Vernichtende Zahlen

„The Voice“-Hammer: Erschütternder Rekord in der Quoten-Krise

„The Voice of Germany“ marschiert in großen Schritten auf das Finale zu, doch kurz vor der Zielgeraden geht den Quoten die Luft aus. Bedeutet das etwa das frühzeitig Aus der Sendung?

  • „The Voice of Germany“ steht kurz vor dem Finale.
  • Negativ-Rekord: Das Halbfinale der Gesangsshow schockt mit miserablen Quoten.
  • Werden die einstelligen Quoten Auswirkungen auf das Finale haben?

München - Was ist los bei der beliebten Sat.1-Show „The Voice of Germany“? Die Quoten der Sendung sind bereits seit Wochen so schlecht wie noch nie und Besserung ist auch keine in Sicht, ganz im Gegenteil. Im Vergleich zu der Vorwoche verzeichnete die Singshow einen neuen Negativ-Rekord.

„The Voice of Germany“ (Sat.1): Singshow kämpft seit Wochen mit erheblichen Quoten-Problemen

Seit neun Jahren läuft die Sendung „The Voice of Germany“. Erstmals ausgestrahlt wurde die Singshow mit diesem Konzept 2010 in den Niederlanden unter dem Titel „The Voice of Holland“. In den sogenannten „Blind Auditions“ singen die Kandidaten begleitet mit einer Live-Band vor Publikum und der Jury. Der Clou: Die Jury sieht die Sänger nicht und entscheidet nur anhand der Stimmen, ob sie die Performer bei sich im Team haben wollen.

Je nachdem wie viele Jury-Mitglieder sich dann für einen Sänger oder eine Sängerin entschieden haben, dürfen die Kandidaten ein Jury-Mitglied auswählen, zu dem sie ins Coaching-Team wollen. Ein Konzept, welches seit 2011 ziemlich gut bei den Zuschauern ankommt, Tendenz allerdings drastisch absteigend. Bereits am letzten Sonntag (6. Dezember) waren die Quoten so schlecht wie nie.

„The Voice of Germany“ (Sat.1): Rekord bei der Quotenkrise - Noch nie schalteten weniger Zuschauer ein

Bereits letzte Woche vernichtete das  hauseigene Konkurrenzprogramm bei ProSieben die Quoten der Singshow. Der ausgestrahlte „Marvel-Day“ brachte zur Primetime den Streifen  „Black Panther“ und sicherte sich somit 16 Prozent Marktanteil. Die Quotenkrise spitzte sich zum Halbfinale (14. Dezember) allerdings nochmal dramatisch zu. Gerade mal noch 900.000 Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren schauten sich am Sonntag „The Voice“ an. Damit kommt Sat.1 lediglich auf 9,3 Prozent.

In der zehnjährigen Geschichte war es das erste Mal überhaupt, dass der Sender mit dieser Show nur Quoten im einstelligen Bereich verzeichnete. Auch diesmal war es wieder die Konkurrenzschwester ProSieben, die Sat.1 die Quoten streitig machte. Das Promi-Spezial von „Ninja Warrior Germany“ erzielte immerhin noch Marktanteil von 12,9 Prozent in der Zielgruppe. Am 20. Dezember findet das Finale von „The Voice of Germany“ 2020 live in den Studios in Berlin statt. Da wird sich schlussendlich auch zeigen, ob das den Quoten nochmal einen kleinen Höhenflug verpassen kann. (mrf)

Rubriklistenbild: © Richard Hübner/ProSiebenSAT.1

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