Trotz 13-maliger Absage an RTL: Anouschka Renzis finanzieller Gewinn durch das Dschungelcamp
Anoushka Renzis Mitwirken im Dschungelcamp von RTL resultierte hauptsächlich in einem: einem hohen Honorar. Wie sie dies mit ihrer Theaterarbeit vergleicht und welche Bedeutung ihre Zusammenarbeit mit Désirée Nick hat.
München – Ob die Teilnahme beim RTL-Dschungelcamp Fluch oder Segen ist, muss für jeden ganz individuell betrachtet werden. Für Schauspielerin Anoushka Renzi (60) war es nie eine Traumvorstellung, doch die Höhe der Gage war zu überzeugend, wie sie nun verrät.
Nach Streit mit Désirée Nick: Anoushka Renzi sieht Theater-Gage als „Schmerzensgeld“
Seit mehr als 40 Jahren ist Anoushka Renzi (60) im Schauspielgeschäft. Als Tochter der Schauspieler Eva Renzi (†60) und Paul Hubschmid (†84) kam sie früh mit der Medienwelt in Kontakt. Die gebürtige Berlinerin spielte unter anderem in Fernsehfilmen und Serien wie „Forsthaus Falkenau“. Erfolg in der Branche betrachtet sie als „abhängig von Glück und Zufällen“, mal sei man angesagt und mal eben nicht, wie sie im Brisant-Interview sagt. „Wenn es gerade nicht läuft, fühlt man sich persönlich abgelehnt – und das ist nicht so schön.“ Seit kurzem spielt sie wieder Theater. Und das ausgerechnet mit Erz-Feindin Désirée Nick, die ihr die Rolle nach eigener Aussage verschafft haben will.
Dass sie nun mit der Frau, gegen die sie vor 20 Jahren vor Gericht klagte, fast jeden Abend gemeinsam auf der Bühne stehen muss, betrachte sie als Qual, die Gage dafür als „Schmerzensgeld“, wie sie BILD sagte. Ihre jeweiligen Manager hätten angeregt, das Stück „Bette und Joan“, passenderweise angelehnt an den Streit der Hollywood-Diven Bette Davis (†81) und Joan Crawford (†72) gemeinsam aufzuführen. Seitdem sind sie wie aktuell in der Komödie im Bayrischen Hof als Spielpaar zu sehen. Das ging nicht lange gut, ein neuer Streit brach vom Zaun. Ursache: Die Rede ist sogar von Mobbing. Grund genug für Désirée Nick, den Frieden mit Anoushka Renzi offiziell als beendet zu erklären.
Anoushka Renzi: Nach Dschungelcamp-Absagen lukratives Gehalt
2022 nahm Anoushka Renzi als Kandidatin am Ersatz-Dschungelcamp teil. Wegen der Pandemie wurde die geplante Ausgabe von 2021 verschoben und fand statt in Australien in Südafrika statt. Würden mehr Aufträge wie dieser reinkommen, hätte sie Projekte wie das aktuelle Theater-Stück mit „La Nick“ womöglich gar nicht nötig. Merkur verrät sie im Interview: „Ich habe in zwei Wochen Dschungelcamp so viel verdient wie mit zwei Jahren Theater spielen.“ Die genaue Summe verrät sie nicht, doch die war wohl am Ende überzeugend. Merkur sagt sie, es sei nicht ihr Wunschtraum gewesen, bei IBES teilzunehmen, zuvor habe sie sogar 13 Mal abgesagt.

Zur Dschungelkönigin reichte es wie bei Erzfeindin Nick 2004 nicht, Renzi wurde Sechste. In „Bette und Joan“ wurde sogar eine Szene mit aufgenommen, die im „Dschungelcamp“ spielt. Ansonsten hatten Renzi und Nick nie viel gemeinsam. „Wir werden niemals Freundinnen“, ist sich Anoushka Renzi gegenüber Merkur sicher. Schon die Proben zum Theaterstück seien sehr anstrengend gewesen, mit „ganz schön viel Spannungen und Krach“. Nick sei „eine einzige One-Woman-Show“ und könne sich sehr geschickt in Szene setzen. Renzi selbst habe diese Tricks nicht drauf, sie sei einfach sie selbst und hoffe, dass die Unterschiede der beiden Fuguren dem Publikum gefallen und das Stück interessant machten.
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Nachdem Ex-Dschungelcamp-Gewinner Marc Terenzi (46) seine Version über die Trennung von Verena Kerth (43) erzählte, meldete die sich jetzt mit einer Klarstellung. Verwendete Quellen: Münchner Merkur (Ausgabe vom 8. August 2024), ardmediathek.de („Brisant“ vom 7. August 2024), bild.de