„Ich habe Hartz IV bezogen“

Ex-“Marienhof“-Star Susanna Wellenbrink muss von 700 Euro im Monat leben

Susanna Wellenbrink war früher eine erfolgreiche Schauspielerin. Doch jetzt ist sie auf staatliche Unterstützung angewiesen und muss derzeit von 700 Euro im Monat leben. Schlechte gehe es ihr dabei aber nicht.

München - Susanna Wellenbrink – Schauspielerin und Mutter. In einem Interview mit dem Magazin Bunte verriet die erfolgreiche Schauspielerin nun: „Bis vor wenigen Monaten habe ich Hartz IV bezogen“. Aktuell lebe die 46-Jährige mit ihren Kindern vom Kindergeld für ihre beiden Söhne und dem Unterhaltsvorschuss vom Jugendamt. „Das sind so um die 700 Euro im Monat.“

Susanna Wellenbrink: Einstiger Kinderstar lebt von 700 Euro im Monat

Weiter erzählt Wellenbrink: „Seit Januar bin ich in einer Kaffeerösterei angestellt, komme aber gerade nicht dazu, weil ich die Kinder wegen der Pandemie zu Hause behalten habe.“ Doch auch wenn das Geld knapp sei, wolle sie sich nicht beschweren. „Wir haben wenig und doch alles, was wir brauchen“, erklärt die Halbschwester von Sänger Nico Santos.

Susanna Wellenbrink ist die Tochter von Egon Wellenbrink. Dieser war von 1989 bis 1999 als „Melitta-Mann“ in Werbespots der gleichnamigen Kaffeerösterei im Fernsehen zu sehen. Und auch seine Tochter Susanna zog es in die Fernsehwelt. So galt sie früh als echter Kinderstar und hatte ihre erste Rolle im Alter von nur neun Jahren in der Serie „Die Krimistunde“. 

Susanna Wellenbrink: Erfolgreiche Schauspielerin und Soap-Star

Bekanntheit erlangte sie insbesondere durch ihre Hauptrolle in der Serie „Die glückliche Familie“. Außerdem spielte sie die Hauptrolle im TV-Drama „Mutter mit 16“. Dafür erhielt sie 1993 sogar die Goldene Kamera als beste deutsche Nachwuchsschauspielerin. Die 46-Jährige hatte zudem Auftritte in der ARD-Soap „Marienhof“ und der ZDF-Serie „Frauenarzt Dr. Markus Merthin“.

Früher habe sie einmal über 400.000 Euro im Jahr verdient. Damals habe sie schon „ähnlich einfach gelebt“ wie heute. „Ich habe das viele Geld nicht sonderlich geschätzt. Es war halt praktisch. Aber wenn man ständig diesen Luxus hat, stumpft man ab“, erklärt sie. (jsch)

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