Angst vor vorzeitiger Enthüllung

„The Masked Singer“: Sender hat Angst vor Spionen und riegelt Gelände komplett ab - sogar SEK beteiligt

Bereits vor dem Start der dritten Staffel „The Masked Singer“ raten die Fans fleißig, wer unter den Kostümen steckt. Doch was, wenn es tatsächlich Spione in die Show schaffen? Der Sender hat vorgesorgt. Sogar das SEK war beteiligt.

  • The Masked Singer startet am Dienstag, 20. Oktober, in eine neue, dritte Runde.
  • Dann heißt es wieder Rätselraten für Fans und das Rateteam
  • Damit keine Maske verfrüht fällt, hat ProSieben Sicherheitsmaßnahmen getroffen, wie für keine andere Show.

Köln - Es ist so weit. Die beliebte ProSieben-Show „The Masked Singer“ startet in die dritte Staffel. Zehn Promis in zehn aufwendig gestalteten Kostüme warten bereits auf ihre ersten Auftritte. Doch während die Zuschauer und das Rateteam gespannt rätseln, wer unter den Masken steckt, hat der Sender im Hintergrund alle Hände voll zu tun, die Identitäten der Sänger geheim zu halten.

„The Masked Singer“ (ProSieben): Sender schirmt Show vor Spionen ab - „So viel Aufwand habe ich tatsächlich noch nie erlebt“

„Der Gedanke, dass unsere Stars vorab enttarnt werden, begleitet mich immer“, räumte Produzentin Kerstin Kalenberg im Vorhinein der Show gegenüber dwdl ein. Kein Wunder, dass der Sender keine Kosten und Mühen gescheut hat, um die Identitäten der diesjährigen Charaktere geheim zu halten. Das Studiogelände in Köln, in dem sonst auch „Let‘s Dance“ oder DSDS produziert wird, wurde kurzerhand zu einem der bestbewachten Orte in ganz Deutschland. Die Sicherheitsvorkehrungen sind so hoch wie bei keiner anderen Show.

Ein Insider, der auf dem Studiogelände arbeitet, bestätigte gegenüber bild.de: „So viel Aufwand habe ich tatsächlich noch nie erlebt.“ Auch Senderchef Daniel Rosemann gab an, dass die Sicherheitsmaßnahmen besonders streng seien. „Wir werden immer noch sorgfältiger vorgehen. Denn die, die es herausfinden wollen, lernen ja auch dazu.“

„The Masked Singer“: Sender riegelt Studiogelände komplett ab - sogar SEK im Einsatz

Wie bild.de berichtet, begannen vor zwei Wochen die Proben für die große „The Masked Singer“-Show und damit die Abriegelung des Geländes. Als Sichtschutz wurde ein Bretterzaun um das Studiogelände errichtet, dazu bewachen Sicherheitsmitarbeiter das Gelände rund um die Uhr. Und auch die Promis selbst dürfen untereinander die jeweils anderen Identitäten nicht kennen. Sie erscheinen bereits zu den Proben voll maskiert und wohnen in unterschiedlichen Hotels. Auch an den Umkleidekabinen stehen nur die Namen der Figuren. Ein ausgeklügeltes System. Ebenso kennen die Kostümbildner die Promis unter den Masken nicht.

Und damit nicht genug. Bereits für die erste Staffel der „The Masked Singer“-Show überlegten sich die Produzenten eine Code-Sprache für die Absprachen hinter den Kulissen. Für dieses erste Geheimhaltungskonzept kamen sogar SEK-Leute zum Einsatz, die in die Planung miteinbezogen wurden, um die höchste Sicherheit vor frühzeitigen Enthüllungen zu schaffen. Bei solch einem ausgeklügelten System können die Fans wohl kaum auf einen früheren Einblick hinter die Masken hoffen. Sie müssen sich eben doch gedulden, bis die Masken fallen. Und die erste Enthüllung gibt es bereits heute Abend (20.10). (chd)

Rubriklistenbild: © ProSieben/Marc Rehbeck

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