Meinungen auf Facebook und Twitter

Tweets zum Franken-"Dadord": A weng mehr Frängisch bidde!

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Positive Resonanz aus den sozialen Netzwerken erhielten vor allem die Schauspieler des neuen Franken-„Tatorts“ (v. l.): Stefan Merki, Matthias Egersdörfer, Fabian Hinrichs, Eli Wasserscheid und Andreas Leopold Schadt posieren am Sonntagabend auf dem Roten Teppich bei der Premiere in Nürnberg.

München - Betrachtet man die Zuschauerzahlen, hat der neue Franken-„Tatort“ eine sehr starke Premiere gefeiert. Aber auch inhaltlich kam er gut an. Für manchen Online-User hätte es aber mehr Fränkisch sein dürfen.

12,11 Millionen Zuschauer haben am Sonntagabend im Schnitt den ersten Franken-„Tatort“ verfolgt. Damit gehört „Der Himmel ist ein Platz auf Erden“ zu den erfolgreichsten „Tatorten“ der vergangenen zwei Jahrzehnte. Unter den BR-„Tatorten“ war die Folge sogar die meistgesehene überhaupt. Mit 26,9 Prozent Marktanteil (3,7 Millionen Zuschauer) war der „Tatort“ aus Franken beim jüngeren Publikum (14 bis 49 Jahre) ein voller Erfolg. Klar, das Interesse an einem neuen Ermittler-Gespann ist natürlich groß. Doch was die gespannten TV-Zuschauer zu sehen bekamen, kam größtenteils auch gut an, wie ein Blick in die sozialen Netzwerke zeigt.

„Inhaltlich gut“: So lässt sich die Zuschauer-Resonanz auf den „Dadord“ aus Franken zusammenfassen. Auf Facebook hat Das Erste zur Benotung aufgerufen. Die „2“ wurde von über 2.200 Usern angeklickt - die mit Abstand am häufigsten gewählte Note. Mit deutlichem Abstand dahinter liefern sich die „1“ und „2“ ein Kopf-an-Kopf-Rennen. (jeweils rund 900 User).

Die Mehrheit der Twitter-User stimmt diesem Ergebnis zu. Hier ein paar wohlwollende Kommentare:

„Endlich wieder mal ein Tatort ohne missbrauchte Kinder, Waffen- oder Frauenhändler, Drogendealer usw. Gute Handlung und ein vielversprechendes Team, das auf Anhieb sympathisch war“, freut sich Dorothea Stern-Zwischenberger auf der „Tatort“-Facebookseite. Das sehen viele User so. Denn der Kommentar wurde schon über 150 Mal mit „Gefällt mir“ markiert. Torben Schätz zieht Vergleiche zum Berliner „Tatort“: „Das neue Team hat mir deutlich besser gefallen, als die problemüberladenen neuen Berliner Ermittler! Glatte 2!“

„Bitte in Zukunft mehr Dialekt!“

Wie man es vom „Tatort“ gewohnt ist, gibt es natürlich auch kritische Stimmen. Ein „Tatort“ aus Franken, in dem wenig Fränkisch gesprochen wird? Das gefiel so manchem User nicht. Facebook-Nutzerin Antje Freier schreibt zum Beispiel: „Eine gute 2...und bitte in Zukunft mehr Dialekt! Ich möchte schließlich auch hören, dass das Team aus Franken kommt.“ Moni Rosa meint: „Was ist schin wiedrr mit dem Dialekt. Hey Deutschland seid stolz auf eure Vielfalt!!!“ Auch Gordian Hense war sehr zufrieden mit dem Gesehenen - ein bisschen mehr Dialekt hätte es aber auch für ihn sein dürfen: „Ein normales Ermittler-Team, das lustig, bestimmt aber auch laut werden kann. Sehr gelungen. Noch ein bisschen mehr Fränkisches dazu, wäre nicht schlecht.“

Genauso sieht es User Jackie from Germany auf Twitter - scheinbar ein waschechter Franke:

De Bea Caro ist dagegen schon froh, dass Dialekt überhaupt eine Rolle spielt: „Und all diesen Schmierfinken, die sich über das Dialekt auslassen, kann ich nur sagen, wie armselig seid ihr eigentlich. Die Dialekte machen unser Land erst interessant, sie gehören zu unserer Heimat und sollten gepflegt und erhalten bleiben. Hochdeutscher Einheitsbrei ist langweilig und uninteressant. Macht weiter so!“

Ermittler top - Story flop?

Abgesehen vom Dialekt drehen sich weitere kritische Stimmen größtenteils um die Story. Während das Ermittler-Team bestens ankommt, ging es so manchem Zuschauer nämlich ein wenig zu gemütlich zu:

Harte Worte findet Elke VonderLahr auf Facebook: „Schlechtester Tatort überhaupt.......langweilig. ...Note 6.“ Jürgen Faul schlägt in eine ähnliche Kerbe: „Da ist noch Potential nach oben. Im Mittelteil wars ein bisschen langatmig und die endlosen Fahrten war auch nicht so prickelnd, aber das Team an sich hat mir gut gefallen und war sympatisch.“ Für Henry Bartusch wäre bei der Handlung mehr drin gewesen: „Was für eine Story, super !! Und so eine laue Handlung, die daraus gemacht wurde... OMG.“

mas

 

 

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