Wie fotografiert man richtig?

Nach Peinlich-Panne im Dortmunder Tatort: Jetzt lacht sogar die ARD darüber - „Es klappt ganz vorzüglich“

Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Humor haben jetzt auch die Macher des Dortmunder Tatorts bewiesen. Nach einem peinlichen Fehler im aktuellen Krimi haben sie sich auf Twitter dazu geäußert.

Dortmund - Dieser (kleine) Fauxpas fiel dann doch vielen Zuschauern auf. Am Sonntag lief in der ARD der Dortmunder Tatort mit dem Titel „Heile Welt“*. So wirklich heil war die Welt dann wahrlich nicht und dann schlich sich auch noch ein ärgerlicher Fehler bei den Machern des Krimis ein. Wenigstens konnten sie danach selber darüber lachen.

Fake-News, Rassismus, Polizeigewalt und Coronavirus - das waren im Schnelldurchlauf die Zutaten für den Dortmunder Tatort. Zum 18. Mal ermittelten die Kommissare Peter Faber und Martina Bönisch. Also alles eigentlich wie immer - wäre da diese ärgerliche Mini-Panne nicht gewesen. Im Mittelpunkt der Fauxpas: Ein Smartphone und ein nicht ganz logisches Foto.

Dortmunder Tatort: Hoch- oder doch Querformat - Smartphone-Panne lässt ARD schmunzeln

Im Krimi schießt ein Darsteller mit seinem Smartphone ein Foto. So weit, so gut. So weit, so unspektakulär. Als das Foto geschossen wird, wird das Handy waagerecht gehalten. Sprich: Es wurde im Querformat geschossen. Als der Schnappschuss dann aber im Film zu sehen ist, ist er auf einmal im Hochformat. Irgendwas stimmt hier doch nicht.

Auf Social Media nehmen sich die Tatort-Macher dann selbst auf die Schippe: „Wir haben für die Dreharbeiten das weltweit erste Smartphone getestet, das Hochkantbilder aufnehmen kann, wenn man es quer hält. Es klappt ganz vorzüglich“, lautet der mit Augenzwinkern gemeinte Kommentar.

Tatort in Dortmund: ARD kann nach Mini-Panne über sich selber lachen

Zuvor zeigten sich die Zuschauer in den sozialen Medien - sagen wir mal - irritiert: „Wie hat der das denn gerade geschafft, das Smartphone im Querformat zu halten und trotzdem ein Hochformatvideo zu produzieren?“ oder „Filmt ein Smartphone im Hochformat, obwohl man es quer hält?“ ist beispielsweise auf Twitter zu lesen.

Aber auch ohne die Smartphone-Panne konnte der Dortmunder Tatort nicht alle Zuseher begeistern. Neben Lob gab es auch richtig viel Kritik. „Wichtiges Thema, leider ein saublöder Film. An den Haaren herbeigezogene Situationen, eine unstimmige Geschichte, dramaturgisch ein Desaster“, schreibt unter anderem ein Fan auf Instagram. Eine weitere Zuschauerin schreibt auf beim Online-Foto-Dienst: „Fand den Tatort gestern etwas verstörend, sowohl vom Thema als auch von den Charakteren her.“ Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Dass ein Smartphone aber in waagerechter Position ein Foto im Hochformat macht - so weit sind sie selbst in Dortmund noch nicht.

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Rubriklistenbild: © Martin Menke

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