tz stellt Falkes Partnerin vor

Tatort-Premiere für Franziska Weisz: So tickt die Neue

Ab Sonntag ein Tatort-Team: Wotan Wilke Möhring und Franziska Weisz.
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Ab Sonntag ein Tatort-Team: Wotan Wilke Möhring und Franziska Weisz.

München - Am Sonntag ermittelt Franziska Weisz erstmals an der Seite von Wotan Wilke Möhring. Die tz nimmt die neue Kommissarin vor ihrer Feuertaufe unter die Lupe.

Kommissar Thorsten Falke (Wotan Wilke Möhring, 48) hat eine Neue! Julia Grosz (Franziska Weisz, 45) ist die Frau, die von nun an an der Seite des beliebten Bundespolizisten ermitteln wird. Am Sonntag (20.15 Uhr, ARD) feiert das neue Duo im ­Tatort: Zorn Gottes Premiere. Und bekommt es gleich mit einem knallharten Fall zu tun: Eine Leiche fällt vom Himmel und mitten in den Swimming­pool eines jungen Paares. Kommissar Falke, gerade erst von seiner Kollegin Katharina Lorenz (Petra Schmidt-Schaller) verlassen, bekommt Grosz an die Seite gestellt - zunächst nur für diesen einen Fall. Die beiden ermitteln am Flughafen Hannover und sehen sich schnell einer Schleuserbande sowie der IS-Terrorgruppe gegenüber, die einen Anschlag plant. Nichts für schwache Nerven! Gut, dass Falkes Neue genau diese nicht hat. Die tz erklärt, wie die ­Kommissarin tickt.

Ihre Arbeit: Vor dem Aufeinandertreffen mit Falke arbeitet Grosz als Oberkommissarin am Flughafen von Hannover. Die blonde Polizistin agiert tough und unemotional. Sie hat einen Blick für Details - etwas, das Kommissar Falke von Beginn an imponiert. Eitelkeiten sind ihr fremd. Sie steht ganz im Dienste ihrer Arbeit, ohne groß Aufhebens darum zu machen. Wilke Möhring: "Wir stellen Falke eine Kollegin auf Augenhöhe an die Seite, eine Alpha-Frau. Eine, der er nicht zeigen muss, wo es langgeht – das weiß sie selbst." Auch im Kontakt mit ihren männlichen Kollegen lässt sich Grosz nichts vormachen. Es ist nur schwer zu erahnen, was wirklich in ihrem Kopf passiert. Und so verrät die Kommissarin erst spät, dass sie seit einem Afghanistan-Einsatz Schweres zu verkraften hat…

Ihr Privatleben: Darüber erfährt man zu Beginn nicht viel. Grosz lebt alleine, funktioniert gut als Einzelkämpferin. Erst als Falke sie um eine dauerhafte, berufliche Partnerschaft bittet, umspielt ein kleines Lächeln ihre Lippen. "Julia hat das nicht, was viele von uns haben, oft anerzogen: dieses Gefallenwollen. Das kennt sie nicht. Sie ist bei ihrem Vater alleine aufgewachsen, war immer eher Tomboy", beschreibt Weisz ihre Rolle. Ob es trotzdem zu einer privaten Annäherung zwischen ihr und Falke kommen wird? Schließlich verband den Kommissar und Grosz' Vorgängerin, Katharina Lorenz, ebenfalls ein gefühlsmäßiges Hin und Her, das sogar in einer gemeinsamen Nacht endete. Möglich ist es zumindest. Eine gewisse Sympathie gepaart mit einer Prise Interesse ist von Anfang an da - auch, wenn es zunächst ausschließlich die berufliche Ebene betrifft.

Ihr Sex-Appeal: Während Kommissarin Lorenz etwas Unschuldiges, Zerbrechliches an sich hatte, wirkt Grosz trotz ihrer harten Vergangenheit unerschütterlicher. Weisz über ihre Rolle: "Um es zum Knistern zu bringen, müsste Grosz mal ihre Weiblichkeit entdecken. Tatsächlich ist sie nicht gerade verschwenderisch, was ihre weiblichen Reize anbelangt." Und dennoch umgibt die Kommissarin ein gewisser Sex-Appeal. Vielleicht genau aus diesem Grund…

L. Meyer

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