Plötzlich bei "Wer wird Millionär"

Jauch-Kandidatin Kantert: "Ich konnte es nicht fassen"

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Von wegen Strip-Bar: Christina Kantert ahnt noch nichts davon, dass sie sich in einem TV-Studio befindet.

München - Völlig unverhofft wird Christine Kantert zur Kandidaten bei "Wer wird Millionär?". Ihr Junggesellinnenabschied endet im TV-Studio. Jetzt spricht die Glückliche über den Abend ihres Lebens.

Was für ein Junggesellinnenabschied! Christine Kantert tourte gemeinsam mit ihren Freundinnen durch Köln, dann soll es noch in eine Bar gehen. Und ehe sie sich versieht, sitzt sie auf dem berühmten Kandidatenstuhl im "Wer wird Millionär?"-Studio.

Freitag Abend war die besondere Folge dann bei RTL zu sehen. Die Überraschung: Obwohl Kantert bereits zuvor einen ganzen Tag gefeiert hatte, mithilfe eines Strippers - noch immer unwissend - mitten im TV-Studio getäuscht und erst danach über ihren wirklichen Aufenthaltsort aufgeklärt wurde, gewann die 28-Jährige am Ende 64.000 Euro!

In der tz erklärt die Münchner BMW-Inge­nieurin, was in ihrem Kopf vorging, ob sie den Planern dieser Aktion böse war - und, was genau sie mit dem Geld machen wird.

Frau Kantert, was haben Sie gedacht, als Sie realisierten, dass es kein "richtiger" Junggesellinnenabschied war?

Christine Kantert: Es war ja ein richtiger Junggesellinnenabschied (lacht). Ich musste zwar ein Dirndl tragen und wusste nicht, wohin es geht oder was wir machen. Aber es gab Sekt und Cocktails am Abend vor der Show. Ich musste ein peinliches Spiel mitten in Köln machen und den ganzen Tag ein Krönchen tragen. Wenn das mal kein Junggesellinnenabschied ist! Dass ich am Ende bei Günther Jauch Fragen beantworten musste, konnte ich ja nicht ahnen…

Wann haben Sie geahnt, wo Sie wirklich sind?

Kantert: Erst nach dem Auftritt des Strippers, als mir die Brille abgenommen wurde und ich nicht in einer Bar war. Ich stand ja in der Mitte des WWM-Studios und konnte es nicht fassen! Das war eine unglaubliche Mischung aus Schock, Fragen, einem Fluchtreflex und Freude. Bis zum Ende der Show konnte ich nicht glauben, dass das wirklich gerade passiert war.

Waren Sie für kurze Zeit sauer auf Ihren Verlobten und Ihre Schwester, die das Ganze geplant haben?

Kantert: Meine Schwester Lili hat das alles gemacht, mein Verlobter hat ihr zwar geholfen, aber die Lorbeeren für diese Aktion stehen definitiv ihr zu. Es gab zwischendurch Momente, in denen ich sauer war: Ich fand die Krone furchtbar und ich wollte auch keine peinlichen Spiele machen. Aber ich kenne meine Schwester und wusste, dass sie sich viel Arbeit mit der Organisation gemacht hat. Also habe ich trotz kurzzeitiger Stimmungsschwankungen mitgemacht.

War Günther Jauch so nett, wie Sie es sich vorgestellt haben?

Kantert: Günther Jauch ist super, genau so wie man ihn aus dem Fernsehen kennt. Ich war ja völlig aufgelöst, als ich realisiert habe, wo ich bin! Er hat mir sofort ein gutes Gefühl gegeben.

Was machen Sie mit dem Geld?

Kantert: Das mit dem Geld muss ich erst einmal sacken lassen. Wenn man Kandidat bei WWM ist, weiß man das meist vorher und träumt vielleicht schon davon, was man mit dem Gewinn macht. Ich habe nicht damit gerechnet, plötzlich mit so viel Geld da zustehen. Eine Handtasche werde ich mir definitiv kaufen. Das restliche Geld wird dann sinnvoller ausgegeben. Mein Verlobter und ich reden seit einiger Zeit davon, ein Auto zu kaufen. Mal sehen, ich werde nichts überstürzen.

Wie wird die Hochzeit aussehen? Wo wird gefeiert?

Kantert: Die Hochzeit wird unsere persönliche Traumhochzeit. Wir feiern zunächst standesamtlich in Bad Kreuznach und nur mit der engsten Familie. Danach gibt es eine Weinwanderung und Verkostung. Die kirchliche Trauung findet im Süden von München in einem alten, umgebauten Gewächshaus statt. Das Schöne ist: Die Hochzeit ist fast fertig geplant und trotz des Extra-Geldes würde ich nichts anders machen wollen.

Interview: Stefanie Thyssen und Lena Meyer

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