Auftritte als Schamanensängerin Melody

Mittelalter-Fan Gaby - so will sie die Jury bei „The Voice of Germany“ überzeugen

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Auf der Bühne wird sie zur Schamanensängerin Melody: Gaby Schwager aus Freising tritt bei „The Voice of Germany“ auf.

Gaby Schwager (26) liebt Musik und das Mittelalter. Am liebsten kombiniert die Freisingerin ihre beiden Hobbys und mutiert zur Schamanensängerin Melody. Nun will sie die Bühne von „The Voice of Germany“ rocken.

München - Diese Frau kann ein ganzes Heer anführen. Gaby Schwager aus Freising steht an diesem Donnerstag ab 20.15 Uhr bei ProSieben auf der „The Voice of Germany“-Bühne. Wie der ­Name schon sagt, wird die Jury bei dieser „Blind ­Audition“ einzig auf ihren Gesang hören - dass Schwager in extravagantem ­Kostüm daherkommt, sehen sie nicht. Wobei die fröhliche Bayerin das selbst gar nicht Kostümierung nennen würde. „Dieser Kleidungsstil - das bin ich, mich gibt’s nur so!“, betont sie im Gespräch mit der tz.

„The Voice of Germany“

Ihre Leidenschaft: das Mittelalter. In ihrer Freizeit verwandelt sie sich in die Schamanensängerin Melody und tritt auf Mittelalterfesten auf. „Da singe ich in Tavernen, am Lagerfeuer oder auf dem Schlachtfeld“, erzählt sie. Wie will Schwager, die „Scarborough Fair“ von Celtic Woman singt, auf der Voice-Bühne die richtige Stimmung erzeugen? „Klar, meine sonstigen Auftrittsorte unterscheiden sich von dem am Donnerstag wie Tag und Nacht. Aber die Menschen sind ja im Studio, um sich begeistern zu lassen“, sagt Schwager.

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Gaby Schwager wird bei ihrer Reise ins Studio von ­„The Voice of Germany“ von ihrer Familie und Freunden begleitet.

„Musik muss eine Bedeutung haben“

Ihre Richtung, das Mittelalter, begeistert sie seit Jahren. Warum? „Ich finde es herrlich, sich in diese stereotypen Rollen fallen zu lassen. Da ziehen Männer in die Schlacht. Aber auch Frauen können ein riesiges Heer hinter sich ­haben. Das gefällt mir“, erzählt sie lachend. Und natürlich: die Musik. „In den mittelalterlichen Gesängen werden Geschichten erzählt, Werte vermittelt. Für mich muss Musik eine Bedeutung haben - dann ist es egal, aus welchem Genre sie kommt“, so Schwager.

Seemannslieder mag sie auch. Ungewöhnlich für eine Bayerin. „Da steckt so viel Kraft drin! Vor allem bei Shanty-Liedern, bei denen einer vorsingt und ein Chor mit einfällt. So inbrünstig wie sie können - ob das dann schief klingt, ist egal!“ Meist singen Männer die Shantys vor. Aber Gaby Schwager, die scheut nicht davor zurück, auch selbst loszuschmettern - „ich habe viel Spaß, wenn 30, 40 Männer mitsingen“. Ein ganzes Heer. Bei „The Voce of Germany“ tritt sie alleine an. Doch hört man sie so erzählen, hat man das gute Gefühl: Diese Schlacht ­gewinnt diese Frau auch ­allein.

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Die Jury

Mark Forster (34), Yvonne Catterfeld (38), Smudo (50) und Michi Beck (50) von den „Fantastischen Vier“ sind wie in den vergangenen Jahren wieder dabei. Neu als Coach und in der Jury ist Michael Patrick Kelly. „Als Coach bei The Voice of Germany bin ich zwar der ­Newcomer, und die ­anderen Coaches sind sicher schon eingespielt, aber als Musiker habe ich die meisten Jahre auf dem Buckel und schon auf der Bühne gestanden, als die anderen noch Blockflöte geübt haben“, sagt der 40-Jährige, der einst als Mitglied der Kelly Family durch die Welt gereist ist - und nur schöne Erinnerungen an diese Zeit hat. „In den ersten Jahren war mein Spielplatz die Bühne“, erzählt er. „Dort habe ich mit meinem Spielzeug ­rumgespielt, später dann zum Mikro gegriffen. Für mich liegt es ­einfach in der Natur, Musik zu ­machen.“

Viele altbekannte und ein neues Gesicht: Die Jury macht es sich schonmal auf den Sitzen bequem.

Weitere Kandidaten aus Bayern

Bayerische Kandidaten sind bei „The Voice of Germany“ ­traditionell sehr gut vertreten. Wenn die Show in die achte Runde geht, ist das nicht anders. Neben Gaby Schwager sind in der Auftaktfolge an diesem Donnerstag ab 20.15 Uhr außerdem dabei: Die 22-jährige Samantha Krug aus Petershausen bei München, die 48-jährige Eva Kaufmann aus Olching (sie wird „Ohne dich schlaf ich heut Nacht nicht ein“ von der Münchner Freiheit singen) und die 32-jährige ­Coby Grant aus Karlstadt bei Würzburg. Wir drücken ­allen Kandidaten die ­Daumen!

Tritt am Donnerstag ebenfalls vor die Jury: Samantha Krug kommt aus Petershausen bei München.

Katja Kraft

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