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„The Masked Singer“: Das gab es noch nie! Premieren der fünften Staffel begeistern nicht alle

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Von: Linda Rosenberger

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The Masked Singer
Alexander Klaws jubelte gerade über seinen Sieg bei „The Masked Singer“. In dr fünften Staffel, in der er teilnahm, gab es außerdem das ein oder andere unerwartete Novum. © Rolf Vennenbernd/dpa

Gerade wurde der Sieger der fünften „The-Masked-Singer“-Staffel gekürt. Dabei gab es in diesem Jahr ziemlich viel Unerwartetes in der umjubelten ProSieben-Show.

Köln - Alles wie immer? Nicht bei „The Masked Singer“! Gerade ging die fünfte Staffel des ungewöhnlichen Gesangswettbewerbs zu Ende und ungewöhnlich war in den vergangenen Wochen tatsächlich so manches. Denn auch wenn es in der Musik-Rateshow im Grunde ja immer wieder die ein oder andere Überraschung zu bestaunen gibt, geschah zuletzt gleich so einiges, mit dem wohl kaum einer gerechnet hätte. Es war nicht nur das große Finale des ProSieben-Formats, das mit einigen Premieren aufwartete. Doch nicht jedes Novum ließ begeisterte Fans zurück.

„The Masked Singer“: Diese Neuerung der fünften Staffel stieß vermehrt auf Ignoranz

Begonnen hat alles schon mit der ersten Neuerung, die „The Masked Singer“ bereits mit sich brachte, bevor die Auftaktfolge der fünften Staffel überhaupt über die Bühne ging. So änderte ProSieben kurzfristig den Sendeplatz seines Erfolgsformats und verlegte es - damals noch zur Freude der Fans - von Dienstag auf Samstagabend. Auch die immer sehnsüchtig erwartete Prozedur der Bekanntgabe der neuen Masken änderte der Sender und präsentierte zwei von ihnen im allerletzten Moment und zeigte sie erst auf der Bühne in der ersten Folge der Herbststaffel. Dafür allerdings gab es dieses Jahr ein besonderes Zuckerl obendrauf: eine elfte Maske. Wie sich herausstellen sollte, stieß die aber nicht auf die erwartete Euphorie der Fans, denn der „Ehrmann“-Tiger sorgte eher für Unmut seitens des „Masked Singer“-Publikums. Das sollte sich bis zu seiner ein wenig missglückten Enthüllung am Tag des Staffelfinales auch nicht mehr großartig ändern.

„The Masked Singer“-Finale lässt den traditionellen Überraschungseffekt in der ProSieben-Show vermissen

Wirklich geändert hat sich im großen Finale aber tatsächlich eines - und zwar der Überraschungseffekt. So sitzen die Fans normalerweise ja immer gespannt wie die Regenschirme vor den Bildschirmen und sehnen den Moment, bis die singenden Kostüme endlich ihre Maske fallen lassen, ungeduldig herbei. Trotz der Indizien, die ProSieben allen „Masked-Singer“-Spürnasen zuvor immer wieder geliefert hatte, gelingt es der Mehrheit zumeist ja eher selten, aus den mysteriösen Hinweisen schlau zu werden und daraus die wahre Identität der verkleideten Promis abzuleiten. Das bewies auch heuer wieder ein Indizien-Fail, der sogar den Teddy und das Axolotl verwirrt zurück ließ.

Doch was ausgerechnet die letzte Folge und somit den eigentlichen Höhepunkt jeder Staffel anging, herrschte zuvor unerwartet viel Einigkeit, wer sich unter den verbliebenen Masken befinden könnte. So befürchteten manche der besonders gewieften Hobbydetektive bereits, das langweiligste Finale aller Zeiten zu erleben. Tatsächlich sollten sich alle Spekulationen zu den vier Finalisten am Ende bewahrheiten, was es so noch nie gab! Erinnern wir uns beispielsweise an die erste Staffel, als Komiker Bülent Ceylan als zarter Engel mit Metal-Stimme alle mit offenen Mündern zurück ließ oder als die Zuschauer im vergangenen Jahr so gut wie alle auf Stefan Raab als Faultier gehofft hatten, bevor erstaunlicherweise Tom Beck darunter zum Vorschein kam.

So reagiert das Netz auf die Enthüllungen im großen „The Masked Singer“-Finale

In der fünften Staffel aber konnte die Mehrheit richtig erraten, um wen es sich bei den vier „The-Masked-Singer“-Finalsten tatsächlich handelte. „Im Grunde sind die vier finalen Promis bekannt“, konnte man vorab beispielsweise in den sozialen Netzwerken lesen und dem war am Ende wirklich so. Vielen war sogar vor Wochen schon klar, wen sie da singen hörten, und alle sollten sie recht behalten, als Carolin Niemcyzk, Christina Stürmer, Sandy Mölling und Gewinner Alexander Klaws als Mops, Heldin, Raupe und Mülli Müller ihre Masken fallen ließen. „Das wusste jeder seit der ersten Folge“ oder „Meine Prognose geht auf“, hieß es auf Twitter weiter.

Kritik an „The Masked Singer“: Sind zu viele Profis in dem ProSieben-Erfolgsformat dabei?

Was den üblichen Überraschungseffekt somit bei einigen wohl verschwinden ließ, gefiel den Fans auch aus einem anderen Grund nicht besonders gut. Denn während es sonst auch immer wieder Laien auf die vorderen Plätze in dem Gesangswettbewerb geschafft hatten, landeten dort dieses Mal ausschließlich Profisänger. Genau das wurde vorab aber ebenfalls immer wieder in den sozialen Netzwerken kritisiert, da einige immer wieder daran erinnert hatten, dass es doch eigentlich die Performance und Extravaganz sein sollte und nicht eine voll ausgebildete Stimme, die über das Weiterkommen entscheidet.

„The Masked Singer“ sorgt für dicke Weihnachtsüberraschung

Trotz allem scheinen jene wohl nicht von allen erwünschten Premieren der fünften „The-Masked-Singer“-Staffel der Begeisterung für die Musik-Rate-Show keinen Abbruch getan zu haben. ProSieben legt stattdessen nochmal nach: So dürfen sich die Fans heuer sogar über eine Sonderausgabe des Erfolgsformats an den Weihnachtsfeiertagen freuen. (lros)

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