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Schlechte DSDS-Quote mehr als vervierfacht: „Das Traumschiff“ mit Florian Silbereisen verbucht Zuschauererfolg

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Florian Silbereisen bei „Das Traumschiff“ und DSDS
Florian Silbereisen glänzt bei „Das Traumschiff“ mit Traumquoten - DSDS hingegen landet erneut im Quotentief © dpa | Roberto Pfeil & dpa/ZDF | Dirk Bartling

Die schlechte DSDS-Quote macht er mit einer neuen Folge von „Das Traumschiff“ wieder gut! Florian Silbereisen glänzte in der neuen Folge der ZDF-Sendung, die beim Publikum hervorragend ankam.

Mainz – Da freuen sich die Verantwortlichen beim ZDF! Das Sender-Zugpferd „Das Traumschiff“ konnte mit seiner Osterausgabe hervorragende Einschaltquoten erreichen. Auch Kapitän Max Parger alias Florian Silbereisen (40) dürfte aufatmen: Der Schlagerkönig machte zuletzt nämlich eher mit historisch schlechten Marktanteilen von sich die Rede. Als Chefjuror bei „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) auf RTL übernahm der Entertainer in der aktuellen Staffel den Sessel von Dieter Bohlen (68). Bei DSDS-Fans kam das nicht unbedingt gut an.

Seit Staffelbeginn hat DSDS mit überraschend schlechten Einschaltquoten zu kämpfen. Im Netz häufte sich die Kritik am Umgang mit den Kandidaten sowie entnervte Kommentare über die diesjährigen Juroren. Auch die Liveshow am vergangenen Samstag konnte die Castingshow nicht aus dem Quotentief retten. Viele stellten sich deshalb schon die Frage: Hat das deutsche Fernsehpublikum genug von Florian Silbereisen?

Mit dem Traumschiff beweist Florian Silbereisen, dass er nicht zum Kassengift mutiert ist

Als Kapitän beim „Traumschiff“ scheinen die Fans des TV-Formats den Schlagermoderator jedoch zu lieben. Insgesamt 5,57 Millionen Menschen schalteten ein, um die neuesten Abenteuer auf dem Kreuzfahrtdampfer mitzuerleben. Das sind sogar mehr Zuschauer als die abendliche „Tagesschau“ vor den Bildschirm locken konnte. DSDS packte am Samstagabend gerade mal 1,3 Millionen Zuschauer — ein neuer Minusrekord für die RTL-Sendung.

Der erstaunlich hohe Marktanteil von 20,7 Prozent dürfte Florian Silbereisen und sein Team aufatmen lassen. Immerhin trat der ulkige Blondschopf zeitweise sogar gegen sich selbst im TV an und schien damit eines zu bestätigen: Mehr Silbereisen geht nun wirklich nicht. Doch auch bei den jungen Leuten konnte der Showmaster ganz klar punkten. In der werberelevanten Zielgruppe schaffte „Das Traumschiff“ einen Marktanteil von 13,8 Prozent, was bei dieser Art von Sendung enorm hoch ist.

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