Zweithandy und schalldichte Räume

„The Masked Singer“: Enthüllt! Diese Kontroll-Klauseln stehen in den Promi-Verträgen mit ProSieben

Das Rateteam Ruth Moschner (l-r), Sonja Zietlow und Bülent Ceylan sitzen in der Prosieben-Show „The Masked Singer“.
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Geheimhaltung ist besonders wichtig bei „The Masked Singer“ - dementsprechend sind auch die Verträge angepasst

Geheimhaltung wird bei der Singshow „The Masked Singer“ großgeschrieben. Welche harten Regeln die Kandidaten während der Show einhalten müssen, sind jetzt allerdings doch durchgesickert.

  • „The Masked Singer“: Bei der ProSieben-Sendung herrscht höchste Geheimhaltungsstufe.
  • Zweithandy und schalldichte Räume: Diese knallharten Klausen stehen angeblich in der Verträgen der Kandidaten.
  • Enthüllt: Bei Verletzung des Vertrags droht keine Gage.

Köln - Bei der beliebten ProSieben-Show „The Masked Singer“ herrscht dauerhaft Spannung pur. Keiner weiß, welche berühmten Persönlichkeiten unter den aufwendig designten Kostümen stecken und die Macher der Show tun auch alles in ihrer Macht Stehende, dass das so bleibt. Damit auch sonst keinen Wind davon kriegt, müssen sich die prominenten Teilnehmer an ganz schön harte Regeln halten, die ihnen auferlegt wurden.

„The Masked Singer“ (ProSieben): Alles vertraglich geregelt - Die strenge Geheimhaltung während der Sendung

Das Rätselraten um die berühmten Kandidaten, die jede Woche bei „The Masked Singer“ eine Performance auf die Bühne legen, ist immens. Die Zuschauer inklusive der Jury verstricken sich in wilde Spekulations-Schlaufen und stellen die wildesten Theorien auf. Das Wichtigste während der Sendung: Geheimhaltung. Und damit diese Voraussetzungen auch gegeben sind, müssen sich die Kandidaten an so einige Regeln halten, die laut Bild-Informationen nicht ganz ohne sind. Wie das Online-Portal nämlich berichtete, sollen besagte Verträge sehr geschützt auf einem Server liegen, auf den nur ausgewählte Personen Zugriff haben. In einer Anlage aus dem Vertrag mit der zuständigen Produktionsfirma „Endomol Shine“ soll laut Bild-Informationen alles geregelt sein: Welche Freiheiten die Kandidaten haben, welche Pflichten während der Sendung eingehalten werden müssen, welche Verbote gelten.

„The Masked Singer“ (ProSieben): Ortungsdienste, Zweithandy, schalldichte Räume - Kandidaten müssen knallharte Regeln befolgen

Laut Bild-Gerüchten sollen die Kandidaten von „The Masked Singer“ während der laufenden Dreharbeiten ihre Ortungsdienste auf dem Handy ausschalten. Der spekulierte Grund: Spionage-Schutz, damit Dritte den Standort auf den Fotos nicht durch Ortungsdienste herausfinden können. Außerdem sollen die Kandidaten ein zweites Handy bekommen, um über diese Nummer mit der Produktion über interne Dinge zu sprechen. Des Weiteren soll absolute Kontrolle herrschen. Während der Staffel sollten sich die Kandidaten möglichst in ihren Hotelzimmern aufhalten und es nur in Begleitung von Security-Kräften verlassen - natürlich alles unter einer Gesichtsbedeckung.

Diese Sicherheitskräfte sollen außerdem vor der Kabine der jeweiligen Promis stehen und aufpassen, dass niemand in die schalldichten Kabinen kommt. Auch ein Fotoverbot mit den Mitarbeiten scheint es in einem sogenannten „Inner Circle“ zu geben. Das ist der Name für einen bestimmten Bereich, der durch die Produktionsfirma definiert wurde. Zwischen zwei Kostümen dürfen die Prominenten im Vorfeld wählen, die Produktion und der Vocal-Coach entscheiden hingegen, welcher Song performt wird. Die Gage für die Sendung sollen die Stars entweder auf einen Schlag oder aufgegliedert in drei Teilen erhalten. Wer den Vertrag bricht oder sich nicht an die genannten Regeln hält, muss mit Abzug der Gage rechnen oder im Zweifelsfall auch mit gar keiner. (mrf)

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