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Stromberg-Comeback im TV: „Lage ist so ernst, dass wir den Papa zurück bringen mussten“

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Von: Julia Schöneseiffen

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Christoph Maria Herbst als Bernd Stromberg beim Fototermin zu - Stromberg - Der Film -
Schauspieler Christoph Maria Herbst schlüpft zurück in die Rolle des Bernd Stromberg. © Eventpress / IMAGO

Schauspieler Christoph Maria Herbst schlüpft nach sieben Jahren zurück in die Rolle des Büro-Ekels Bernd Stromberg. In sechs Spots wirbt er für den Corona-Pieks.

Köln - Eigentlich hat sich Christoph Maria Herbst* (55) 2014 von seiner Paraderolle verabschiedet. Jetzt ist er wieder da: Der Schauspieler schlüpft erneut in die Rolle als Büro-Ekel Bernd Stromberg und wirbt für eine Impfung gegen das Coronavirus*. In sechs 30-sekündigen Spots sträubt sich Großmaul Stromberg zuerst gegen das Vakzin, vergleicht Impfstoff mit Leberwurst, erfindet ein Albert-Einstein-Zitat oder greift zu wilden Vergleichen.

Stromberg ist zurück und wirbt für die Coronaimpfung

Die Spots laufen unter anderem bei ProSieben*, Sky* und Comedy Central. Das teilte die Produktionsfirma Brainpool mit. In den Clips stellt sich Stromberg die Frage, wieso er sich vorsorglich impfen lassen sollte. „Was weiß denn ich, was die da reinpanschen in diese Impfe. Das kennen wir ja von der Leberwurst.“

Jeder von Strombergs Einwänden wird von einer eingeblendeten Aussage und einer Off-Stimme widerlegt. Am Ende erklärt er sich in jedem Spot zur Impfung bereit. Die Filmchen aus der Feder von „Stromberg-Schöpfer Ralf Husmann sind auch im „MySpass“-Netzwerk, etwa auf Youtube*, zu sehen - und auf den „Zusammen gegen Corona“-Social-Media-Kanälen.

Christoph Maria Herbst als Stromberg: Büro-Ekel für die gute Sache

„Die Lage ist so ernst, dass wir den Papa zurückbringen mussten“, so Husmann. „Der ist ja grundsätzlich skeptisch. Beim Arbeiten, bei Frauen und auch beim Impfen. Aber wenn selbst der sich überzeugen lässt, überzeugen wir hoffentlich auch noch den ein oder anderen.“ Die Spots sind ein Beitrag zur Kampagne „Deutschland krempelt die #ÄrmelHoch“ des Bundesgesundheitsministeriums, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Robert Koch-Instituts.

Laut der Produktionsfirma Brainpool haben alle Mitwirkenden weitestgehend auf Gage verzichtet. Es seien auch keine öffentlichen Gelder geflossen. Der ProSieben-Marketingchef David Loy sagte dazu: „Mit Bernd Stromberg* pflegen wir ein sehr gutes und freundschaftliches Verhältnis. Natürlich unterstützen wir Bernd mit seinen Spots, zumal sie unsere eigene Initiative „ProImpfen“ wunderbar ergänzen.“

Die Serie „Stromberg“ lief bei ProSieben zwischen 2004 und 2012 mit insgesamt 46 Folgen. Nach dem Ende der Serie kam 2014 noch ein Film, der über Crowdfunding finanziert wurde. Hauptdarsteller Herbst wurde mit der Bürosatire nach dem britischen Vorbild „The Office“ berühmt. (dpa/jsch) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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