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„The Masked Singer“: ProSieben entnervt Fans in zweiter Liveshow - Florian Silbereisen wird zum Rettungsanker

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Von: Linda Rosenberger

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Die ersten acht „TMS“-Kostüme.
Eigentlich ist „The Masked Singer“ für ProSieben zum waschechten Erfolgsformat geworden. Doch wenn der Sender nicht aufpasst, könnt er es sich bald mit seinen Zuschauern verscherzen. © ProSieben/Benjamin Kis

„The Masked Singer“ hat sich für ProSieben zum Quotenhit entwickelt. Mit einer Aktion jedoch könnte der Sender bald stark in der Gunst der Zuschauer einbüßen.

Köln - Für Musikliebhaber, Kostümfans und Ratefüchse gibt es im Herbst 2021 eigentlich nur einen Termin: Samstag, 20.15 Uhr, ProSieben. Dann zeigt der Sender die mittlerweile fünfte Staffel seines Erfolgshits „The Masked Singer“. Im Laufe der Zeit hat sich das Format in der Tat zum wahren Quotengaranten entwickelt und auch dieses Mal deuteten alle Vorzeichen - nicht zuletzt auch der familienfreundliche neue Sendeplatz am Wochenende - darauf hin, dass das auch künftig nicht anders werden würde.

Doch auch wenn ein Millionenpublikum weiterhin gespannt die wöchentlichen Demaskierungen des Gesangswettbewerbs verfolgt, könnte ProSieben einige seiner Zuschauer bald verlieren. Es gibt da nämlich eine Aktion, mit der die Verantwortlichen es sich mit den Fans der Show deutlich zu verscherzen scheinen.

„The Masked Singer“: ProSieben verärgert seine Zuschauer - ausgerechnet Florian Silbereisen soll Abhilfe schaffen

Zwei Demaskierungen - die der Chili und die des Hammerhais - gab es bei „The Masked Singer“ bereits, doch wer die erleben musste, musste sich deutlich in Geduld üben. Denn nicht nur, dass die Macher den spannendsten Moment des Abends liebend gern bis ins Unermessliche hinauszögern, vorher werden zudem noch so einige Werbeblöcke geschaltet. Was in der Vergangenheit schon für Unmut gesorgt hatte, brachte auch in der zweiten Liveshow der fünften Staffel wieder zahlreiche Fans auf die Palme.

„Wieviel Werbung möchtet ihr noch machen?“, fragt ein User bereits wütend, während andere zustimmen, langsam sei es „aber echt zu viel“. Beinahe die gesamte Twittergemeinde scheint der Meinung, der Sender würde es mit der Anzahl an Unterbrechungen deutlich übertreiben, was einfach nur nerve. „Man könnte die Sendung halt easy auf 2 Stunden runter kürzen. Aber die Gage muss ja auch bezahlt werden“, meint ein Fan den Grund für die ständigen Pausen bereits erkannt zu haben und andere zeigen bereits deutlich die Konsequenzen auf: „Wenn #maskedsinger so viel Werbung bringt, hat #schlagerboom doch noch gute Quoten morgen“, verweisen die Leute beispielsweise auf Florian Silbereisens parallel laufende Volksmusikshow.

So sollte ausgerechnet der blonde Gute-Laune-Garant Abhilfe verschaffen, da viele ProSieben-Zuschauer bereits angekündigt hatten, zu ihm und seinem großen Live-Event in die ARD zu wechseln. Dementsprechend meint auch das Gros in den sozialen Netzwerken, der Privatsender müsse sich nicht wundern, wenn ihm der beliebte ARD-Star im Kampf um die Zuschauergunst den Rang ablaufen würde.

„The Masked Singer“ oder Silbereisens „Schlagerbooom“ - wer hatte die Quoten-Nase vorn?

Letzlich ist das zwar doch nicht eingetreten, da „The Masked Singer“ am Ende des Abends laut dwdl doch noch einen sensationellen 24,1 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen erreichen konnte. Aber was das Gesamtpublikum ab 3 Jahren anging, hatte Florian Silbereisen mit seinem „Schlagerbooom“ die Nase vorn.

Fürchten, dass das so schnell wieder passiert, muss ProSieben dennoch nicht - schließlich findet die große Volksmusik-Sause ja nur einmal im Jahr statt. Aber wer weiß, vielleicht überlegt es sich der Sender ja doch noch anders und schraubt die Anzahl an Werbeunterbrechungen bei „The Masked Singer“ in Zukunft doch noch ein wenig zurück. (lros)

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