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Thomas Gottschalk erklärt, warum er bei „Wetten, dass..?“ scheinbar lispelte

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Von: Lukas Einkammerer

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Das große TV-Comeback von „Wetten, dass..?“ schnitt trotz guter Quoten bei den Zuschauern eher mäßig ab. Vielen fiel auf, dass Thomas Gottschalk scheinbar lispelte. Nun äußert sich der Moderator über die Kritik an der Sendung.

Friedrichshafen – Ein Vermächtnis wie das von „Wetten, dass..?“ können sich viele TV-Formate nur wünschen. Seitdem die aufregende Wett-Show am 14. Februar 1981 das erste Mal über die Bildschirme huschte, hat sie wahren Legendenstatus erlangt. Die unschlagbare Kombi aus Sofagesprächen mit prominenten Gästen, schelmischen Sprüchen von Showmaster Thomas Gottschalk (72) und natürlich jede Menge nervenaufreibender Wetten trommelt bei jeder neuen Ausgabe die ganze Familie zum Mitfiebern zusammen.

Durchwachsenes TV-Comeback: „Wetten, dass..?“ kehrt ins Fernsehen zurück – und Fans sind enttäuscht

In den mehr als vier Jahrzehnten seit ihrer Erstausstrahlung hat die kultige ZDF-Sendung einige Veränderungen durchlebt. So stand zu Beginn noch Frank Elstner (80) als Moderator vor der Kamera, der 1987 dann von Thomas Gottschalk abgelöst wurde. Mit dem scherzfreudigen blonden Lockenkopf am Steuer wurde „Wetten, dass..?“ zu einem wahren Sensationserfolg. Nachdem er 2011 das Mikrofon niederlegte und Markus Lanz (53) in die Rolle des Gastgebers schlüpfte, vergangen ganze 10 Jahre bis zur nächsten Gottschalk-Sendung.

Thomas Gottschalk moderiert das TV-Comeback von „Wetten, dass..?“.
Kritik statt Jubelrufen: Das große TV-Comeback von „Wetten, dass..?“ mit Thomas Gottschalk machte hervorragende Quoten, kam bei vielen Zuschauern aber nicht so gut an wie erhofft. © IMAGO/Eventpress; IMAGO/Future Image (Fotomontage)

Nach dem großartigen Erfolg der Jubiläumssendung, die sich 2021 als echter Quotenhit erwies, lud Thomas Gottschalk am 19. November 2022 in Friedrichshafen wieder erstklassige Prominenz und tosendes Publikum zu sich ins Studio ein. Trotz starker Zahlen schnitt das TV-Comeback bei den Zuschauern aber eher durchwachsen ab – es hagelte Kritik für fragwürdige Sprüche seitens Gottschalks und vielen fiel auch auf, dass der sonst so souveräne Entertainer während der ganzen Show zu lispeln schien.

Die verrücktesten Wetten bei „Wetten, dass..?“

Seitdem am 14. Februar 1981 die erste Folge von „Wetten, dass..?“ über die Bildschirme flackerte, ist das TV-Studio Austragungsort einiger bizarrer und verblüffender Wetten geworden. 1988 behauptete Thomas Rautenberg, er könne die Farbe von Buntstiften durch Riechen erkennen und hatte damit sogar Erfolg – was natürlich komplett geschummelt war. 1997 gelang es Nico Haddad, eine brennende Hütte nur mit Auspusten und fünf Litern Wasser zu löschen. 2007 schaffte es Gerhard Donie, 20 Pömpel durch Werfen auf den Rücken von 10 Männern zu platzieren. Auch in der neuesten Folge des Publikumslieblings dürften wieder viele aufregende Wettvorhaben am Start sein.

(Quelle: unserding.de)

„Keinen Grund, sich zu rechtfertigen“: Thomas Gottschalk mit Statement nach „Wetten, dass..?“-Comeback

Die enttäuschten Stimmen scheint Thomas Gottschalk durchaus wahrgenommen zu haben – und macht nach Sendeschluss eine klare Ansage. „Es gibt keinen Grund, sich zu rechtfertigen“, erklärt die Moderatoren-Legende gegenüber bild.de, „Bei ‚Wetten, dass..?‘ läuft es immer nach dem gleichen Muster: Es freuen sich viele Leute darüber und die Quote ist höher als woanders.“ Mit aller Spekulation über seine vermeintliche Sprachstörung räumt er gekonnt auf: An seinem „Lispeln“ sei lediglich ein technisches Problem Schuld gewesen.

„Wenn es nach denen ginge, hätte ich mich schon vor dreißig Jahren weinend von meinem Job verabschiedet“, wehrt sich der kultige TV-Star entschieden gegen die Kritik an der Sendung. Sobald alle Diskussion über das eher durchwachsene Fernseh-Großevent verklungen ist, dürfte sich freudige Erwartung auf die nächste Folge einstellen, die für 2023 angesetzt ist. Bis dahin können sich Fans an dem Spickzettel amüsieren, den Thomas Gottschalk bei „Wetten, dass..?“ zurate zog. Verwendete Quellen: bild.de, unserding.de

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