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Aldi: Verkaufs-Verbot bei Eierprodukten – das müssen Kunden wissen

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Von: Katja Becher

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Eier in einem Karton (Symbolfoto)
Eier in einem Karton (Symbolfoto) © Simon Sachseder/dpa

Ein neues Gesetz verbietet eine umstrittene Praxis in der Eier-Produktion. Das wirkt sich für Kunden von Aldi und Co. auch auf den Einkauf aus.

Mit dem massenhaften Töten männlicher Küken in der Legehennenzucht ist seit dem Jahreswechsel Schluss. Am 1. Januar 2022 endete die jahrelange Debatte um die umstrittene Praktik in der Eier-Produktion. Das hat auch Auswirkungen auf den Einkauf bei Aldi und Co. – denn bestimmte Eier dürfen in Supermarkt und Discounter jetzt nicht mehr verkauft werden.
HEIDELBERG24* erklärt, was sich mit dem neuen Gesetz gegen das Töten von Küken beim Einkauf im Discounter ändert – und auf was Aldi-Kunden nun achten sollten.

In Deutschland wurden bis zum Verbot jährlich rund 45 Millionen männliche Küken kurz nach dem Schlüpfen getötet, weil sie keine Eier legen und außerdem weniger Fleisch ansetzen. Bereits 2019 hatte das Bundesverwaltungsgericht entschieden, dass Kükentöten grundsätzlich rechtswidrig sei. Da es aber noch keine flächendeckende Alternative zu der umstrittenen Praktik gab, blieb diese bis vor kurzem erlaubt. Im Mai letzten Jahres beschloss der Bundestag schließlich ein Gesetz zum Ausstieg aus dem Kükentöten zum Jahresbeginn 2022. Demnach sollen stattdessen Verfahren eingesetzt werden, um das Geschlecht der Küken bereits im Ei zu erkennen. *HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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