Opdenhövel im tz-Interview

„The Masked Singer“-Moderator „Opdi“ verrät im tz-Interview Erfolgs-Geheimnis der TV-Show - „das reizt viele“

Wer steckt jetzt in den Fantasiekostümen von Einhorn, Dino und Monstronaut (l.)? Moderator Matthias Opdenhövel weiß es!
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Wer steckt jetzt in den Fantasiekostümen von Einhorn, Dino und Monstronaut (l.)? Moderator Matthias Opdenhövel weiß es!

Am Dienstag startet die neue Staffel von „TMS“. TV-Moderator Matthias Opdenhövel hat uns verraten, was die Show besonders macht - und warum sie nun kürzer geht, jedoch länger dauert.

Köln/München - Diesmal gehen unter anderem ein Dinosaurier und ein Einhorn an den Start: Die Gesangsshow The Masked Singer geht in eine neue Runde: Von heute an zeigt Pro7 sechs neue Ausgaben (TV-Sendetermine), für die wieder zehn Stars und Sternchen in fantasievolle Ganzkörperkostüme schlüpfen und singen, was das Zeug hält. Matthias Opdenhövel (50), Moderator der Show seit Start 2019, gewährt im tz-Interview einige Einblicke ins Format:

Hätten Sie gedacht, dass die schräge Gesangsshow einmal fester Bestandteil Ihrer Arbeit als Moderator wird?
Matthias Opdenhövel: Ich habe mir schon vorstellen können, dass die Show gut funktioniert. Sonst hätte ich sie auch nicht gemacht (lacht). Aber dass sie so dermaßen durch die Decke geht und so toll ankommt, hat uns alle überrascht. Es freut uns natürlich, deshalb machen wir gerne weiter und lassen nicht locker. Es gibt noch genug Prominente zu verkleiden. Ich habe gehört, die sollen inzwischen Schlange stehen und sich selbst bewerben.
Auch die neue Staffel wird wieder ohne Studiopublikum produziert. Und wie ist das für Sie und die Kandidaten?
Opdenhövel: Wir sind froh, überhaupt produzieren zu können. Die Studiozuschauer fehlen natürlich sehr. Es ist ein anderes Gefühl für die prominenten Masken, wenn beim Auftritt plötzlich ein spontaner Zwischenapplaus losbricht oder Standing Ovations. Ohne Zuschauer ist es nicht so emotional, als wenn die Bude rappelvoll wäre. Aber der Fernsehzuschauer merkt das nicht so extrem, weil man mit der Tonmischung schon viel Atmosphäre dazugeben kann.
Die Show fällt dieses Jahr etwas kürzer aus, zieht sich aber mit über drei Stunden in die Länge – muss das so sein?
Opdenhövel: Es liegt in der Natur der Sache: Je erfolgreicher eine Show, desto ausgebuchter sind die Werbepausen. Und: Die Ergebnisse der Duelle sind manchmal ex­trem knapp, deshalb dauert eine Liveauszählung mit notarieller Beaufsichtigung länger. Aber ich schwöre, dass ich nichts künstlich verlängere. Wer weiterkommt, erfahre ich in derselben Sekunde wie der Zuschauer.

The Masked Singer: Opdenhövel erklärt, was die ProSieben-Show so populär macht

Die Teilnehmer schwitzen in ihren Kostümen, sehen fast nichts unter der Maske und müssen auch noch live singen. Trotzdem sind hinterher alle begeistert. Warum, glauben Sie, ist das so?
Opdenhövel: Weil wir ein überragendes Team hinter den Kulissen haben. Alle arbeiten so hart daran, dass sich die Teilnehmer wohlfühlen. Denn wir wissen, wie anstrengend die Auftritte sind. Es ist für uns immer das schönste Feedback, wenn ein ausgeschiedener Promi trotz Verabschiedung aus der Show so schöne Worte findet. Denn jeder, der mitmacht, geht als Gewinner raus.
Sie hatten schon hochkarätige Promis wie Dieter Hallervorden, Veronica Ferres oder Vicky Leandros dabei. Sind jetzt wieder derartige Stars am Start?
Opdenhövel: Es wird wieder tolle Überraschungen geben. Ganz dick versprochen.
Der Erfolg von „The Masked Singer“ macht die Show für Prominente attraktiv. Gibt es auch Absagen?
Opdenhövel: Es gibt sicher den einen oder anderen, den wir noch gerne hätten. Aber die Trefferquote wird von Staffel zu Staffel noch größer. Die Promis merken, dass sie bei uns mal ein ganz anderes Image zeigen können – das reizt viele.

TV-Show The Masked Singer: Welches Kostüm würde sich der Moderator aussuchen?

Sie sind ja auch Sportjournalist. Würden Sie sich mal einen Manuel Neuer oder einen Boris Becker als Teilnehmer wünschen?
Opdenhövel: Natürlich. Jederzeit. Immer her mit Weltmeistern und Wimbledonsiegern.
Sie wissen, wer sich hinter den Masken verbirgt – wer vom Sender und der Produktion weiß noch Bescheid?
Opdenhövel: Insgesamt acht Menschen. Das war von Staffel eins an so und es sind nie mehr dazugekommen. Und: Ja, es ist zu schaffen, dieses Geheimnis für sich zu behalten (lacht).
Welches Kostüm würden Sie sich aussuchen?
Opdenhövel: Wuschel. Sitzen wäre nicht schlecht bei 30 Kilo Kostüm.

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Das Interview führte Martin Weber

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