Gesangstalente aus Starnberg

Zwei bayerische Schwestern stehen im Finale von „The Voice Kids“

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Die Schwestern Mimi (15) und Josefin (13) aus Starnberg stehen im Finale von The Voice Kids.

Mimi (15) und Josefin (13) aus Starnberg haben nicht nur die Jury, sondern auch die Zuschauer mit ihren Stimmen begeistert. Ihr Talent hat sich schon früh bemerkbar gemacht. Am Sonntag stehen die beiden im Finale von The Voice Kids.

Berlin - Lena lag am Boden, Stefanie hatte Tränen in den Augen, Mark stand auf dem Stuhl, und die Jungs von BossHoss hatten Gänsehaut. So wie Mimi (15) und Josefin (13) hat wohl noch kein Kandidat in der Geschichte von The Voice Kids die Coaches und die Zuschauer gleichermaßen beeindruckt und begeistert. Über 16 Millionen Mal wurde ihre Version des Radiohead-Hits Creep seitdem bei Youtube aufgerufen – und die Zahl steigt täglich weiter.

Schwestern vom Starnberger See stehen im Finale von The Voice Kids

Am Ostersonntag steht nun das große Finale der Sat.1-Show an. Klar, dass die beiden Schwestern vom Starnberger See, die kürzlich nach Augsburg gezogen sind, zu den absoluten Favoriten gehören. „Wir hatten bis jetzt schon eine super Zeit bei The Voice Kids. Es hat riesengroßen Spaß gemacht, wir haben so viele nette Menschen kennengelernt und neue Freunde gefunden“, erzählen sie im ­Gespräch mit der tz. Hatten sie damit gerechnet, dass sie so abräumen würden? Nach den Blind Auditions ging es ja munter weiter mit den Knaller-Auftritten… „Nein, wir haben es gehofft, aber dass es so gut werden würde, damit hatten wir nicht gerechnet“, sagt Josi. Und ­Mimi fügt hinzu: „Allein, dass sich alle vier Coaches umgedreht haben, war für uns eine große Überraschung.“

Schwestern genau so unzertrennlich wie The BossHoss 

Stefanie Kloß war die Erste, dann ging es Schlag auf Schlag. Entschieden haben sich die Schülerinnen der 8. bzw. 10. Klasse einer Realschule für BossHoss. „Wir fanden alle Coaches sehr nett“, sagt Mimi. „Aber BossHoss wissen, wie es ist, zu zweit aufzutreten. Das war uns, die wir auch unzertrennlich sind, das Wichtigste.“ Ihre Entscheidung haben sie nicht bereut. „Wir verstehen uns mit BossHoss sehr gut“, sagt Mimi. „Wenn sie unterwegs sind, halten wir WhatsApp-Kontakt. Neulich waren wir bei ­ihrem Konzert in München.“ Hinter der Bühne gab’s ein ­gemeinsames Essen.

Talent in die Wiege gelegt: Eltern sind professionelle Musiker

Woher kommt es eigentlich, dass diese beiden noch dazu reizenden Mädels so musikalisch sind? Es wurde ihnen in die Wiege gelegt. Mama Helene ist Opernsängerin, Papa Philipp Professor an einer Musikhochschule und Dirigent sowie Instrumentalist. „Ich glaube, es ist seit unserer Geburt nicht ein Tag vergangen, an dem wir nicht gesungen haben“, lacht Mimi. „Wir sind damit aufgewachsen und ­haben uns schon als kleine Kinder fast jeden Tag besondere Outfits angezogen und für Mama und Papa gesungen. Das war immer unser Ding.“ Was sie am Sonntag im Finale singen, dürfen sie nicht verraten. „Aber wir haben ein Lied gefunden, das wir beide gut finden.“ Aufgeregt sind sie trotzdem. „Es ist schließlich live“, sagt Mimi. „Man kann peinliche Sachen nicht einfach rausschneiden.“ Dass etwas Peinliches passiert – damit rechnet aber keiner. Viel wahrscheinlicher: Tränen der Freude, Gänsehaut und Standing Ovations.

thy

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