Neue Staffel im Februar

„The Masked Singer“: Ruth Moschner wünscht sich Politiker unter Maske - „Er hat Entertainmentqualitäten“

Ruth Moschner vom Rateteam sitzt in der Prosieben-Show "The Masked Singer".
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Ruth Moschner kann es sich selbst nicht vorstellen, einmal eine Maske zu tragen.

The Masked Singer (ProSieben) geht in die vierte Staffel. Ruth Moschner aus dem Rate-Team erklärt im Interview, welche Promis sie sich unter den Masken wünschen würde.

  • Am 16. Februar startet auf ProSieben die vierte Staffel von „The Masked Singer“, in der Promis wieder unter Kostümen Gesangsauftritte hinlegen.
  • Im Rate-Team sitzen zum zweiten Mal Ruth Moschner und Rea Garvey.
  • Moschner verrät im Interview, dass sie auf einen ganz bestimmten Politiker unter einem der Kostüme hofft.
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Köln - Am 16. Februar startet die vierte Staffel von „The Masked Singer“. Im Rate-Team werden diesmal als feste Mitglieder Sänger Rea Garvey und Moderatorin Ruth Moschner sitzen. Ein weiterer Gast wird jede Woche das Team komplettieren. In dieser Aufstellung ist es bereits die zweite Staffel von TV-Personality Ruth Moschner. In der Show werden Prominente wieder in speziell angefertigte Kostüme schlüpfen und Lieder vor einem Live-Publikum singen. Das Ziel: unerkannt bleiben! Zuschauer:innen und Rate-Team grübeln dabei los, wer denn hinter der Maske stecken könnte. Dazu gibt es einige versteckte Hinweise. Außer dem Moderator Matthias Opdenhövel kaum jemand, wer sich dahinter verbirgt, bis der Charakter vom Publikum herausgewählt wird. Im letzten Jahr gewann Sarah Lombardi, verkleidet als Skelett.

In einem Interview mit der dpa verriet Jury-Mitglied Ruth Moschner nun vor dem Start der neuen Folgen, wen sie sich in diesem Jahr am meisten unter der Maske wünschen würde - und zwar einen bekannten Politiker! „Gregor Gysi wäre natürlich der Burner, der Mann hat doch Entertainmentqualitäten. Ich würde aber auch Sportler:innen sehr begrüßen, Anni Friesinger-Postma oder Kati Witt! Oder einen Sänger aus einem anderen Genre, wie zum Beispiel Rolando Villazón.“ Auch eine Iris Berben wäre ihr „eine große Ehre“, so Moschner.

Ruth Moschner: Langeweile? Nicht bei „The Masked Singer“ (ProSieben)!

Angst davor, dass die Zuschauer:innen die Show langweilig finden könnten, weil die neue Staffel so schnell an das Finale der vorangegangen anschließt, hat sie aber nicht. „Ich weiß, dass unser Team sehr hart dafür arbeitet, dass ‚The Masked Singer‘ so aussieht wie der Kindergeburtstag, von dem man nicht mal gewagt hätte zu träumen.“ Und weiter: „Außerdem sehnen wir uns doch alle gerade umso mehr danach, wenigstens für ein paar Stunden mal in den kunterbunten Pool der Fantasie abzutauchen, wo es keine Sorgen, Vorurteile und Hass gibt.“

Ruth Moschner (The Masked Singer/ProSieben) - Böse Kommentare lassen sie kalt

Auch selbst steht Ruth Moschner als Mitglied des Rate-Teams immer wieder stark im Fokus der Öffentlichkeit und sieht sich einigen mitunter bösen Twitter-Kommentaren gegenüber. Thema sind in erster Linie ihre emotionalen Reaktionen auf die Star-Auftritte, aber natürlich auch ihre Vermutungen bei der Bewertung. Da hat sie sich schon einmal fest vorgenommen, nicht mehr direkt bei den Stars direkt anzufragen, ob sie vielleicht unter der Maske stecken könnten: „Ich schwöre, ich habe nur eine WhatsApp geschrieben, um mal direkt nachzufragen. Mach‘ ich sonst nicht mehr. Auch, wenn es tierisch schwer fällt.“

Aber auch für ihre negativen Kommentatoren findet die 44-jährige TV-Personality klare Worte: „Ich bin eine Zu-Frau... zu laut, zu bunt und zu fröhlich und zu wenig schön (lacht). Ironie aus. Solange man bei Twitter aber nur etwas dagegen hat, wie sehr ich mich freue, leide oder lache, ist das nun wirklich das kleinste meiner Probleme. Und ist es nicht eher so, dass so ein Tweet mehr über die twitternde Person aussagt?“ Über Instagram veröffentlichte Moschner kürzlich auch ein Statement zu bösen Fan-Kommentaren, weil sie in ihren Aussagen gendert: „Ich halte es für richtig und wichtig, Frauen die Tür zu öffnen.“

Ruth Moschner (The Masked Singer/ProSieben): Sehen wir sie auch mal unter einer Maske?

Zum Schluss des Interviews muss Ruth Moschner ihre Community dann aber doch ein wenig enttäuschen. Denn angesprochen darauf, ob man sie vielleicht auch einmal als einer der Tier-Charaktere im Fernsehen sehen wird, antwortet sie: „Ich kann schlicht und ergreifend nicht singen. Und wenn ich mir vorstelle, dann noch in so einem 18-Kilo-Kostüm zu stecken, welches drückt und klemmt - nein. Ich ziehe deshalb noch mehr den Hut vor allen Nicht-Sänger:innen, die diese Herausforderung annehmen!“ (dpa/jh)

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