1. tz
  2. TV

„The Masked Singer“: So hart ist die ProSieben-Show wirklich - Ex-Teilnehmer gesteht erleichtert: „Bin erlöst“

Erstellt:

Von: Linda Rosenberger

Kommentare

The Masked Singer auf ProSieben: Unter dem Hammerhai-Kostüm versteckte sich Fußball-Weltmeister Pierre Littbarski
The Masked Singer auf ProSieben: Unter dem Hammerhai-Kostüm versteckte sich Fußball-Weltmeister Pierre Littbarski. Für seine Teilnahme in der ProSieben-Show nahm er so einiges auf sich. ©  Rolf Vennenbernd/dpa

Lustig und fröhlich - so geht es meist zu bei „The Masked Singer“. Tatsächlich verlangt die Show den Stars aber so einiges ab, wie ein Kandidat nun gesteht.

Köln - Sie singen, sie tanzen, sie albern herum: Die Kostüme aus „The Masked Singer“ sind meist nicht nur drollig anzusehen, sondern machen die ProSieben-Show zugleich zum fröhlichen TV-Event für Groß und Klein. Was so locker-flockig lari-fari wirkt, ist in Wirklichkeit aber harte Arbeit, denn die Macher und Kandidaten legen für die perfekte Inszenierung der Auftritte die nötige Ernsthaftigkeit an den Tag. Wie weit das gehen kann, verriet nun Pierre Littbarski, der gerade als „Hammerhai“ in der fünften Staffel des Quotenhits zu sehen war. In einem besonders offenen Interview spricht der Ex-Fußballer sogar von Versagensängsten und schlaflosen Nächten.

„The Masked Singer“: Pierre Littbarski war der „Hammerhai“ der ProSieben-Show

Als er seine Maske fielen ließ, war die Überraschung dann doch recht groß: Pierre Littbarski nahm gerade als der „Hammerhai“ in der fünften Staffel „The Masked Singer“ teil. Doch obwohl manche schon spekuliert hatten, ob der einstige Fußball-Profi vielleicht unter dem Seeräuber-Kostüm stecken könnte, wurde seine Enthüllung wie immer mit großer Spannung erwartet.

Mit großer Anspannung dagegen absolvierte der 61-Jährige seine Gesangsauftritte in dem ProSieben-Format, denn seine Teilnahme darin sollte sich für Littbarski keinesfalls als reines Zuckerschlecken erweisen. So gestand der Ex-Nationalkicker gerade in einem exklusiven Interview mit spot on news, warum sein Ausscheiden aus dem Gesangswettbewerb der etwas anderen Art im Grunde auch eine große Erleichterung für ihn ist.

Pierre Littbarski ist nach seiner „The Masked Singer“-Teilnahme „erlöst“

„Ich bin einerseits erlöst“, kommentiert Pierre Littbarski sein „The Masked Singer“ aus und begründet seine Gedanken mit den Worten, für jemanden, der im Grunde kein besonderes Bühnen-Talent aufweise, sei die ProSieben-Show wirklich „eine große Herausforderung“. Da er weder tanzen noch singen und das auch nicht in einer kurzen Zeit erarbeiten könne, habe der Fußball-Profi eine erste Anfrage des Senders für seine Teilnahme in dem Erfolgsformat auch zunächst abgesagt. „Ich hatte Angst zu versagen.“, erklärt Littbarski sein anfängliches Zögern. Letztlich änderte der „Hammerhai“ der fünften Staffel seine Meinung allerdings doch: „Ich wurde dann aber noch ein zweites Mal von der Show angefragt und hatte in der Zwischenzeit bemerkt, dass die Show nicht dafür da ist, Leute zu blamieren, sondern sie liefert einfach gute Unterhaltung. Dann habe ich allen Mut zusammengefasst und entschieden, es zu riskieren.“

So stark belastete Pierre Littbarski seine Teilnahme bei „The Masked Singer“

So kam es also, dass Pierre Littbarski unlängst als singender Seeräuber über die ProSieben-Bühne rockte und die Zuschauer erfreute. Dennoch: Von nichts kommt nichts: „Ja, es war sehr anstrengend“, blickt der frühere Sportler auf seine „The Masked Singer“-Erfahrung zurück. „Einerseits die körperliche Komponente: Der riesige Neoprenanzug, den ich als Hammerhai getragen habe, war nicht unbedingt atmungsaktiv. Dazu kam dann noch dieser schwere Kopf, den ich aufhatte. Das ist körperlich eine sehr anstrengende Sache“, erklärt Littbarski und schildert vor allem die „nervliche Belastung“, die er im Rahmen seiner Teilnahme in der Musik-Rate-Show zudem verspürt habe: „Beim Fußball weiß ich, wie ich reagieren muss, wenn etwas Unerwartetes passiert. Bei so einer Show weiß man nie, was einen erwartet. Das ist extrem stressig. Dazu kommt noch die Angst, den Text zu vergessen oder die Choreografie zu verhauen.“ Letztlich brachte ihn „The Masked Singer“ sogar noch um den Schlaf: „Ich bin manchmal nachts aufgewacht und dachte mir: „Wie war die Textpassage? Wie geht der Rhythmus, wie die Tanzschritte?“, so Littbarski weiter.

„The Masked Singer“: Pierre Littbarski hat auch lobende Worte für die ProSieben-Show übrig

Doch trotz alledem, wirklich bereuen muss Pierre Littbarski seine „The Masked Singer“-Teilnahme nicht. Im Gegenteil, denn der Ex-Kicker blickt auch mit einem weinenden Auge auf sein relativ frühes Show-Aus in der zweiten Sendung: „Auf der anderen Seite bin ich aber traurig, weil die Stimmung innerhalb des Teams so gut war“, fiel es dem früheren Nationalspieler schwer, das Erfolgsformat so bald wieder zu verlassen. „Die Liebe des Teams“ und „die Herzlichkeit, wie mit den Teilnehmern umgegangen wird“ lobt der 61-Jährige dabei besonders. Auch hinter den Kulissen zwischen den Teilnehmern habe stets beste Stimmung geherrscht, auch wenn die selbst nicht wissen, mit welchem Promi sie es unter den extravaganten Kostümen eigentlich zu tun haben. „Wir haben viel Quatsch miteinander gemacht“, lacht Littbarski trotzdem und meint: „Das werde ich vermissen.“

Wer gewinnt die fünfte Staffel von „The Masked Singer“?

Künftig aber kann Pierre Littbarski seine Samstagabende so verbringen wie die restlichen „The Masked Singer“-Fans auch: rätselnd und mitfiebernd vor dem heimischen Fernseher. Besonders werde er der Raupe, dem Phönix und Mülli Müller die Daumen drücken, doch ob einer von ihnen tatsächlich gewinnen wird und wer überhaupt unter den Masken steckt, das wird sich erst in den nächsten Wochen herausstellen. Unter dem Stinktier und dem Teddy sollen sich allerdings der Meinung einiger nach zwei berühmte TV-Gesichter aus anderen Erfolgsformaten verbergen.

Wenn Sie die folgenden „The Masked Singer“-Enthüllungen live mitverfolgen wollen, haben wir hier alle Sendetermine von „The Masked Singer“ für Sie zusammengefasst. Außerdem begleiten wir das ProSieben-Format im Live-Ticker. (lros)

Auch interessant

Kommentare