Als Gast in der Talkrunde zugeschalten

Thomas Gottschalk bei Maybrit Illner(ZDF): Moderator sieht für Wahlheimat USA schwarz - „Dann gute Nacht!“

Thomas Gottschalk ist zu Gast bei Moderatorin Maybrit Illner
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Thomas Gottschalk zu Gast bei Moderatorin Maybrit Illner

Gäste aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft sind bei Moderatorin Maybrit Illner in ihrer gleichnamigen Show herzlich Willkommen. Ihr Gast in der Show am ersten Donnerstag im November: Thomas Gottschalk.

  • Thomas Gottschalk zu Gast bei Maybrit Illner im ZDF.
  • Der Moderator äußert seine Meinung zu den US-Wahlen 2020.
  • Er selbst lebt in Amerika und in Baden-Baden.

Berlin - Moderatorin Maybrit Illner (55) führt ihre Gäste, die aus den verschiedensten Bereichen der Unterhaltung und Gesellschaft bekannt sind, durch ihren wöchentlichen Politik-Talk ihrer gleichnamigen Talkrunde. TV-Legende Thomas Gottschalk (70) darf sie ebenfalls zur ihren Gästen am ersten Donnerstag im November zählen. Zwar nicht live im TV-Studio, jedoch per Live-Schaltung. Die aktuellen US-Wahlen gehen auch an dem 70-Jährigen nicht spurlos vorbei, der Entertainer lebt selbst seit vielen Jahre in Amerika. Doch was hält er derzeit zu dem Stand des aktuellen Duells gegen Donald Trump (74) und Joe Biden (77)? „Ich liebe Amerika – wegen der Leichtigkeit der Menschen hier. Ich werde immer ein Amerika-Fan bleiben“, so der Moderator. Er mache sich aber trotzdem ein paar Gedanken über den aktuellen Wahl-Kampf.

Thomas Gottschalk zu Gast bei Moderatorin Maybrit Illner

Thomas Gottschalk im US-Wahl-Talk: Was hält er von Trump und Biden?

Seine Meinung zu Donald Trump lässt ihn sogar leicht schmunzeln: „Er ist im Gegensatz zu mir ein Reality-Star!“. Beim Rückblick auf die amerikanische Show „The Apprentice“ in der Trump jahrelang Job-Kandidaten bewertete, habe er seine Bösartigkeit gezeigt. Trump sei nicht in der Lage ein Land korrekt zu führen und komplexe Dinge zu erklären, wie lkz.de berichtet. Seine Meinung zu Joe Biden, wäre zwar etwas besser - dennoch habe er überhaupt keine Strahlkraft, die der ehemalige US-Präsident Barack Obama (59) damals hatte. Mit Obamas Ausstrahlung und seiner positiven Art und Energie, zog er die Amerikaner mit in seinen Bann. Gottschalk selbst habe Biden kennengelernt, wie prisma.de berichtet. Er beschreibt ihn als freundlichen, seriösen und anständigen Mann.

Doch überzeugt, dass Joe Biden ein Land wie Amerika als US-Präsident regieren kann, ist er nicht: „Nichts gegen das Alter von Herrn Biden! Der Mann ist 77. Aber ich glaube eben, ein Land, das Hoffnung braucht, das eine Zukunft braucht, bräuchte eine andere Lichtgestalt an ihrer Spitze“, so der ehemalige „Wetten, dass...“-Moderator. Weiter erzählt Thomas Gottschalk, dass es für die Deutschen eine Selbstverständlichkeit sei, dass sich der Staat und die Regierung um Themen wie Gesundheitspolitik und Kulturpolitik kümmert. Doch Amerika sieht das anders. Weder Trump noch Biden sieht Thomas Gottschalk als kommenden US-Präsidenten: „Wenn das die Spitze der amerikanischen Politik sein soll, die man uns da präsentiert, dann gute Nacht!“, kommentiert er. Aktuell stehen sich Trump und Biden noch gegenüber - der Wahlkampf ist nicht vorbei und wird noch einige Stunden anhalten.

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