Neues Tanz-Format?

ProSieben: Kommt nach „The Masked Singer“ etwa „The Masked Dancer“?

Der Monstronaut bei seinem Bühnenauftritt.
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Der Monstronaut bei seinem Bühnenauftritt

Wird es nach „The Masked Singer“ bald maskierte Tänzer geben, die es gilt zu entlarven? In den USA ist das Format bereits Ende des letzten Jahres angelaufen.

Unterföhring – Gestern ist die vierte Staffel der deutschen Version des Erfolgsformates „The Masked Singer“ bei ProSieben an den Start gegangen und hat einen Rekord-Auftakt hingelegt. Es schalteten zur vierten Runde im Schnitt 3,55 Millionen Zuschauer ein – so hohe Quoten verzeichnete die Show bislang noch nie. Das Format hat sich die Kritik aus der letzten Herbst-Staffel zu Herzen genommen und die Folgen gestrafft. In der Show treten zehn prominente Kandidaten maskiert in verschiedenen Kostümen an und geben ihre Gesangskünste vor einer Jury zum Besten. Die Aufgabe der Jury, bestehend aus Caroline Kebekus (40), Rae Garvey (47) und Ruth Moscher (44), ist es, die Sänger zu entlarven. In der gestrigen Folge musste das Schwein nach der „Purple Rain“-Performance aussteigen. Hinter dem Kostüm steckte die Fernsehmoderatorin Katrin Müller-Hohenstein (55), die sich für die tolle Erfahrung bedankte. 

Das Show-Format fand seinen Ursprung vor sechs Jahren mit einer koreanischen Version und startete kurz darauf weltweit durch. In über 30 Ländern werden maskierte Prominente gefeiert und die Identitäten der Stars vor dem Fernseher mitgeraten. Neben Deutschland wird das „The Masked Singer“ auch in Großbritannien ausgestrahlt. Die letzte Staffel sorgte bei den Dreharbeiten noch für Schlagzeilen, denn das Publikum hatte die Identitäten der Stars ausgeplaudert. Dennoch konnte am Montag (15. Februar) Joss Stone (33) als Siegerin gekürt werden. 

Auch in den USA ist „The Masked Singer“ ein Volltreffer – so sehr, dass es dort nun einen Show-Ableger mit maskierten Tänzern gibt: „The Masked Dancer“(FOX). In diesem Format hat die Showmasterin Ellen DeGeneres (63) ihre Finger mit im Spiel und ist als Produzentin mit an Bord. Hierbei stellen die Prominenten ihr Taktgefühl unter Beweis und da das Erkennen ohne die Stimme der Person um einiges schwieriger ist, geben die Kandidaten mit einem Wort, das sie selbst sagen und zugleich zu ihrer Identität passt, einen Hinweis für die Ratenden.

Wird das vielleicht auch die nächste Show bei uns in Deutschland? Wird bald getanzt statt gesungen? Der Sender ProSieben scheint das Geschehen über den großen Teich hinweg zu beobachten, allerdings ist der Erfolg bei des Tanz-Spin-Outs mäßig. Nachdem auch der „Pretty in Plüsch“-Versuch scheiterte, wird ProSieben sich vermutlich auf die Erfolgsshow „The Masked Singer“ konzentrieren und das Tanzen wird den anderen Shows überlassen. 

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