Bei den Blind Auditions

Mega-Panne bei The Voice of Germany: Kandidatin hat sogar Tränen in den Augen

Samu Haber und Rea Garvey sitzen in den roten Stühlen.
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Eine Technik-Panne wäre beinahe schuld daran gewesen, dass für eine Kandidatin nicht gebuzzert wurde. Doch Coach Rea Garvey hatte trotzdem den richtigen Riecher und drückte im letzten Moment.

Wegen einer technischen Panne wäre für Talent Esther Nkongog von den „The Voice“-Coaches beinahe nicht gebuzzert worden. Doch einer von ihnen bewies den sechsten Sinn.

  • Bei den Blind Auditions 8 der ProSieben-Castingshow „The Voice of Germany“ kam es zu einer technischen Mega-Panne.
  • Weil die Coaches sie nicht hören konnten, wäre Top-Kandidatin Esther Nkongo beinahe nicht weitergekommen.
  • Doch einer der Coaches riskierte es und drückte trotzdem den Buzzer.

Berlin - Es ist wirklich keine leichte Hürde, die talentierte Sänger und Sängerinnen in Deutschland überwinden müssen: Eine Einladung zu den sogenannten Blind Auditions der beliebten Prosieben-Castingshow „The Voice of Germany“ gleicht deshalb für viele Kandidaten fast schon dem Gewinn eines Jackpots. Doch wer einmal auf der Bühne steht und vor den umgedrehten Stühlen der sechs Coaches singen darf, der muss echtes Talent beweisen, damit für sie oder ihn tatsächlich gebuzzert wird. Blöd nur, wenn man das Talent dazu besitzt, die Technik allerdings just in diesem Moment versagt. Das passierte in der letzten Folge der Blind Auditions der 24-jährigen Kandidatin Esther Nkongo.

The Voice of Germany (ProSieben/Sat1): Mega-Panne sorgt dafür, dass Talent beinahe nicht weiterkommt

Als Esther mit ihrem Gesang begann, kamen zwar das Publikum im Studio und auch die Zuschauer zuhause in den Genuss ihres Talents, doch im Gegensatz dazu hörten die Coaches offenbar: Nichts. Ratlos sahen sich Team SamuRea und Nico Santos an und schnell wurde klar: Hier stimmt gerade irgendetwas nicht. Denn normalerweise sind die in die berühmten roten Drehsessel integrierten Boxen dazu da, dass die Coaches die Stimmen der Talents klar und ohne Verzerrung hören können. Doch offenbar gab es einen Defekt - und das zum ersten Mal in zehn Staffeln von „The Voice“.

Während die alleinerziehende Mutter also einen Wahnsinnsauftritt mit ihrer souligen Performance des Songs „On & on“ von Erykah Badu hinlegte, hörten die Coaches sie nicht oder nur verzerrt. Doch wie sollten sie so ein Urteil fällen und eine Entscheidung treffen? „Haben die irgendeinen Sound draufgelegt“, fragte Yvonne Catterfeld ihre Coach-Kollegin Stefanie Kloß völlig verwundert. „Vielleicht ist irgendetwas kaputt“, mutmaßte diese. „Ich kann nichts hören“, mischte sich auch Mark Forster ein. Yvonne wollte den Auftritt bereits abbrechen lassen, als Rea Garvey offenbar eine Eingebung hatte: „Ich denke, sie könnte wirklich gut sein, aber ich höre nichts“, besprach er sich mit Team-Kollegen Samu Haber.

The Voice of Germany (ProSieben/Sat1): Trotz Mega-Panne beweist Coach Rea Garvey den richtigen Riecher

Plötzlich funktionierten die Lautsprecher offenbar wieder, allerdings waren es nur noch die letzten Sekunden, die die Coaches hören konnten. Diese reichten für Rea allerdings aus, um den Buzzer im letzten Moment noch zu drücken. Die Freude von Esther war daraufhin so groß, dass sie erstmal mehrere Luftsprünge auf der Bühne machte. „Weißt Du was, wir haben dich nicht so gut gehört, aber ich habe das gefühlt“, erklärt Rea, warum nicht eher für sie gedrückt wurde und löst damit Tränen bei ihr aus. Als Esther wegen des Technik-Ausfalls noch einmal performen darf, steht auch fest: Hätte es keine technischen Probleme gegeben, hätten sich schließlich alle vier anderen Coaches auch umgedreht.

Wie kam es allerdings zu der Panne? Ein Sprecher erklärte gegenüber bild.de: „Die Beschaltung der Lautsprecher in den Stühlen hat nicht auf den Umschaltvorgang reagiert – ein technischer Defekt. Die Lautsprecher in den Stühlen haben unterschiedliche Funktionen, je nachdem ob auf der Bühne gesprochen wird oder ein Talent singt. Die Speaker waren während der Performance im Talkmodus, der für Gesprächssituation gedacht ist, so dass das Gesangsmikrofon auf diesen Lautsprechern nicht zu hören war.“ (jbr)

Bei den letzten Blind Auditions sorgte ein Kandidat mit einem Ekel-Moment für Schockstarre bei Moderatorin Annemarie Carpendale.

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