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Tessa kostet Dschungelcamp-Moderatoren den letzten Nerv: „Wir haben‘s verstanden!“

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Von: Jonas Erbas

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Als Veganerin hat es Tessa Bergmeier im Dschungelcamp gleich doppelt schwer. Wohl auch deswegen wählten sie die RTL-Zuschauer in die Dschungelprüfung – und taten damit Sonja Zietlow und Jan Köppen keinen großen Gefallen …

Murwillumbah – Bereits zum Dschungelcamp-Auftakt (13. Januar) machte Tessa Bergmeier (33) keinen Hehl aus ihren moralischen Überzeugungen: Fast etwas provokant drängte die ehemalige GNTM-Teilnehmerin ihren Mitkandidaten und dem Fernsehpublikum ihren veganen Lebensstil regelrecht auf. Die Zuschauer rächten sich und wählten die 33-Jährige direkt beim ersten Telefonvoting der neuen „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“-Staffel in die Dschungelprüfung. Dort warteten allerlei Tierchen – und ein Moderatoren-Duo, dem schnell der Geduldsfaden riss.

Tessa Bergmeier leidet in Dschungelcamp-Prüfung – Sonja Zietlow und Jan Köppen verlieren die Geduld

Im „Hor-Rohr“, einem unterirdischen, von Echsen, Schlangen, Krebsen und Spinnen bewohnten Kanalsystem, hatte Tessa Bergmeier die Möglichkeit, für sich und die anderen Dschungelcamp-Kandidaten insgesamt zwölf Sterne zu erspielen. Doch nur wenige Sekunden, nachdem das Model den Schacht betreten hatte, packte sie das Mitgefühl: „Hier ist ein Krebs. Oh Gott, der tut mir so leid.“

Dschungelcamp: Jan Köppen und Sonja Zietlow, daneben Tessa in der Dschungelprüfung (Fotomontage)
Im Kampf um die zwölf Sterne bekommt es Tessa Bergmeier mit verschiedensten Tieren zu tun. Als überzeugte Veganerin und Tierschützerin kann sie das nicht hinnehmen und beschwert sich praktisch im Sekundentakt. Für Jan Köppen und Sonja Zietlow wird die Dschungelprüfung damit selbst zur nervlichen Belastungsprobe (Fotomontage) © Screenshot/RTL/RTL+/Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!

Sonja Zietlow (54) und Jan Köppen (39) reagierten anfangs gelassen und versuchten, die 33-Jährige zu beschwichtigen: „Der Krebs ist in seinem Lebensraum – im Wasser!“ Doch Tessa schien das keineswegs zu beruhigen. „Ich will dir nicht wehtun. Ich will das nicht“, wiederholte sie fast mantraartig. Schnell schlug das anfängliche Verständnis der Moderatoren deswegen in Unmut um: „Möchtest du abbrechen?“, fragte Sonja Zietlow genervt. Die Dschungelprüfung entwickelte sich zu einem echten Drama: Auf Tessas Sorge, „dem Krebs vorhin einen Bodycheck gegeben“ zu haben, entgegnete die 54-jährige Moderatorin spöttisch: „Ja, wir werden ihn gleich noch untersuchen. Doktor Bob wird alles geben.“

PETA fordert von RTL vegane Dschungelprüfungen: „Tierleid ist keine Unterhaltung.“

Nur einen Tag, bevor das Dschungelcamp in die 16. Staffel ging, wandte sich die Tierschutzorganisation PETA mit einem offenen Brief an RTL. Darin fordert die aus den USA stammende Vereinigung von dem Kölner Sender, die Dschungelprüfungen künftig vegan zu gestalten. „Tierleid ist keine Unterhaltung“, heißt es in dem Schreiben. Man solle „endlich den Tiermissbrauch zu Unterhaltungszwecken zu stoppen und sämtliche Prüfungen ausschließlich mit veganen Nahrungsmitteln und ohne lebende Tiere“ abhalten. Eine entsprechende Vorbildfunktion würde in der diesjährigen Staffel Tessa Bergmeier erfüllen. Genützt hat der Appell allerdings nichts: Zum Auftakt mussten die Kandidaten einmal mehr unter anderem Augen, Hoden und Zungen verspeisen.

Dschungelcamp-Moderatoren total genervt – Tessa Bergmeier sorgt bei Prüfung für Unmut

Ein mit Insekten befüllter Gang brachte Tessa schließlich an ihre Grenzen: „Wenn ich da jetzt durch wollen würde, müsste ich denen wehtun“, stellte sie resignierend fest. Den „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“-Moderatoren (alle Dschungelcamp-Sendetermine 2023) schien langsam die Geduld auszugehen: „Ja, dann mach‘s nicht“, rief Sonja Zietlow der Dschungelcamp-Kandidatin mürrisch zu und verdrehte – von den unentwegten Beschwerden sichtlich genervt – die Augen, während Kollege Jan Köppen eine Grimasse schnitt.

Eine Kakerlake, die rücklings da lag, machte der Tierschützerin indes schwer zu schaffen. Jede Äußerung von Tessa nahm das Moderatoren-Duo zu diesem Zeitpunkt längst als Steilvorlage für höhnische Kommentare: „Ja, die schläft auf dem Rücken. Die ist ein Rückenschläfer“, scherzte Sonja Zietlow flapsig. Ein weiteres, diesmal an eine Spinne gerichtetes „Ich will dir nicht weh tun“ machte das Maß voll: „Ich glaube, wir haben‘s verstanden!“, schob die Moderatorin sofort angespannt hinterher.

Zum Schluss holte Tessa, die das Tunnelsystem behutsam durchsucht hatte, immerhin drei von zwölf möglichen Sternen. Mit dem von ihr im Camp angesprochenen Tierwohl konnte das Model allerdings nur wenig Pluspunkte sammeln. Mitkandidat Gigi (23) konnte die Beweggründe der 33-Jährigen nicht ganz nachvollziehen und mutmaßte, dass etwa die bei der Prüfung eingesetzten Krebse danach ohnehin im Kochtopf landen würden. Verständnis ist in der RTL-Show oftmals eine Mangelware: Beim Anblick von Dschungelcamp-Konkurrent Cosimo (41) entfuhr Claudia Effenberg (57) erst einmal eine Beleidigung. Verwendete Quellen: „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ (RTL/RTL+; Staffel 16, Folge 2), rtl.de, peta.de

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