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Netflix, PayPal, Steuererklärung: Das ändert sich im November 2022

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Von: Linus Prien

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Der amerikanische Streaming-Anbieter Netflix (Symbolbild).
Der amerikanische Streaming-Anbieter Netflix (Symbolbild). © IMAGO/STR

Der November gilt als kalter und nasser Monat. Doch es gibt auch Gründe, sich auf den kommenden Monat zu freuen. Diese Dinge sollte man im November beachten.

Berlin - Der Oktober 2022 neigt sich dem Ende zu. Während wir uns immer schneller dem Winter und der dunklen Jahreszeit nähern, gibt es auch einige Lichtblicke im November. Im kommenden Monat stehen einige Dinge an, die man auf dem Schirm behalten sollte. Von Netflix über PayPal bis zur Steuererklärung gibt es einige Neuigkeiten und Termine über die es sich lohnt, im Bilde zu sein.

November 2022: Netflix bietet neues Abonnement an

Der US-amerikanische Streaming-Dienst Netflix wird im November ein neues Basis-Abo anbieten. Ab dem 3. November 2022 startet das werbeunterstützte Angebot für 4,99 Euro im Monat. Mit dem neuen Angebot soll das bestehende Abo-Angebot ergänzt werden. Für Kunden, die bereits ein anderes Abonnement nutzen und Bestandskunden sind, soll es dem Streaming-Anbieter zufolge keine Änderungen geben.

Doch was wird jetzt der Unterschied zwischen den bisherigen Angeboten und dem 4,99-Euro-Abo sein? Netflix bietet im Vergleich zum regulären Basis-Abo für 7,99 Euro im Monat eine 3 Euro günstigere Alternative an - im Gegenzug spielt Netflix zielgerichtete Werbung aus. Dafür werden in regelmäßigen Abständen Werbespots in der Länge von 15 oder 30 Sekunden vor oder während einer Serie oder eines Films gezeigt. Auf die Kinderprogramme im Angebot von Netflix soll das nicht zutreffen.

Änderungen im November 2022: Fristverlängerung bei der Abgabe der Steuererklärung

Ursprünglich war die Steuererklärung für das Jahr 2021 bis zum 31. Juli 2022 fällig und beim Finanzamt einzureichen. Coronabedingt änderte sich diese jedoch. Aufgrund des Coronavirus wurde durch den Gesetzgeber mit dem „Vierten Steuerhilfegesetz“ dazu noch eine Fristverlängerung implementiert. Nun dauert die Frist bis zum 31. Oktober 2022.

Nun ist der 31. Oktober 2022 jedoch in manchen Bundesländern ein gesetzlicher Feiertag. Aus diesem Grund haben die Menschen vor Ort einen weiteren Tag Zeit, um ihre Steuererklärung abzugeben. Am 1. November 2022 muss sie beim Finanzamt aber spätestens abgegeben sein. Der Reformationstag am 31. Oktober ist in den folgenden Bundesländern Feiertag: Brandenburg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.

November 2022: PayPal suspendiert beliebte Funktion

Internet-Shoppingliebhaber müssen sich im November jedoch auch auf schlechte Nachrichten gefasst machen: Der Online-Zahlungsdienstleister PayPal wird eine seiner beliebtesten Funktionen aussetzten. Derzeit bietet das amerikanische Unternehmen noch an, Retourenkosten von Paketen zu übernehemen. Das Angebot gilt unter der Bedingung, dass die Ware via PayPal bezahlt wurde und dass der Versand nicht ohnehin vom Geschäft, bei dem gekauft wurde, übernommen wird. PayPal übernimmt dabei, noch für kurze Zeit, bis zu 25 Euro Kosten pro Bestellung.

Neu im November: ARD kürzt die Senderliste zusammen

Bereits im letzten Jahr hatte die ARD die SD-Verbreitung des Senders „ARD alpha“ via Satellit und Kabel eingestellt. SD steht in diesem Zusammenhang für „Standard Definition“ und bezieht sich auf die Bildqualität des Senders. Im November werden nun vier weitere Programme in SD-Qualität folgen. Zum 15. November 2022 beendet die ARD nun auch die Ausstrahlung von „ONE, tagesschau24, phoenix und ARTE“.

Die ARD setzte von nun an vermehrt auf die Nutzung von HD-Sendern (High Definition). Da die technischen Voraussetzungen ohnehin bei den meisten Zuschauern bereits gegeben sind, äußerte sich die ARD folgendermaßen: „Nur ein relativ kleiner Teil der TV-Haushalte wird somit von der SD-Abschaltung betroffen sein“.

Sanifair erhöht im November 2022 die Preise

Der Toilettenbesuch wird an den meisten Autobahntankstellen und Raststätten in Deutschland teurer. Ab dem 18. November will der Toilettenbetreiber Sanifair das Nutzungsentgelt an den von ihm betriebenen rund 400 Toilettenanlagen entlang der Autobahnen von bislang 70 Cent auf 1 Euro erhöhen.

Gleichzeitig überarbeitet das Unternehmen sein bekanntes Wert-Bon-Modell. Künftig erhalten die Kunden von Sanifair nach der Zahlung des Toilettenentgelts einen Wertbon in voller Höhe des gezahlten Betrages von einem Euro. Bislang gab es beim Preis von 70 Cent nur einen Wert-Bon in Höhe von 50 Cent. Der Gutschein kann beim Einkauf an den Autobahnraststätten eingelöst werden - allerdings nur ein Bon pro Artikel.

Frist zur Kündigung beim Kfz-Versicherer läuft im November 2022 aus

Sollte man vorhaben, seine Kfz-Versicherung zu wechseln, um zu einem günstigeren Anbieter zu finden, sollte man dies bis zum 30. November getan haben. Bis dahin muss die Kündigung beim bisherigen Kfz-Versicherer eingegangen sein.

November 2022: Telekom streicht Tarifs-Vorteil

Bestandskunden der Deutschen Telekom, die den Tarif MagentaMobil EINS nutzen, haben unlängst eine E-Mail erhalten. Darin werden sie von der Deutschen Telekom darüber informiert, dass eine Änderung des Mobilfunkvertrags ansteht. Ab dem 1. November 2022 wird der sogenannte MagentaEINS Unlimited Vorteil gestrichen.

Für die Kunden verändert sich dementsprechend der Preis. Monatlich sind für den Tarif MagentaMobil EINS statt der ursprünglichen 80 Euro ab jetzt nur noch 50,05 Euro fällig. Ab November erhalten alle, die einen kombinierten Festnetz- und Mobilfunktarif der Telekom haben, des Weiteren 5 Euro Rabatt pro Monat.

Neuerungen im November 2022: Die Kosten beim Tierarzt steigen

Sollte es Ihrem Haustier im November schlecht gehen und ein Besuch beim Tierarzt wird notwendig, wird es auch für Ihren Geldbeutel unangenehm. Denn ab dem 22. November sind steigende Preise für nahezu alle tierärztlichen Leistungen zwischen 20 und 100 Prozent zu erwarten.

Und so kommt es dazu: Der Bundesrat hat der Neufassung der Tierärztegebührenordnung (GOT) zugestimmt. Grund dafür sei, dass die noch geltende Gebührenordnung aus dem Jahr 1999 stamme. Die letzte Anpassung einiger Posten gab es zuletzt vor fünf Jahren. Nun wurde sie grundlegend überarbeitet. (lp/dpa)

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