„Famemaker“

Stefan Raab mit TV-Hammer: Neue Musik-Show bei ProSieben

Entertainer Stefan Raab liefert Idee für eine neue ProSieben-Show.
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Entertainer Stefan Raab liefert Idee für eine neue ProSieben-Show.

ProSieben-Urgestein Stefan Raab sorgt mit der Idee für eine neue Casting-Show für Schlagzeilen. „Famemaker“ bietet Überraschungseffekt und stellt die Jury vor große Herausforderungen.

  • Stefan Raab ist ein ProSieben-Urgestein.
  • Selbst steht er nicht mehr auf der TV-Bühne, doch er lieferte eine neue Show-Idee.
  • Bei der Casting-Show „Famemaker“ steht die Jury vor einer besonderen Herausforderung.
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Unterföhring/Köln - Auch wenn Stefan Raab sich nach seiner langen TV-Karriere eigentlich aus dem Rampenlicht gezogen hat, profitiert sein alter Haussender ProSieben noch immer von dem Entertainer. Die Sendung „Schlag den Raab“ wurde in zahlreichen Abwandlungen verarbeitet und erzielt aktuell unter dem Titel „Schlag den Star“ immer wieder gute Einschaltquoten.

Laut einer Pressemitteilung hat Stefan Raab jetzt eineneue Idee für eine Show gehabt, die bei ProSieben laufen soll. Unter dem Titel „Famemaker“ sucht die Jury ein Gesangstalent. Anders als in gewöhnlichen Musik-Castings-Shows geht es bei „Famemaker“ nicht um die Stimme. Denn - diese ist bei der Performance gar nicht zu hören.

„Famemaker“ (ProSieben): Stefan Raab liefert neue Idee für Casting-Show 

Die Kandidaten stehen während ihres Auftritts auf der Show-Bühne unter einer schalldichten Glaskuppel. Die sogenannten „FameMaker“ Carolin Kebekus, Luke Mockridge und Teddy Teclebrhan können also nichts hören, sondern die Talente nur anhand der visuellen Performance bewerten.

Mit einem Hebel können die Jurymitglieder die Kuppel nach oben ziehen. Dann könnten sie Glück oder Pech haben, denn ob die Person, die darunter steht, wirklich singen kann, ist erst dann zu hören. Aber darauf kommt es eigentlich gar nicht an. „Am Ende ist nicht Dein Gesangstalent entscheidend – Du musst es nur gut verkaufen“, heißt es auf der Website der Sendung.

„Famemaker“: Neues Show-Konzept stellt die Jury vor Herausforderung

Eigentlich wird die Sache erst richtig unterhaltsam, wenn das Performance-Talent keinen Ton trifft. Denn die Aufgabe der Famemaker ist es, für das Finale einen Song zu produzieren und einen überzeugenden Auftritt hinzulegen. Kebekus, Teclebrhan und Mockridge, der schon bei „The Masked Singer“ in der Jury zu Gast war, müssen das Beste aus ihren Talenten herauskitzeln. Wer das am besten geschafft hat, entscheidet am Ende das TV-Publikum.

Raabs Produktionsfirma Raab TV produziert die Sendung in Zusammenarbeit mit Brainpool im August 2020 in Köln. Ein genauer Ausstrahlungstermin ist noch nicht bekannt. 

Stefan Raab über „Famemaker“: „Ich hätte sofort mitgemacht“

Der Erfinder Stefan Raab betonte, dass es nicht nur auf das Gesangstalent ankommt. „Erfolg entsteht nicht auf den Stimmbändern, Erfolg entsteht im Kopf. Hätte es diese Show 1992 schon gegeben, hätte ich sofort mitgemacht. Denn singen konnte ich noch nie gut“, kommentierte er seine neue Show.

Raabs Karriere ist ein gutes Beispiel dafür, dass es nicht auf jeden getroffenen Ton ankommt. In den Neunzigern unterhielt er das TV-Publikum mit Songs mit „Wadde dadde dudde da?“und „Hier kommt die Maus“. Die Tracks sind sicher keine musikalische und gesangliche Meisterleistung, sind aber unterhaltsam, und darauf kommt es - zumindest laut Raab - ja am Ende an.

Video: Fakten über die TV-Legende Stefan Raab

Stefan Raab interpretiert TV-Shows immer wieder neu

Bei der neuen Show „Famemaker“ fällt natürlich auf, dass die Sendung ähnlich ist wie die Show „The Voice of Germany“ - nur umgekehrt. Bei „The Voice“ kann die Jury die Kandidaten anfangs nur hören und erst sehen, wenn sie auf den Buzzer hauen. Nur wenige Wochen später kündigte Raab eine weitere neue Show an - allerdings nicht für ProSieben.

Es ist nicht das erste Mal, dass Raab sich bei seinen Show-Ideen von bestehenden Shows inspirieren lässt. 2007 schuf der Entertainer die Show „SSDSDSSWEMUGABRTLAD – Stefan sucht den Superstar, der singen soll, was er möchte und gerne auch bei RTL auftreten darf“, die die RTL-Sendung DSDS aufs Korn nahm. Stefanie Heinzmann, die vor kurzem bei „The Masked Singer“ mitmachte, gewann die Show und ist bis heute im Musikbusiness erfolgreich. 

Schon längst im ProSieben/Sat.1-Programm etabliert ist die Castinshow „The Voice of Germany“. Im Herbst startet die neue Staffel - mit einer Revolution im Sendekonzept!

Auch RTL bringt eine neue Show an den Start. Sie behandelt ein bekanntes, aber hochsensibles Thema. Wird sie anecken oder einschlagen?

lb

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