Journalist Wickert fordert

"Müssen auch von Belastungen der Zuwanderung berichten"

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Ulrich Wickert.

Berlin - Für den Journalisten und Autor Ulrich Wickert (72) kommen in deutschen Medienberichten zur Flüchtlingskrise die Sorgen in der Bevölkerung zuweilen zu kurz.

„Wir müssen auch von den Belastungen der Zuwanderung für die Menschen berichten, die hier sind“, sagte Wickert der Deutschen Presse-Agentur. „Die Begeisterung von Ehrenamtlichen und der Politik für die Willkommenskultur darf Journalisten nicht dazu verführen, zu sagen: „Nur das ist das echte Deutschland.“ Sie müssen überall hingucken.“

Der frühere „Tagesthemen“-Moderator und das Kinderhilfswerk Plan International verleihen an diesem Donnerstag in Berlin den Ulrich-Wickert-Preis für Kinderrechte und erstmals auch den Peter-Scholl-Latour-Preis für Berichte aus Krisengebieten.

dpa

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