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„Kurzen getrunken“: Nach Krebsdiagnose ging „Goodbye Deutschland“-Star Julia Holz in spanische Bar

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Von: Julia Hanigk

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Julia Holz musste die Diagnose „Gebärmutterhalskrebs“ erst einmal sacken lassen. (Fotocollage)
Julia Holz musste die Diagnose „Gebärmutterhalskrebs“ erst einmal sacken lassen. (Fotocollage) © Nadine Graf/Odys Studios (2)

„Goodbye Deutschland“-Star Julia Holz besiegte ihren Gebärmutterhalskrebs, macht heute anderen Mut und veröffentlicht jetzt einen Gute-Laune-Song. An den Schockmoment der Diagnose erinnert sie sich noch gut. Im Interview mit IPPEN.Media erzählt sie, dass sie mit ihrem Verlobten in eine Bar fuhr.

Palma - Julia Holz (36) wurde mit Kameras von „Goodbye Deutschland“ (alle News auf der Themenseite) begleitet, als sie nach Mallorca auswanderte. Bei einer ärztlichen Untersuchung bekam die TV-Auswanderin vor einem Jahr eine Diagnose, die ihr Leben auf den Kopf stellte: Gebärmutterhalskrebs. Sie zog zurück nach Deutschland, begann eine Chemotherapie und ist heute zum Glück rezidiv frei. Im Interview mit IPPEN.MEDIA spricht sie über ihre Krankheit und den Weg der Gesundung.

TV-SendungGoodbye Deutschland
NameJulia Holz
TochterDaliah
VerlobterIwan van Buul

Julia Holz macht öffentlich auf Krebs aufmerksam und teilt ihre Geschichte

Die Influencerin teilt ihre Erfahrungen auch offen auf Social Media unter „mrs.julezz“ mit ihrer Community. Sie ist für viele ein Vorbild sein und möchte so auch auf die Krankheit aufmerksam machen. So teilt Julia Holz im Interview auch offen den Moment, in dem sie die Diagnose bekam.

 „Tatsächlich war ich vier Jahre nicht bei der Vorsorge gewesen, beim Frauenarzt – Corona kam dazwischen, Lockdown. [...] Für mich sind das auch heutzutage alles Ausreden – ich hätte trotzdem gehen können, man findet immer Mittel und Wege. Deswegen habe ich das ja so präsent auf Instagram gemacht, um einfach den Leuten da draußen die Augen zu öffnen“, stellt Holz klar

„Goodbye Deutschland“-Auswanderin erinnert sich an den Moment ihrer Krebsdiagnose – nach Schockmoment fuhr sie mit ihrem Verlobten zum Runterkommen in eine Bar

Die „Goodbye Deutschland“-Auswanderin (alles über die TV-Sendung) berichtet auch von ihren Symptomen: „Ich hatte tatsächlich Probleme: Ich hatte keine Lust mehr auf Sex, weil ich jedes Mal Blutungen bekommen hatte, mir ging es nicht gut. Immer wieder Zwischenblutungen.“ Es folgte die Schock-Diagnose. An ihre aufkommenden Gefühle kann sich Julia Holz noch gut erinnern, wie sie erzählt: Eine große Angst machte sich breit, zu sterben, und auch, ihre Tochter nicht mehr aufwachsen sehen zu können.

Rückblickend muss sie über einen Moment aber sogar ein wenig lachen: „Ich muss gerade lachen. [...] Als allererstes, wo ich das erfahren habe, habe ich mich in mein Auto gesetzt und habe erstmal nichts gemacht. Ich war hinter dem Lenkrad gewesen. Dann habe ich Iwan (ihr Verlobter, Anm.d.Redaktion) angerufen“, beginnt Julia Holz ihr Erlebnis zu schildern.

„Kurzen getrunken“: Nach Krebsdiagnose ging „Goodbye Deutschland“-Star Julia Holz in spanische Bar

Sie erinnert sich: „Wir sind erstmal in eine Bar und ich habe einen Kurzen getrunken.“ Nach dem Schock bestellte sie sich in einer spanischen Bar einen Hierbas. „Dann kam ich erst ein bisschen runter und ich glaube, erst am Abend habe ich wirklich so realisiert, was sie da gerade zu mir gesagt hat – dass ich fortgeschrittenen Krebs habe. Dass der Tumor sehr groß ist.“ Danach habe sie sehr geweint.

Heute kann Julia Holz wieder positiv in die Zukunft schauen. Sie freut sich auf die anstehende Hochzeit mit ihrem Iwan und auch auf den Release ihres Songs „Viva a loco“ am 13. Mai. Das Lied entstand während der Chemotherapie, das Video wurde auf Mallorca entstanden. Damit möchte die Sängerin auch Mallorca wieder eine positive Seite geben.

„Da vielleicht gestorben“: „Goodbye Deutschland“-Star Julia Holz lässt Mallorca nach Krebskrankheit hinter sich

In dem Interview erklärte Julia Holz auch, dass es für sie aber nicht mehr infrage käme, nach Mallorca zurückziehen. Dort wäre sie „vielleicht gestorben“, erklärt die Krebsüberlebende. Verwendete Quellen: Interview Julia Holz am 02.05.22

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