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„The Masked Singer“: Pierre Littbarski übte mit skurrilem Gesangstraining für Musikshow - „Fast Slapstick“

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Von: Linda Rosenberger

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The Masked Singer auf ProSieben: Unter dem Hammerhai-Kostüm versteckte sich Fußball-Weltmeister Pierre Littbarski
The Masked Singer auf ProSieben: Unter dem Hammerhai-Kostüm versteckte sich Fußball-Weltmeister Pierre Littbarski. Für die Show trainierte der Ex-Kicker auf eine ganz besondere Art. ©  Rolf Vennenbernd/dpa

Gerade wurde Pierre Littbarski als „Hammerhai“ bei „The Masked Singer“ enttarnt. Damit ihm keiner auf die Schliche kam, wählte er skurrile Trainingsmethoden.

Köln - Manche tun es ganz professionell hinter dem Mikrofon, andere völlig entspannt unter der Dusche: Singen lässt es sich an allerlei Orten. Will man allerdings damit vor einem Millionenpublikum stehen, sollte das muntere Geträllere aber wohl doch besser gut geübt sein. Das zumindest hat sich Pierre Littbarski offenbar gedacht, denn für seine Performances als „Hammerhai“ bei „The Masked Singer“ hat der Ex-Fußballer fleißig geübt. Sein Gesangstraining allerdings absolvierte der 61-Jährige auf seine ganz eigene Art und Weise - und auf dann doch ein wenig skurrilem Wege.

„The Masked Singer“: Pierre Littbarski stand als Hammerhai auf der ProSieben-Bühne

„Sledgehammer“ und „Vamos a la playa“, diese beiden Songs durfte der „Hammerhai“ bei „The Masked Singer“ zum Besten geben, bevor er von den Zuschauern aus der ProSieben-Show gewählt wurde. Doch auch, wenn Pierre Littbarski für seine Performances als verkleideter Meeresraubfisch in der Kürze der Zeit natürlich nicht zum professionellen Sänger werden konnte, die Fanherzen gewann er so oder so. So fanden einige Zuschauer seine Darbietungen nicht nur „richtig cool“, sondern auch „toll“ und „klasse gemacht“, wie man in den sozialen Medien beispielsweise liest.

Für derartiges Lob hat der Ex-Kicker aber auch fleißig geübt, wie Pierre Littbarski nach seiner „The Masked Singer“-Zeit im exklusiven Interview mit spot on news verriet. Die genauen Methoden, die er dafür wählte, klingen dann allerdings doch ein wenig sonderbar: „Ich habe mich zum Üben teilweise für eine Stunde auf der Toilette eingeschlossen oder Autofahrten genutzt“, erinnert sich der 61-Jährige, wie er im Geheimen trainieren musste, um seine Teilnahme in dem ProSieben-Format nicht zu verraten. Im Gegensatz zu ihm wäre das einem anderen Promi übrigens beinahe passiert.

So lustig verlief Pierre Littbarskis Training für „The Masked Singer“

Pierre Littbarski jedoch gelang es, das Geheimnis seiner zweiten „Hammerhai“-Identität bis zum Ende zu wahren. „Ich habe nur einem guten Freund, dem ich alles anvertraue, davon erzählt“, verrät der Ex-Nationalkicker. Ansonsten hätten nicht einmal seine beiden Söhne Bescheid gewusst. „Ich habe das Glück, dass ich in meiner Position als Markenbotschafter beim VfL Wolfsburg immer sehr viel zu tun habe und ständig von Termin zu Termin renne. Ich habe dann einfach immer erzählt, dass ich irgendeinen Termin habe. Das haben mir auch alle abgenommen“, erklärt Littbarski, wie ihm die Geheimhaltung seiner „The Masked Singer“-Teilnahme relativ einfach gelungen ist.

Um den Schein aber wirklich zu wahren, kam es dann eben zu den skurrilen Gesangstrainingsorten wie Toilette und Auto. Eine besonders groteske Szene blieb Pierre Littbarski dabei in besonderer Erinnerung: „Ich stand manchmal an der Ampel und habe lauthals gesungen und performt, bin dann in Lachen ausgebrochen. Die Leute links und rechts von mir haben immer komisch geguckt und den Kopf geschüttelt“, beschreibt der Fußball-Weltmeister. „Das ist schon fast Slapstick“, witzelt Littbarski und lacht über sich selbst: „Ich habe mich aber oft mit einer Mütze getarnt. Mir war es peinlich, dass jemand in meinem Alter im Auto sitzt und rappt.“

Das hat Pierre Littbarski letztlich aber offenbar doch so gut - und oft genug - gemacht, dass er schon beinahe mit seinem TMS-Alter Ego verschmolzen zu sein scheint. Denn obwohl er nach seinem Aus in dem Gesangswettbewerb der verkleideten Promis einerseits gestand, erlöst zu sein, begleitete ihn seine Rolle in der ProSieben-Show auch noch nach seiner Demaskierung: „Heute bin ich aufgewacht und habe den Hammerhai schon vermisst“, erzählt Littbarski nach seinem „Masked Singer“-Aus und fügt an: „Ich glaube, ich habe sogar im Traum getanzt.“

Wer gewinnt die fünfte Staffel „The Masked Singer“?

Ab sofort aber sind es die acht verbleibenden Masken, die weiter auf der ProSieben-Bühne tanzen und singen dürfen. Welche von ihnen als nächstes enthüllt wird und welcher Star dann darunter steckt, können Sie immer samstags mitverfolgen, wenn die fünfte Staffel „The Masked Singer“ läuft. Sollten Sie eine Folge aber doch mal verpassen, haben wir hier alles im Live-Ticker für Sie zusammengefasst. Alle Demaskierungen finden Sie übrigens hier im Überblick. (lros)

 

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