lag der Marktanteil bei 10,3 Prozent. Trotz der schlechten Quoten am Samstagabend: Die Show-Konkurrenz von ProSieben konnte RTL aber trotzdem erneut hinter sich halten, auch wenn sich die „Stapelshow“ vom erheblichen Rückgang der Vorwoche ganz leicht erholte und nun 8,3 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen erzielte, berichtet dwdl.de.

Mögliche Gründe für den Quoteneinbruch von DSDS

Über die Gründe für die schlechten Einschaltquoten bei DSDS gibt es viele Spekulationen und Fanmeinungen bei Facebook und Twitter. Hier sind drei Argumente, die sich wie ein roter Faden durch die Kommentarspalten bei Facebook ziehen:

Schlagersänger Florian Silbereisen wurde von bild.de bereits auf die schlechten Einschaltquoten angesprochen. Der Ex-Freund von Helene Fischer wörtlich:  „Ich habe mit schwächeren Quoten gerechnet. Mit 2,65 Millionen liegen wir ja immerhin klar über dem RTL-Samstagabend-Durchschnitt der letzten Monate – obwohl DSDS mitten im Umbauprozess ist. Es hat sich schon viel geändert, aber es muss sich natürlich noch wesentlich mehr ändern. Dafür braucht man Zeit und Geduld.“ 

Not-Operation bei Schlagerstar Florian Silbereisens Vater Franz: „Es gibt Hoffnung“

Doch gerade dürfte der gebürtige Passauer andere Sorgen als schwache TV-Quoten haben. Sein Vater kämpft mit dem Leben und muss sich einer Not-Operation unterziehen.

Verwendete Quellen: dwdl.de, bild.de, facebook.com

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