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Neuer Berlin-„Tatort“: Ermittler verrät - Diese Szene musste rausgeschnitten werden

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Von: Julia Hanigk

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Die Kommissare Rubin und Karow im Berliner „Tatort: Die Kalten und die Toten“.
Die Kommissare Rubin und Karow im Berliner „Tatort: Die Kalten und die Toten“. © rbb/ARD Degeto/Aki Pfeiffer

Im Berliner Tatort „Die Kalten und die Toten“ singen die Ermittler zwischenzeitlich Karaoke. Dabei hätte es noch mehr Material gegeben - beim Dreh wurde „ordentlich auf die K*cke gehauen“

Berlin - Im neuesten „Tatort“ (ARD) aus Berlin mit dem Namen „Die Kalten und die Toten“ beginnt alles im Berliner Nachtleben. Eine Frau findet über eine Dating-App in dem Paar Dennis Ziegler (Vito Sack) und Julia Hoff (Milena Kaltenbach) eine Verabredung. Am nächsten Morgen ist sie tot, wird in der Nähe von Dennis‘ Wohnung aufgefunden. Die Kommissare Nina Rubin (Meret Becker) und Robert Karow (Mark Waschke) begeben sich auf die Suche nach dem Mörder der Frau - und geraten dabei selbst an ihre Grenzen.

Tatort Berlin (ARD): Karaoke zur Ablenkung

Die Eltern der Verstorbenen wollen nicht reden, die vermeintlichen Täter wollen nicht reden, auch der „Psychokram“, wie Karow ihn nennt, geht nach hinten los. Vor allem Rubin scheint der Fall an die Nieren zu gehen, sie versucht zwischenzeitlich ebenfalls im Berliner Nachtleben Ablenkung zu finden. Mit ihrem Drink sitzt sie zuerst etwas verloren an der Bar, bis sie von Karow gefunden wird. Der nimmt sie zum Karaoke mit. Im Film feiern die beiden Ermittler dann mit Kollege Malik Aslan (Tan Caglar) eine reißende und flüssige Karaoke-Partynacht. Von Whitney Houstons „I will always love you“ bis zum schrägen Britney Spears-Song ist da einiges geboten.

Tatort Berlin (ARD): Ermittler haben beim Dreh „richtig auf die K*cke gehauen“

Im Interview mit focus online erklärt Karow-Schauspieler Mark Waschke zu dieser Szene: „Ich bin nicht unstolz auf die Szene! Öfter ist das peinlich berührend, wenn irgendwo Singen oder Disko in Filmen zu sehen ist, weil man ohne Musik so tun muss, als würde da jetzt noch richtig die Post abgehen. Wegen der Parallelmontage war das in unserem Fall aber anders, wir haben alle richtig auf die K*cke gehauen.“ Klingt nach ordentlich Party.

Tatort Berlin (ARD): Geheime Szene „im Schnitt rausgeflogen“

Dann verrät der 49-Jährige sogar noch ein kleines Geheimnis von den Dreharbeiten: „Ich habe auch ein Lied gesungen, was aber im Schnitt rausgeflogen ist. Meret und Tan sind in der Szene sehr schön zusammen.“ Und welche Darbietung verpassen wir? „Es passte zur Geschichte: von David Bowie ‚Catpeople‘. Ein bisschen kitschig, aber geil“, gesteht Waschke gegenüber focus online.

Aktuell gibt es die rausgeschnittene Szene für die Zuschauerinnen und Zuschauer aber nicht zu sehen. „Vielleicht kommt die Szene mal als Bonus irgendwo raus. KollegInnen von Ihnen sagen gern: ‚Wenn die Kommissare anfangen zu singen, wird es schwierig‘ und sie haben recht. In diesem Fall war es aber sehr lustig“, so Waschke im Interview.

Ein anderer Tatort-Schauspieler feierte kürzlich sein Coming-Out auf dem roten Teppich. Von einem anderen Schauspieler der Krimi-Reihe mussten sich Zuschauerinnen und Zuschauer traurigerweise kürzlich verabschieden. Er starb überraschend. (jh)

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