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„Ist das Kunst?“: Minutenlange Ton-Panne im „Tatort“ verwirrt Zuschauer

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Manch einer, der sich um 20:15 Uhr auf den Stuttgart-„Tatort“ im Ersten freute, wunderte sich spätestens nach einigen Minuten über die fehlende Tonspur. Im Netz war der Ärger groß.

Stuttgart – „Tatort: Zerrissen“ thematisiert ein Thema, das in den vergangenen Jahren kontinuierlich an Aktualität gewann: Clan-Kriminalität. Doch von dem beliebten Krimi aus Stuttgart bekamen viele Zuschauer, die den Film ab 20:15 Uhr im Ersten mitverfolgten, wesentliche Teile der Handlung überhaupt nicht mit.

Etliche „Tatort“-Zuschauer verwirrt: minutenlange Ton-Panne ohne Dialoge

Schuld daran war eine Ton-Panne, die sich minutenlang durch den „Tatort“ zog. Kurios: Musik und Geräusche waren zu hören, die Dialoge der Schauspieler dahingegen nicht – ein Umstand, den manch einer zunächst für einen Kunstgriff des Regisseurs hielt: „Ist das Kunst?“, erkundigte sich ein Nutzer bei X (ehemals Twitter). Dort sorgte der Fauxpas schnell für etliche Beiträge.

„Kontrolliert das niemand vorher?“, erkundigte sich ein Zuschauer, ein anderer witzelte: „Nun über Genuschel konnte sich heute die ersten zehn Minuten niemand beschweren.“ In anderen Reaktionen mutete der Ärger größer an: „15 Minuten ohne Sprache? Merkt man das nicht schneller?“ „Tatort“-Fans, die dahingegen die ARD Mediathek genutzt hatten, blieben von dem Problem offenbar verschont. Verwendete Quellen: „Tatort: Zerrissen“ (Das Erste/ARD Mediathek), twitter.com

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