„Tranquillo, tranquillo, tranquillo“

Unglück bei TV-Übertragung: Studio-Wand knallt live auf Hinterkopf von Sport-Journalist

Carlos Odurz wurde beinahe im TV-Studio von der Wand erschlagen.
+
Carlos Odurz wurde beinahe im TV-Studio von der Wand erschlagen.

Ein Sportreporter hätte eine normale Berichterstattung beinahe mit dem Leben bezahlt. Das schreckliche Video geht um die Welt.

München - Sport ist Mord? An diesen Mythos halten sich viele, um sich nicht in ihre Laufschuhe zwingen zu müssen. Doch: Sportmoderation ist Mord? Das ist neu. Und in Kolumbien beinahe bittere Realität geworden. Carlos Odurz darf froh sein, dass er noch am Leben ist. Doch was kann so Dramatische geschehen, dass ein am TV-Pult sitzender Journalist im ersten Moment um sein Leben bangen muss?

TV-Journalist beinahe in Studio erschlagen

Die skurrile Szene spielte sich bei ESPN-Kolumbien ab und geht nun um die Welt. Eine runde von Sportjournalisten diskutierte gerade ein Thema und Odurz ordnete seine Notizen auf dem Schreibtisch, als plötzlich aus dem Nichts das Unglück geschah. Die Wand oder der Bildschirm hinter ihm brauch aus der Verankerung und knallte mit vollem Karacho auf den Hinterkopf von Odurz, der daraufhin mit seinem Schädel auf den Tisch knallte. Ein großer Schreck im TV-Studio.

Kurz danach hörte man nur die Worte „Tranquillo, tranquillo, tranquillo“ - was auf Spanisch so viel heißt wie: „Ruhig bleiben“. Die Kamera schwenkte in die Richtung seiner Kollegen, die völlig verdutzt auf ihrem Platz saßen. Das Video geht um die Welt. Sowohl in Südamerika als auch beispielsweise in England berichten massenhaft Medien darüber.

TV-Journalist Carlos Odurz meldet sich zu Wort - „Mir geht es gut“

Und was war Odurz passiert? So gut wie nichts. Glücklicherweise konnte der Sportjournalist schnell Entwarnung geben und alle schockierten Fernseh-Zuschauer aufklären.

In einem Twitter-Video erklärte Odurz noch am selben Tag: „Guten Abend, hier ist Carlos, kurze Info wegen dem Vorfall heute im Programm: Ich will Ihnen sagen: Mir geht es gut. Sie haben mich schon zurückgebracht, es ist absolut nichts passiert, abgesehen vom Schreck. Ich brauche viel Ruhe jetzt. Mich erreichten viele Nachrichten und ich danke für die Solidarität. Ich will ihnen sagen, dass ich okay bin. Vielen Dank und ein besonderer Gruß an alle“

Das nächste Mal wird sich die Studio-Crew noch einmal genauer versichern, welcher Nagel oder welche Schraube nochmal fester gezogen werden muss.

Eine weniger dramatische Szene, aber trotzdem kurios, ist im NDR passiert, als Jens Riewa sich plötzlich hinterm Pult versteckt.e (ank)

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Kommentare