Aus banalem Grund

Deutsche TV-Größe wirft völlig überraschend hin - „Nach so vielen erfolgreichen Jahren ...“

Sein Vertrag wäre eigentlich noch bis Herbst 2021 gelaufen. Doch es soll jetzt schon Schluss sein. Eine der deutschen TV-Größen wirft plötzlich das Handtuch.

  • Er zählt zu den wichtigen TV-Größen Deutschlands.
  • Eigentlich wäre sein Vertrag noch bis Herbst 2021 gelaufen.
  • Jetzt wirf er plötzlich verfrüht das Handtuch.

Leipzig - Fast 30 Jahre war er bei den Öffentlich Rechtlichen tätig und prägte neun Jahre lang als Programmdirektor die Inhalte des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) maßgeblich mit. Eigentlich wäre es noch bis Herbst 2021 so weitergegangen - dann erst wäre sein Vertrag ausgelaufen. Doch Wolf-Dieter Jacobi wirft jetzt urplötzlich und viel früher als erwartet das Handtuch. Für ihn ist jetzt Schluss beim MDR.

Deutsche TV-Größe wirft vom einen auf den anderen Tag einfach hin

Der Grund für seinen plötzlichen Ausstieg ist laut einer Pressemitteilung des MDR ein scheinbar banaler: „um sich neuen beruflichen Aufgaben widmen zu können“. Jacobis Statement dazu: „Nach so vielen sehr intensiven und erfolgreichen Jahren ist es ein guter Zeitpunkt sich nochmal neu zu orientieren und im Leben auch andere Prioritäten zu setzen“. 

Zusammen mit MDR-Intendantin Karola Wille teilte der 54-jährige Programmchef deshalb seine Entscheidung bei der ersten Präsenz-Sitzung des Programmausschusses seit Anfang der Corona-Krise den anderen Gremienmitgliedern mit und bedankte sich für die Zusammenarbeit: „Ich bin dem MDR und Intendantin Karola Wille dankbar für tolle gemeinsame Jahre, in denen wir viele erfolgreiche Projekte umgesetzt haben“, so Jacobi.

Deutsche TV-Größe verlässt plötzlich Sender - Wegen ihm war er erfolgreich

Dass der MDR in den letzten Jahren auf Erfolgskurs war - immerhin war der Sender mit zweisteilligem Martkanteil im Sendegebiet Spitzenreiter unter den dritten Programmen - hatte er besonders auch Jacobi zu verdanken. „Wolf-Dieter Jacobi hat in all den Jahren immer wieder Impulse gesetzt und maßgeblich mit dazu beigetragen, dass wir uns konsequent auf digitalem Kurs befinden“, würdigte Wille nochmals die Arbeit des Programmdirektors.

Über Jacobis Nachfolge ist derzeit noch nichts bekannt. In der Zwischenzeit wird seine Stellvertreterin Angela Tomschke kommissarisch die Leitung der Programmdirektion übernehmen. Was Jacobi genau nun vorhat, dazu wurde sich bislang nicht konkret geäußert. (jbr) 

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Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa / Peter Endig

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