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"Verstehen Sie Spaß"-Moderator im Interview

Cantz: "Barth reinzulegen, hat mir besonders gefallen"

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Guido Cantz moderiert am Samstag zum 25. Mal "Verstehen Sie Spaß?".

München - Vor seiner 25. Ausgabe von "Verstehen Sie Spaß?" spricht Guido Cantz im tz-Interview über seinen schönsten Streich, die Rache dafür und was den Reiz der ARD-Sendung ausmacht.

Doppeltes Jubiläum: Seit 35 Jahren läuft "Verstehen Sie Spaß?" im Ersten. Am Samstag präsentiert Guido Cantz die Show, die neuerdings in München produziert wird, zum 25. Mal. Im tz-Interview spricht der Moderator über seine persönlichen Highlights aus 25 Folgen und das Geheimnis des Erfolges der Sendung.

Herr Cantz, ab sofort findet die Produktion von „Verstehen Sie Spaß?“ ausschließlich in München statt. Warum?

Guido Cantz: Das hatte sicherlich in erster Linie finanzielle Gründe. In den fünf Jahren, in denen ich die Sendung moderiere, sind wir ja mit den Liveshows durch ganz Deutschland getourt. Das bedeutet einen hohen Aufwand und große Ausgaben. Insofern freue ich mich, dass wir mit den Bavaria Filmstudios einen tollen Produktionsort gefunden haben. Ansonsten bleibt aber alles wie gehabt. Der TV-Zuschauer wird also keine Änderungen bemerken.

Und was halten Sie von München?

Cantz: Uns hätte es wesentlich schlechter treffen können (lacht). München ist eine tolle Stadt. Ich bin jedes Mal gerne hier. Insofern: eine gute Wahl!

Sie moderieren nun Ihre 25. Ausgabe. Was war Ihr persönliches Highlight bisher?

Cantz: Oh, da gibt es einige. Besonders gefallen hat mir, als wir Mario Barth reingelegt haben! Das war wirklich eine aufwendige Angelegenheit. Damals wollte Mario einen Weltrekord bei zwei Auftritten im Berliner Olympiastadion aufstellen. Das hat er auch geschafft. Nur ist es uns gelungen, ihn im Vorfeld bei unserem Dreh vom Gegenteil zu überzeugen.

Wie hat Herr Barth reagiert?

Cantz: Ziemlich gelassen, als wir das Ganze aufgedeckt haben. Aber er hat mir Rache geschworen (lacht). Die gab es dann auch …

Und wie sah die aus?

Cantz: Er hat sich mit dem TV-Koch Steffen Henssler verbündet! Ich war als Gast bei "Willkommen bei Mario Barth" und saß gemeinsam mit den beiden auf dem Sofa. Auf einmal brechen die einen Streit vom Zaun – der hatte es wirklich in sich. Ich wusste mich zunächst kaum zu verhalten. Als Mario dann wutentbrannt aus dem Live-Studio stürmte, dämmerte es mir so langsam …

Wie war es, mal auf der anderen Seite zu stehen?

Cantz: Irgendwann musste es ja auch mich treffen (lacht). Eines war aber klar: Da war wieder eine kleine Rache fällig. Und die gibt es am Samstag zu sehen.

War ein Prominenter auch schon einmal so richtig sauer auf Sie?

Cantz: So richtig nicht. Aber einmal haben wir den Comedian Paul Panzer reingelegt. Er war im Flugzeug am Hamburger Flughafen, und wir haben es geschafft, ihm quasi einen Juwelendieb unterzujubeln. Polizei, Blaulicht und Startverbot des Fliegers inklusive! Als ich das Ganze aufgedeckt habe, hat er schon ein paar Minuten gebraucht (lacht). Er meinte, das gibt Rache. Bisher hat er noch keinen Versuch unternommen.

Und was erwartet den Zuschauer bei Ihrer Jubiläumssendung neben Ihrer Rache an Steffen Henssler?

Cantz: Wir haben Sasha und Conchita Wurst zu Gast. Außerdem wird Paola Felix, die Frau von Show-Erfinder Kurt Felix, bei uns im Studio sein – und einiges von den Anfängen des Formats berichten. Darauf freue ich mich sehr. Und dann gibt es Streiche an Mareile Höppner und von Marco Rima. Aber zu viel will ich noch nicht verraten…

Sie haben es gesagt: Kurt Felix und Paola haben die Show vor 30 Jahren ins Leben gerufen. Seither wurde kaum etwas am Konzept geändert. Was macht die Show so erfolgreich?

Cantz: Es ist eben wirklich eine Sendung für die ganze Familie. Von jung bis alt schauen sich die Leute gern unsere Streiche an. Da ist mit Sicherheit auch ein wenig Schadenfreude dabei (lacht). Auf der anderen Seite ist es gerade im Hinblick auf die Prominenten interessant: Wie reagieren sie, wenn sie nicht wissen, dass Kameras um sie ­herum sind? So etwas schauen die Leute gern.

Der Humor von vor 30 Jahren ist noch immer derselbe wie heute?

Cantz: Das kann man, denke ich, schon so sagen. Und das ist ja auch etwas Schönes: Die Leute lachen eben gern! Aber natürlich haben sich unsere Streiche auch weiterentwickelt. Wenn man sich die Filme von vor 35 Jahren anschaut, erkennt man, dass die Möglichkeiten damals noch wesentlich begrenzter waren.

Wie sieht es mit den Planungen der Shows aus? Wird in den Redaktionssitzungen viel gelacht?

Cantz: Klar! Wenn die Filme fertig sind, und sich alle gemeinsam noch einmal das Ganze anschauen, ist es natürlich immer sehr lustig. Aber wir müssen ja auch richtig planen. Da muss es dann ernster zugehen.

Interview: Lena Meyer

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