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„Schweineteuer“: Expertise zu hoch - „Bares für Rares“-Händler zahlen viel weniger

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Von: Claire Weiss

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Horst Lichter, die „Bares für Rares“-Kandidatin und Dr. Heide Rezepa-Zabel
Horst Lichter und seine „Bares für Rares“-Kandidatin sind von Dr. Heide Rezepa-Zabels Expertise beeindruckt © Screenshots/ZDF

Bei „Bares für Rares“ wollen zwei Frauen ein Schmuckset verkaufen. Über die Expertise von Dr. Heide Rezepa-Zabel staunen sie nicht schlecht. Doch die Händler wollen den geschätzten Wert nicht zahlen.

Ein wunderschönes Set bestehend aus einer Kette und einem Armband bieten Ruth und Aliena bei „Bares für Rares“ (alle „Bares für Rares“-News auf der Themenseite) an. Dr. Heide Rezepa-Zabel kommt aus dem Schwärmen kaum noch heraus. Dementsprechend hoch fällt dann auch deren Expertise aus.

„Ein wirkliches High-Fashion-Design, ich bin begeistert“

„Fantastisch sehen diese Schmuckstücke aus“, zeigt sich Dr. Heide Rezepa-Zabel begeistert. Die zwei Kandidatinnen bekamen die Kette und das Armband als Geschenk von ihrem Opa, der sie wiederum von einer Kollegin erbte. Das Set, das aus reinem Gold besteht, stammt aus den 60er Jahren aus Italien, wie die Expertin feststellt.

„Bares für Rares“-Kandidatinnen Ruth und Aliena warten gespannt auf Dr. Heide Rezepa-Zabel Einschätzung
„Bares für Rares“-Kandidatinnen Ruth und Aliena warten gespannt auf Dr. Heide Rezepa-Zabel Einschätzung © Screenshot/ZDF

„Ein wirkliches High-Fashion-Design, ich bin begeistert“, schwärmt Heide Rezepa-Zabel. Horst Lichter ahnt bereits großes: „Mein Gott im Himmel, wenn sich das nachher im Preis widerspiegelt, wird es schweineteuer.“ Und er soll Recht behalten: Die Expertin schätzt den Wert des Schmucksets auf 5800 bis 6000 Euro.

„Bares für Rares“-Händler bieten weniger als Rezepa-Zabels Schätzwert

„Sehr hübsch, sehr attraktiv und ich denke auch sehr gut verkäuflich“, vermutet Heide Rezepa-Zabel. Und tatsächlich: Die Händler sind beim Anblick der Schmuckstücke genauso begeistert. Schnell liefern sich die „Bares für Rares“-Händler Susanne Steiger und Daniel Meyer ein Duell, doch der Einstige liegt bei gerade mal 3300 Euro.

Bei 4600 Euro will Susanne Steiger schließlich aussteigen. Doch so ganz aufgeben will sie die Schmuckstücke noch nicht. Mit dem letzten Gebot von 4800 Euro gehört das Set ihr. Den Preis zahlt sie direkt in Bar. Und obwohl er unter der Expertise von Heide Rezepa-Zabel liegt, sind die Damen doch zufrieden: Immerhin waren sie mit einem Wunschpreis von 3500 Euro ins Studio gekommen.

Beim Anblick einer sichelförmigen Brosche bleiben die „Bares für Rares“-Händler hingegen kalt. Nur Susanne Steiger bietet auf das Schmuckstück - es ist der wohl schnellste Verkauf in der Geschichte der TV-Sendung. Verwendete Quellen: ZDF/Bares für Rares Folge vom 2. Mai

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