Wie geht es weiter?

So schlecht wie noch nie: Mega-Rückschlag für „The Voice of Germany“ - Sendung mit dieser Entscheidung demontiert?

„The Voice of Germany“: Herber Dämpfer für Sat.1 - Die Gesangs-Show fuhr die schlechtesten Quoten jemals ein. (Screenshot)
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„The Voice of Germany“: Herber Dämpfer für Sat.1 - Die Gesangs-Show fuhr die schlechtesten Quoten jemals ein. (Screenshot)

Tristesse bei „The Voice of Germany“. Die Sat.1-Show schneidet so schlecht ab wie noch nie. Hat der herbe Rückschlag mit einer anderen Entscheidung zu tun?

  • „The Voice of Germany“ kam bei Sat.1 auf die schlechteste Quote der Show-Geschichte.
  • Bei den Sing-Offs schalteten erstmals weniger als zwei Millionen Menschen ein.
  • Gleichzeitig feierte Schwestersender ProSieben mit einem Hollywood-Blockbuster einen großen Erfolg.

München - Seit 2011 hält sichThe Voice of Germany beständig im deutschen TV. Zwischenzeitlich kam sogar das Spin-Off „The Voice Kids“ hinzu. Vier Fernsehpreise für beste Unterhaltung konnte die Gesangs-Show in dieser Zeit einheimsen. Der letzte Erfolg liegt allerdings bereits zwei Jahre zurück.

Herber Rückschlag für Sat.1: „The Voice of Germany“ mit schlechtester Quote jemals

Haben die Zuschauer den Sing-Contest einfach satt? „The Voice of Germany“ muss nun einen derben Rückschlag einstecken. Am Sonntag (6. Dezember) waren die Quoten bei Sat.1 so schlecht wie noch nie. Zum ersten Mal überhaupt haben weniger als zwei Millionen Menschen eingeschalten, beschreibt dwdl.de. Mit 10,8 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe fällt gleichzeitig noch ein Negativ-Rekord.

Noch Ende Oktober war der Marktanteil beinahe doppelt so stark. 3,29 Millionen Zuschauer waren dabei. Diese Wahnsinns-Quote fuhr „The Voice of Germany“ allerdings an einem Donnerstag ein. Außerdem bei Schwestersender ProSieben. Seitdem zeigt der Trend stetig bergab.

„The Voice of Germany“ (Sat.1): Eigene Show demontiert? ProSieben landet zeitgleich Quoten-Hit

Die ganze Erklärung für die Quoten-Packung zum Finale der Sing-Offs kann das aber nicht sein. Hat sich die ProSiebenSat.1-Mediagruppe an diesem Sonntag vielleicht selbst ein Bein gestellt und die Show mit einer eigenen Entscheidung demontiert?

Ganze 2,84 Millionen Menschen entschieden sich an diesem Abend für das hauseigene Konkurrenzprogramm bei ProSieben. Während die gemeinsam produzierte Show in ihre heiße Phase ging, lockte der Münchner Sender die Zuschauer mit dem Hollywood-Blockbuster „Black Panther“. Mit dem Marvel-Streifen erreichte ProSieben über 16 Prozent Marktanteil. Die Sendergruppe kann sich über diese Quote natürlich freuen. Die Show aber zeitgleich mit einem so prominent besetzten Film zu zeigen, wird sie sich in Zukunft wahrscheinlich wohl zweimal überlegen. Der „Marvel-Day“ war offenbar nicht gesund für Sat.1.

Dabei war die Konkurrenz für Sat.1 ohnehin schon groß genug. Der zweite Teil des Jubiläums-Tatorts sahnte kräftig ab. Das bekam sogar der RTL-Jahresrückblick mit Günther Jauch zu spüren. „Menschen, Bilder, Emotionen“ kam dank prominenter Gäste wie Helene Fischer, die mit überraschender Begleitung auftrat, Jens Spahn oder Mick Schumacher immer noch auf ein gutes Resultat, kam aber wie „The Voice of Germany“ auf die schlechteste Zuschauerzahl der Geschichte. (moe)

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